Falsch getankt in Baden-Württemberg?

Zwischen dem Hafen von Konstanz, den Rebhängen des Markgräflerlandes und den Fabrikhallen im Neckartal liegen oft mehr als zweihundert Kilometer. Wer im Südwesten unterwegs ist, kennt diese Distanzen, und genau daraus entsteht ein Muster: Nach der dritten Etappe auf der A8 greift man an der Zapfsäule bei Merklingen zur falschen Sorte, weil der Kopf noch auf der Baustelle zwischen Ulm und Stuttgart ist. Für solche Momente gibt es den Kraftstoff-Notdienst. Gemeldet wird falsch getankt in Baden-Württemberg am häufigsten in den Ballungsräumen, doch die Anfahrt endet nicht am Stadtrand. Wir fahren in die Stuttgarter Talstraße ebenso wie auf einen Parkplatz am Freiburger Messegelände, zum Rastplatz an der A81 bei Geisingen oder an eine Werkstanke im Heilbronner Industriegebiet Neckargartach. Der Abpumpdienst Baden-Württemberg ist deshalb kein Versprechen für eine einzige Adresse, sondern ein Netz über mehrere Regionen. Erreichbar sind wir rund um die Uhr, die Reaktionszeit liegt üblicherweise bei 30-45 Minuten, je nachdem ob Sie auf der Schwäbischen Alb, im Rheintal oder am Hochrhein stehen. Bis dahin bleibt der Motor aus und der Zündschlüssel ungedreht. Baden-Württemberg reicht vom Bodensee und Hochrhein im Süden bis zum Main bei Wertheim im Norden, vom Rhein bei Mannheim im Westen bis zur Iller bei Ulm im Osten. Geprägt wird das Land von vier Landschaften: der Rheinebene mit dem Schwarzwald, dem Neckarbecken um Stuttgart, der Schwäbischen Alb und dem Alpenvorland mit Oberschwaben. Flüsse wie Rhein, Neckar, Donau, Kocher und Tauber gliedern die Region, Seen wie der Bodensee und der Schluchsee setzen die Grenzen für Ausflüge. Wichtige Bahnstrecken folgen denselben Achsen: die Rheintalbahn von Mannheim über Karlsruhe und Freiburg nach Basel, die Filstalbahn von Stuttgart nach Ulm, die Frankenbahn über Heilbronn. Städte wie Pforzheim am Rand des Nordschwarzwalds, Reutlingen am Fuß der Alb oder Konstanz am Seerhein liegen dadurch weit auseinander, und die Wege dazwischen bleiben lang. Genau diese Weite bestimmt, wie unser Notdienst plant.

Baden-Württemberg reicht vom Bodensee und Hochrhein im Süden bis zum Main bei Wertheim im Norden, vom Rhein bei Mannheim im Westen bis zur Iller bei Ulm im Osten. Geprägt wird das Land von vier Landschaften: der Rheinebene mit dem Schwarzwald, dem Neckarbecken um Stuttgart, der Schwäbischen Alb und dem Alpenvorland mit Oberschwaben. Flüsse wie Rhein, Neckar, Donau, Kocher und Tauber gliedern die Region, Seen wie der Bodensee und der Schluchsee setzen die Grenzen für Ausflüge. Wichtige Bahnstrecken folgen denselben Achsen: die Rheintalbahn von Mannheim über Karlsruhe und Freiburg nach Basel, die Filstalbahn von Stuttgart nach Ulm, die Frankenbahn über Heilbronn. Städte wie Pforzheim am Rand des Nordschwarzwalds, Reutlingen am Fuß der Alb oder Konstanz am Seerhein liegen dadurch weit auseinander, und die Wege dazwischen bleiben lang. Genau diese Weite bestimmt, wie unser Notdienst plant.

Kern der Arbeit ist die Tankentleerung. Wir saugen den falschen Kraftstoff über die Einfüllöffnung oder, wenn der Weg frei ist, direkt am Tank ab, trennen Benzin und Diesel in getrennte Behälter und nehmen auch AdBlue mit, das versehentlich in einem Dieseltank gelandet ist. Im Südwesten trifft das häufig Flottenfahrzeuge: Sprinter mit Böblinger Kennzeichen, Transporter aus dem Raum Lörrach, die am Rheinhafen Karlsruhe befüllt wurden, oder Mietwagen vom Flughafen Stuttgart, in denen ein Vormieter eine andere Sorte hinterlassen hat. Nach dem Absaugen prüfen wir Leitungen und Kraftstofffilter, tauschen ihn bei Bedarf und füllen die passende Sorte nach. Erst wenn der Motor rund läuft, wird das Fahrzeug übergeben. Die entnommene Flüssigkeit geht in die fachgerechte Entsorgung, dokumentiert mit Nachweis für Leasinggeber und Werkstatt. Auch an Firmenstandorten im Gewerbegebiet Böblingen und auf Sammelparkplätzen an der B10 zwischen Untertürkheim und Göppingen.

Der Ablauf beginnt mit einem Anruf, in dem Fahrzeugtyp, Kraftstoff und Standort geklärt werden. Danach fährt das Team los, im Regelfall mit einer Ankunft nach 30-45 Minuten. Vor Ort wird zuerst der Tankinhalt geprüft, danach folgt das Abpumpen. Bei größeren Mengen setzen wir eine Pumpe mit längerem Schlauch ein, bei Motorrädern und kleineren Tanks reicht ein Handgerät. Anschließend kommt der falsche Kraftstoff in dichte Kanister und wird einer zugelassenen Annahmestelle übergeben, in der Region etwa über Sammelstellen im Raum Stuttgart und Karlsruhe. Zum Schluss tanken wir die passende Sorte nach, starten den Motor und lassen ihn einige Minuten laufen. Läuft er ohne Ruckeln und ohne Warnleuchte, ist das Fahrzeug wieder fahrbereit, und die Fahrt nach Ulm, Mannheim oder Freiburg kann weitergehen.

Vor Ort in Baden-Württemberg

Ein Blick auf die Karte erklärt, warum im Südwesten so oft danebengegriffen wird. Zwischen dem Kreuz Walldorf, wo sich A5 und A6 treffen, und dem Dreieck Leonberg mit A8 und A81 liegen täglich Hunderttausende Fahrzeugbewegungen. Der Schichtwechsel bei den Werken in Sindelfingen, Böblingen, Untertürkheim und Zuffenhausen schickt ganze Kolonnen gleichzeitig an die Zapfsäulen. In der Filderebene kommen Mietwagen vom Flughafen Stuttgart und Besucher der Messe dazu, die einen Wagen übernehmen und dessen Motorisierung nicht kennen. Am Rheinhafen Karlsruhe und im Mannheimer Industriehafen treffen Fahrer aus halb Europa auf unterschiedliche Tankdeckel, Ähnliches gilt im Grenzverkehr um Lörrach und Weil am Rhein. Dazu die Rastanlagen auf der A8 zwischen Karlsruhe und Ulm, auf der A81 Richtung Bodensee und an der B31 im Breisgau: Wer dort nach sechs Stunden Fahrt tankt, hat den Unterschied zwischen grüner und schwarzer Zapfpistole nicht mehr im Kopf. Tankstellen-Cluster an der B14 in Stuttgart-Heslach oder an der B10 am Pragsattel verstärken das, weil dort viele Fahrer gleichzeitig unter Zeitdruck stehen.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A5, A6, A7, A8, A81, B10, B14, B27, B31, Kreuz Walldorf (A5/A6), Dreieck Karlsruhe (A5/A8), Kreuz Stuttgart (A8/A81), Dreieck Leonberg (A8/A81), Kreuz Hegau (A81/B33).

An einer Rastanlage bei Merklingen auf der A8 ist mir Diesel in den Benzintank gelaufen. Findet man mich dort?

Ja, Rastanlagen gehören zum Einsatzgebiet. Nennen Sie beim Anruf die Fahrtrichtung und die nächste Ausfahrt, damit die Anfahrt nicht zur Suche über mehrere Parkbuchten wird. Bis zum Eintreffen bleibt der Motor aus.

Der Schichtwechsel in Sindelfingen schickt gerade Hunderte Autos auf die Tankstellenplätze. Bekommt man da überhaupt Platz zum Abpumpen?

Wir suchen gemeinsam eine ruhige Ecke, oft auf der Rückseite des Geländes oder auf dem angrenzenden Pendlerparkplatz. Das Absaugen selbst dauert meist 20 bis 40 Minuten, dabei blockieren wir ein Fahrzeug und nicht die Zufahrt. Sagen Sie am Telefon, welche Tankstelle es ist, dann planen wir die Anfahrt passend.

Ein Mietwagen vom Flughafen Stuttgart wurde mit der falschen Sorte befüllt. Brauche ich einen Nachweis für die Vermietung?

Den bekommen Sie. Für die fachgerechte Entsorgung des abgepumpten Kraftstoffs gibt es eine Bescheinigung mit Datum, Menge und Fahrzeugdaten. Damit lässt sich die Fehlbetankung gegenüber der Autovermietung auf der Filderebene sauber belegen.

Am Rheinhafen Karlsruhe stehen mehrere Transporter mit unterschiedlichen Tankdeckeln. Können Sie auch AdBlue absaugen?

Ja, AdBlue in einem Dieseltank oder Diesel im AdBlue-Behälter gehört zum Alltag an Hafenstandorten. Wir trennen die Flüssigkeiten vor Ort und entsorgen sie getrennt. Bei mehreren Fahrzeugen lässt sich die Anfahrt in einem Zug erledigen.

Ebenfalls schnell vor Ort in: