Falsch getankt in Bolsterlang?

Bolsterlang liegt auf einer Terrasse über dem Illertal, rund 890 Meter hoch, zwischen Hörnergruppe und dem Übergang zum Riedbergpass. Das Dorf selbst ist kein Verkehrsknoten, sondern ein Haltepunkt: Wer von Fischen im Allgäu heraufkommt, rollt über die B308 an Sonderdorf vorbei in den Ortskern, und wer nach Balderschwang weiterfährt, hat den Pass noch vor sich. Genau in dieser Situation entstehen Fehlbetankungen. Der Wagen wird an der Ortsdurchfahrt abgestellt, die Fahrt wird unterbrochen, der Zapfhahn sitzt im falschen Stutzen. Wir kommen mit einer mobilen Abpumpanlage nach Bolsterlang und in die umliegenden Weiler wie Gschwend und Hebenhof, ebenso an die Talstation der Hörnerbahn und an die Parkplätze entlang der Passstraße. Der Einsatz läuft 24/7, auch an Feiertagen und in der Saison, wenn zwischen Weihnachten und Fasching der Verkehr zur Hörnerbahn dichter wird. Gemeldet wird per Telefon, danach rollt der Servicewagen aus dem Illertal herauf. Vor Ort wird der falsche Kraftstoff abgesaugt, getrennt aufgenommen und später fachgerecht entsorgt. Das Fahrzeug verliert dabei keine Betriebsflüssigkeit an den Boden, weil die Anlage geschlossen arbeitet. Nach dem Spülen und der Kontrolle der Zuleitungen ist der Motor wieder startfähig, in der Regel innerhalb von 30-45 Minuten nach der Ankunft vor Ort. Bolsterlang gehört zum Landkreis Oberallgäu und sitzt auf einer Hochterrasse über dem Illertal, auf etwa 890 Metern. Nach Norden fällt das Gelände zur Iller ab, nach Süden steigt es zur Hörnergruppe an, deren Grate die Ortsansicht begrenzen. Zur Gemeinde zählen neben dem Hauptort die Weiler Gschwend, Hebenhof und Sonderdorf, die an den Hängen verteilt liegen. Die B308 zieht sich von Fischen im Allgäu herauf und weiter nach Obermaiselstein, von dort führt sie über den Riedbergpass nach Balderschwang. Nachbarorte sind Ofterschwang im Westen, Oberstdorf im Süden und Wertach im Norden, erreichbar über die B19 bei Sonthofen. Einen eigenen Bahnanschluss gibt es im Dorf nicht; die nächsten Halte liegen an der Illertalbahn in Fischen und Oberstdorf. Der Iller-Radweg verläuft unten im Tal und bindet Bolsterlang an die Radrouten zwischen Immenstadt und Oberstdorf an.

Bolsterlang gehört zum Landkreis Oberallgäu und sitzt auf einer Hochterrasse über dem Illertal, auf etwa 890 Metern. Nach Norden fällt das Gelände zur Iller ab, nach Süden steigt es zur Hörnergruppe an, deren Grate die Ortsansicht begrenzen. Zur Gemeinde zählen neben dem Hauptort die Weiler Gschwend, Hebenhof und Sonderdorf, die an den Hängen verteilt liegen. Die B308 zieht sich von Fischen im Allgäu herauf und weiter nach Obermaiselstein, von dort führt sie über den Riedbergpass nach Balderschwang. Nachbarorte sind Ofterschwang im Westen, Oberstdorf im Süden und Wertach im Norden, erreichbar über die B19 bei Sonthofen. Einen eigenen Bahnanschluss gibt es im Dorf nicht; die nächsten Halte liegen an der Illertalbahn in Fischen und Oberstdorf. Der Iller-Radweg verläuft unten im Tal und bindet Bolsterlang an die Radrouten zwischen Immenstadt und Oberstdorf an.

Der Abpumpdienst in Bolsterlang deckt alles ab, was nach einer vertauschten Zapfpistole anfällt: Diesel im Benziner, Benzin im Diesel, dazu AdBlue, das versehentlich im Dieseltank landet. Angesprochen sind Fahrzeuge, die im Dorf oder auf den Zufahrten stehen, etwa an den Zapfsäulen an der Ortsdurchfahrt, auf den Stellflächen an der Talstation der Hörnerbahn oder auf den Parkstreifen entlang der B308 in Richtung Riedbergpass. Auch Lieferwagen und Baufahrzeuge aus dem Gewerbegebiet am Ortseingang gehören dazu, die morgens Material zu Baustellen am Hang bringen und abends zurück ins Tal fahren. Gearbeitet wird mit einer Saug- und Spültechnik, die den Tank vollständig leert, die Leitungen durchspült und den Kraftstoff in dichte Behälter überführt. Die Entsorgung läuft über zugelassene Sammelstellen, der Nachweis bleibt auf Wunsch beim Fahrzeughalter. Wer in Bolsterlang falsch getankt hat, muss den Wagen nicht auf eigener Achse bis Sonthofen oder Immenstadt bewegen.

