Falsch getankt in Aitrang?
Aitrang liegt im westlichen Ostallgäu, eingebettet zwischen Biessenhofen, Ruderatshofen und der Wertach, die weiter südlich das Tal formt. Die Gemeinde ist klein, der Verkehr auf der Durchgangsstraße dafür dicht: Wer von Kaufbeuren nach Marktoberdorf will, nutzt die B12, und wer aus Richtung Kempten kommt, verlässt die A7 an der Anschlussstelle Kaufbeuren. Beide Routen streifen Aitrang oder führen unmittelbar daran vorbei. Die Ortsdurchfahrt ist schmal, die Umgebung von Feldern und kleineren Wäldern geprägt. An den Zapfsäulen entlang dieser Strecken passiert es immer wieder, dass ein Fahrzeug die falsche Sorte bekommt. Ein Benziner erhält Diesel, ein Diesel erhält Benzin, oder der AdBlue-Stutzen wird mit dem Kraftstoffstutzen verwechselt. Der Motor startet danach nicht mehr, und an der Säule entsteht eine Blockade, die bis auf die Zufahrt reicht. Wer in Aitrang falsch getankt hat, erreicht den Kraftstoff-Notdienst zu jeder Tageszeit. Angenommen werden Einsätze im gesamten Gemeindegebiet, an den Zufahrten zur B16 und auf den Pendlerstrecken nach Marktoberdorf und Obergünzburg. Nach der Meldung fährt ein Fahrzeug mit Pumpe und Auffangbehältern los, der abgesaugte Kraftstoff geht an einen zugelassenen Entsorgungsbetrieb. Üblich sind Anfahrtszeiten von 30-45 Minuten. Aitrang gehört zum Landkreis Ostallgäu und liegt auf rund 750 Metern Höhe im Alpenvorland, zwischen der Wertach im Süden und dem Günztal im Norden. Das Gemeindegebiet ist ländlich geprägt, mit Weilern, Feldflächen und Waldstücken, die bis an die Ortsränder reichen. Der Elbsee und die umliegenden Feuchtflächen liegen in erreichbarer Nähe und markieren den Übergang zu den Moorgebieten des Allgäus. Nachbarorte sind Biessenhofen, Ruderatshofen, Kraftisried, Unterthingau und Günzach. Über die B12 sind Marktoberdorf und Kaufbeuren schnell erreichbar, über die A7 mit der Anschlussstelle Kaufbeuren auch Kempten und Memmingen. Die Strecke der Allgäubahn zwischen Buchloe, Kaufbeuren und Kempten verläuft durch die Nachbargemeinden und prägt die Pendlerbewegung im Tal. Nach Süden steigt das Gelände zu den ersten Allgäuer Hügeln an, nach Norden öffnet sich die Landschaft zum Günzkamm.
Aitrang gehört zum Landkreis Ostallgäu und liegt auf rund 750 Metern Höhe im Alpenvorland, zwischen der Wertach im Süden und dem Günztal im Norden. Das Gemeindegebiet ist ländlich geprägt, mit Weilern, Feldflächen und Waldstücken, die bis an die Ortsränder reichen. Der Elbsee und die umliegenden Feuchtflächen liegen in erreichbarer Nähe und markieren den Übergang zu den Moorgebieten des Allgäus. Nachbarorte sind Biessenhofen, Ruderatshofen, Kraftisried, Unterthingau und Günzach. Über die B12 sind Marktoberdorf und Kaufbeuren schnell erreichbar, über die A7 mit der Anschlussstelle Kaufbeuren auch Kempten und Memmingen. Die Strecke der Allgäubahn zwischen Buchloe, Kaufbeuren und Kempten verläuft durch die Nachbargemeinden und prägt die Pendlerbewegung im Tal. Nach Süden steigt das Gelände zu den ersten Allgäuer Hügeln an, nach Norden öffnet sich die Landschaft zum Günzkamm.
Der Abpumpdienst für Aitrang übernimmt Tankentleerungen an Pkw, Transportern und leichten Nutzfahrzeugen. Das Spektrum reicht vom falsch betankten Kleinwagen, der an der Ortsdurchfahrt stehen bleibt, bis zum Handwerkerfahrzeug aus einer der Hallen an den Ausfallstraßen, das am nächsten Morgen wieder gebraucht wird. Vor Ort wird der Kraftstoff über eine Pumpe abgesaugt, in geschlossene Behälter gefüllt und anschließend fachgerecht entsorgt. Zum Abschluss wird das System gespült, sofern es der eingefüllte Kraftstoff erfordert, und der Tank mit der passenden Sorte befüllt. Bei AdBlue im Diesel- oder Benzintank gelten eigene Arbeitsschritte, weil sich die Harnstofflösung anders verteilt als Kraftstoff und sich nicht einfach ausschütteln lässt. Reine Verwechslungen von Benzin und Diesel bleiben dagegen meist ohne Abschleppen lösbar, solange der Motor nicht gestartet wurde oder nur kurz lief. Angefahren werden Straßen im Ortskern, Zufahrten zur B12 Richtung Kaufbeuren und Marktoberdorf sowie Parkplätze an den Wegen nach Ruderatshofen und Kraftisried.
Der Anruf geht bei der Zentrale ein, dort werden Kennzeichen, Kraftstoffsorte, Menge und der genaue Standort notiert. Steht das Fahrzeug an einer Zufahrt zur B12 oder an einer eng befahrenen Stelle, geben wir Hinweise zur Absicherung, bis der Techniker eintrifft. Die Anfahrt erfolgt aus dem regionalen Netz und dauert in der Regel 30-45 Minuten. Am Fahrzeug wird zuerst geprüft, welches Medium sich im Tank befindet und wie weit es sich verteilt hat. Danach folgt das Abpumpen in geschlossene Behälter. Der Inhalt geht an eine zugelassene Annahmestelle, die Übergabe wird dokumentiert. Nach dem Spülen und der korrekten Betankung wird der Motor gestartet und kurz geprüft. Läuft er rund, ist das Fahrzeug wieder fahrbereit und kann die Fahrt nach Kempten, Kaufbeuren oder in die Nachbargemeinden fortsetzen.
Vor Ort in Aitrang
Der Verkehr in Aitrang und Umgebung folgt festen Mustern. Morgens rollt der Berufsverkehr aus den Dörfern des Ostallgäus über die Kreisstraßen zur B12 und weiter nach Kaufbeuren oder Marktoberdorf. Das Gewerbegebiet an der Bahnhofstraße bleibt für viele Pendler die erste Station, weil dort Handwerksbetriebe, Speditionen und Montagefirmen ihre Fahrzeuge für den Tag ausstatten. Zapfsäulen konzentrieren sich entlang der B16 und der B12, vor allem auf Marktoberdorfer Gebiet, wo Lieferwagen zwischen zwei Terminen kurz halten. Zeitdruck entsteht durch Anschlusstermine in Kempten, durch Streckenarbeiten auf der B472 und durch Umleitungen, die Fahrer auf unbekannte Straßen zwingen. Reisende auf der A7 legen vor dem letzten Abschnitt häufig eine hastige Pause ein und greifen an einer fremden Säule zur falschen Sorte. An freien Tagen verstärken das Einkaufszentrum in Marktoberdorf und die Gewerbebetriebe in Obergünzburg den Andrang. Enge Parkplätze und Warteschlangen an den Kassen senken die Aufmerksamkeit zusätzlich. Fehlbetankungen treten deshalb gehäuft während der Ferienreisezeit und an Wochenenden auf.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A7, B12, B16, B472, Autobahnkreuz Memmingen (A7/A96), Autobahndreieck Allgäu (A7/A980).
Wir haben an der B12 zwischen Biessenhofen und Marktoberdorf Diesel statt Benzin getankt. Der Wagen steht an der Zufahrt.
In diesem Fall wird der Tank vor Ort abgepumpt, solange der Motor nicht gestartet wurde. Der Diesel kommt in geschlossene Behälter und wird später fachgerecht entsorgt, danach erfolgt die Betankung mit Benzin. Die Anfahrt aus dem regionalen Netz dauert meist 30-45 Minuten.
Betrifft der Abpumpdienst auch Firmenfahrzeuge im Gewerbegebiet an der Bahnhofstraße?
Ja, Transporter und Kleinbusse von Handwerks- oder Montagebetrieben gehören zum üblichen Aufkommen. Gerade am Morgen, wenn die Fahrzeuge für den Tag gerüstet werden, passieren Verwechslungen an der Zapfsäule. Der Einsatz lässt sich so legen, dass der Wagen zum vereinbarten Termin wieder bereitsteht.
Ein Reisender hat auf der Fahrt über die A7 bei Kaufbeuren falsch getankt. Wie ist vorzugehen?
Zündung aus lassen und den Wagen nicht mehr starten, damit sich der falsche Kraftstoff nicht im System verteilt. Standort und Kraftstoffsorte an die Zentrale durchgeben, danach übernimmt der Notdienst die Tankentleerung. Von der Anschlussstelle Kaufbeuren liegt Aitrang nur wenige Kilometer entfernt.
Wohin kommt der abgesaugte Kraftstoff?
Der Inhalt geht an eine zugelassene Annahmestelle in der Region und wird dort nach Vorgabe behandelt. Eine Vermischung verschiedener Sorten wird vermieden, damit die Verwertung sauber bleibt. Nach Abschluss der Arbeiten erhält der Halter eine Rückmeldung zum Einsatz.
Ebenfalls schnell vor Ort in:
- Falsch getankt in Biessenhofen
- Ruderatshofen
- Falsch getankt in Marktoberdorf
- Obergünzburg
- Falsch getankt in Günzach
- Unterthingau
- Kraftisried
- Wald
- Falsch getankt in Kaufbeuren