Am Telefon werden Kennzeichen, Standort und der getankte Kraftstoff aufgenommen, dazu die Menge, soweit bekannt. Von dort aus startet der Kraftstoff-Notdienst in Richtung Bolsterlang, im Normalfall aus dem Illertal, über die B308 über Fischen herauf. Angekommen wird zuerst der Tankinhalt geprüft und die Zapfstelle gesichert, danach saugt die Pumpe den falschen Kraftstoff ab. Was abgezogen ist, kommt in gekennzeichnete Gebinde und wird an einer zugelassenen Annahmestelle übergeben. Anschließend folgen Spülung, neue Filter, frische Betankung mit der richtigen Sorte und ein kurzer Motorlauf. Steht das Fahrzeug ungünstig, etwa auf der Steigung der Passstraße, wird die Schlauchlänge vorher geklärt. Ist alles geprüft, ist das Auto wieder fahrbereit und kann die Fahrt über den Riedbergpass oder talwärts nach Fischen fortsetzen.

Vor Ort in Bolsterlang

Bolsterlang kennt zwei Tageszeiten: den morgendlichen Zug ins Tal und die Rückfahrt am Abend. Wer in Sonthofen, Blaichach oder Immenstadt arbeitet, fährt über die B308 durch Fischen und kennt die Strecke im Winter mit Standlicht im Schneetreiben. Getankt wird selten in Ruhe, sondern unterwegs. Die Zapfsäulen an der Ortsdurchfahrt liegen dicht beieinander, und zwischen Handwerkerwagen, Wohnmobil und Motorrad steht man schnell dicht an dicht. Vor einer Passfahrt Richtung Balderschwang oder Riedbergpass steigt der Zeitdruck, Mitfahrer reden dazwischen, und dann sitzt die Pistole im falschen Stutzen. Im Gewerbegebiet am Ortseingang stehen Lieferwagen und Baufahrzeuge von Betrieben, die Material ins Dorf und zu Hangbaustellen bringen; hier ist AdBlue im Dieseltank der häufigste Fall. Von Januar bis Februar zieht der Verkehr zur Hörnerbahn und zu den Parkflächen an der Talstation. Zwischen Frühjahr und Herbst kommen Wanderer und Radler auf dem Iller-Radweg oder auf dem Weg zur Breitachklamm hinzu, oft mit Mietwagen und geliehenen Wohnmobilen. Deshalb passiert eine Fehlbetankung im Dorf fast nie zu Hause, sondern an einem Zwischenhalt.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A7, A980 (Autobahnkreuz Allgäu), B308, B19, Riedbergpass (B308).

An der Ortsdurchfahrt von Bolsterlang ist Diesel in einen Benziner gelaufen. Wie schnell kann jemand da sein?

Je nachdem, wo der Servicewagen gerade unterwegs ist, liegt die Anfahrt meist bei 30-45 Minuten. Gemeldet werden sollten Standort, Kennzeichen und die ungefähr getankte Menge, damit die passende Pumpe mitkommt.

Ein Lieferwagen steht im Gewerbegebiet am Ortseingang und hat AdBlue statt Diesel bekommen. Was passiert mit dem Tank?

Der Inhalt wird vollständig abgesaugt, denn AdBlue im Dieseltank schädigt Pumpe und Injektoren. Danach werden Leitungen gespült, Filter getauscht und frischer Diesel eingefüllt, bevor der Motor wieder gestartet wird.

An der Talstation der Hörnerbahn wurde im Januar ein Mietwagen versehentlich mit Benzin statt Diesel betankt. Kann die Fahrt bis Oberstdorf fortgesetzt werden?

Nein, der Motor sollte vor dem Abpumpen nicht gestartet werden, sonst verteilt sich der falsche Kraftstoff im gesamten System. Nach Tankentleerung, Spülung und Neubefüllung ist das Fahrzeug wieder fahrbereit, was meist noch am selben Tag erledigt wird.

Nach dem Abpumpen in Bolsterlang soll es über den Riedbergpass nach Balderschwang weitergehen. Ist das ratsam?

Technisch steht der Weiterfahrt nach der Kontrolle nichts entgegen, wenn Motor und Leitungen sauber gespült sind. Bei Neuschnee oder Glätte ist die Abfahrt ins Illertal nach Fischen die ruhigere Wahl, weil am Pass schnell Räumfahrzeuge und stockender Verkehr dazukommen.

Ebenfalls schnell vor Ort in: