Falsch getankt in Raststätte Fränkische Schweiz?
Wenn der Morgennebel über der Frankenalb liegt und die Wiesent im Tal noch unter einer weißen Decke verschwindet, rollen auf der A9 bereits die ersten Fahrzeuge in Richtung Bayreuth oder Nürnberg. Die Raststätte Fränkische Schweiz sitzt genau in diesem Übergang, zwischen den bewaldeten Kuppen des Jura, den Ausfahrten Hormersdorf und Pegnitz und dem Ausflugsverkehr, der an Wochenenden nach Pottenstein, Gößweinstein oder ins Wiesenttal strebt. Wer diese Strecke regelmäßig fährt, kennt die steilen Abschnitte, die engen Ortsdurchfahrten und die Tankstellen an der B470, an der B2 und an den Rastanlagen der Autobahn. Zwischen Urlaubern mit Mietwagen, Pendlern aus dem Raum Forchheim und Rückreisenden aus Franken entstehen genau jene Momente, in denen an der Zapfsäule die falsche Zapfpistole in der Hand liegt. Falsch getankt an der Raststätte Fränkische Schweiz heißt dann: Der Motor stottert, die Weiterfahrt stockt, und im Auto sitzt eine Familie, die noch ein Ziel hat. Der Kraftstoff-Notdienst für die Region ist zwischen Nürnberg, Bayreuth und den Zufahrten über die B470, B2 und A70 zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs. Ein Anruf, und ein Fahrzeug mit Pumpe, Saugtechnik und Auffangbehältern startet zur Rastanlage oder zur nächsten Pannenbucht. Die Raststätte liegt am Rand der Fränkischen Schweiz, jenem Teil der Frankenalb, in dem Jurakalk steile Hänge bildet und Bäche sich tief in den Fels geschnitten haben. Die Wiesent entwässert das Kerngebiet, die Pegnitz fließt östlich vorbei, kleinere Wasserläufe wie Püttlach und Trubach prägen die Täler. Markante Punkte sind die Ehrenbürg, von Einheimischen Walberla genannt, die Teufelshöhle bei Pottenstein, die Binghöhle bei Streitberg und die Wallfahrtsbasilika in Gößweinstein. Die A9 schneidet die Hochfläche zwischen Nürnberg und Bayreuth, westlich liegen Gräfenberg und die Ausläufer des Regnitztals, nördlich schließen sich Hollfeld und die Weidenberger Gegend an. Auf der Schiene verbindet die Bahnstrecke Nürnberg-Pegnitz-Bayreuth die Orte, im Wiesenttal fährt zwischen Ebermannstadt und Behringersmühle eine Museumsbahn durch die Täler.
Die Raststätte liegt am Rand der Fränkischen Schweiz, jenem Teil der Frankenalb, in dem Jurakalk steile Hänge bildet und Bäche sich tief in den Fels geschnitten haben. Die Wiesent entwässert das Kerngebiet, die Pegnitz fließt östlich vorbei, kleinere Wasserläufe wie Püttlach und Trubach prägen die Täler. Markante Punkte sind die Ehrenbürg, von Einheimischen Walberla genannt, die Teufelshöhle bei Pottenstein, die Binghöhle bei Streitberg und die Wallfahrtsbasilika in Gößweinstein. Die A9 schneidet die Hochfläche zwischen Nürnberg und Bayreuth, westlich liegen Gräfenberg und die Ausläufer des Regnitztals, nördlich schließen sich Hollfeld und die Weidenberger Gegend an. Auf der Schiene verbindet die Bahnstrecke Nürnberg-Pegnitz-Bayreuth die Orte, im Wiesenttal fährt zwischen Ebermannstadt und Behringersmühle eine Museumsbahn durch die Täler.
An der Raststätte Fränkische Schweiz beginnt die Arbeit dort, wo der falsche Stoff bereits im Tank schwimmt: Diesel im Benziner, Benzin im Selbstzünder, dazu vertauschte AdBlue-Gebinde oder ein Kanister, der am Ende doch der falsche war. Zuerst prüfen die Techniker vor Ort, was tatsächlich eingefüllt wurde. Danach wird der Tank vollständig entleert, die Leitungen werden je nach Fahrzeugtyp gespült, und erst wenn der Motor sauber anspringt, ist die Sache erledigt. Das geschieht auf den Parkflächen beider Rastanlagen, in den Buchten entlang der A9, an den Ausfahrten Hormersdorf, Pegnitz und Trockau, ebenso an den Zapfstellen der B470 durch das Wiesenttal oder an der B2 bei Pottenstein und Gößweinstein. Kleintransporter von Handwerksbetrieben aus Gräfenberg, Wohnmobile auf dem Weg in den Urlaub, Motorräder nach einer Runde über die Jurahöhen: Für jede Fahrzeugklasse steht passendes Gerät bereit. Der abgesaugte Kraftstoff wird nicht irgendwo abgelassen, sondern in dichten Behältern gesammelt und später ordnungsgemäß entsorgt.
Der Ablauf ist nüchtern und schnell. Am Telefon werden Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Standort und die Menge des falschen Kraftstoffs aufgenommen; bei einem Fahrzeug an der Rastanlage reicht oft die Angabe, auf welcher Seite der A9 es steht. Von einem der Stützpunkte im Umland fährt der Transporter los, im Regelfall ist er nach 30-45 Minuten am Fahrzeug. Vor Ort wird der Tank über eine Pumpe geleert, bei Bedarf folgen Spülung und eine Kontrolle des Kraftstofffilters. Der entnommene Inhalt kommt in gekennzeichnete Behälter und wird über einen zugelassenen Entsorger verwertet, eine Bestätigung darüber lässt sich für Versicherung oder Arbeitgeber ausstellen. Ist der Tank leer und sauber, kann der Wagen zur nächsten Tankstelle rollen und dort den richtigen Kraftstoff bekommen. Die Weiterfahrt nach Bayreuth, Nürnberg oder in die Ferienwohnung in Streitberg ist damit wieder möglich.
Vor Ort in Raststätte Fränkische Schweiz
Zwischen den Anschlussstellen Hormersdorf und Pegnitz bündelt sich auf der A9 der Verkehr aus Nürnberg, Regensburg und München mit dem Fernverkehr nach Berlin. Die Raststätte Fränkische Schweiz ist für viele die letzte Pause vor Bayreuth oder die erste nach dem Altmühltal, entsprechend voll sind die Parkstreifen am Freitagabend, in den bayerischen Ferien und an langen Wochenenden. Dazu kommt der Ausflugsverkehr auf der B470, die sich von Ebermannstadt über Muggendorf, Streitberg und Gößweinstein durch das Wiesenttal windet, sowie auf der B2 Richtung Pottenstein und Pegnitz. Tankstellen liegen dort an Ortsdurchfahrten, an Supermärkten und an kleineren Freiflächen, häufig ohne getrennte Zapfpistolen für alle Sorten. Wer nach zwei Stunden Fahrt, mit Kindern auf der Rückbank oder mit einem Mietwagen, den er kaum kennt, nachfasst, greift schneller daneben, als ihm lieb ist. Handwerker aus Gräfenberg und Forchheim, Pendler Richtung Bayreuth, Kanugruppen mit Anhänger und Wohnwagengespanne auf dem Weg nach Pottenstein erhöhen zusätzlich die Zahl der Fahrzeuge, die täglich an diesen Zapfsäulen stehen.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A9 (Nürnberg-Berlin), A70 (Bamberg-Bayreuth), A73 (Nürnberg-Bamberg), B2, B470, B22, Kreuz Bayreuth (A9/A70), Anschlussstelle Hormersdorf, Anschlussstelle Pegnitz, Anschlussstelle Trockau.
Wir haben auf dem Parkstreifen der Rastanlage Diesel statt Benzin getankt und sind mit dem Mietwagen unterwegs. Was ist jetzt zu tun?
Motor aus lassen und nicht erneut starten, damit der falsche Kraftstoff nicht in die Leitungen gedrückt wird. Der Notdienst pumpt an der Raststätte Fränkische Schweiz direkt vor Ort ab und stellt eine Bestätigung aus, die die Autovermietung für die Schadenabwicklung akzeptiert.
Der Wagen steht nicht an der Autobahn, sondern an einer Tankstelle an der B470 bei Muggendorf. Kommen Sie auch dorthin?
Ja, die Abpump-Teams fahren auch Strecken abseits der A9 an, etwa durch das Wiesenttal nach Muggendorf, Streitberg oder Gößweinstein. Nennen Sie am Telefon den Ortsnamen und eine markante Stelle, dann findet der Transporter die Zapfsäule ohne Umweg.
Wie läuft es ab, wenn ein Wohnmobil auf dem Weg nach Pottenstein betroffen ist?
Bei größeren Tanks dauert die Entleerung etwas länger, das Vorgehen bleibt gleich: absaugen, Leitungen prüfen, Kraftstoff fachgerecht entsorgen. Danach kann das Gespann zur nächsten Zapfsäule rollen und korrekt betanken.
Müssen wir mit einer Standgebühr am Rastplatz rechnen, wenn die Aktion länger dauert?
Das hängt vom Betreiber der Rastanlage ab; die Pumparbeit selbst wird vorab am Telefon besprochen, damit keine Überraschung entsteht. Bei einer Kontrolle auf dem Gelände lässt sich der Einsatz mit der Bestätigung des Entsorgers belegen.
Ebenfalls schnell vor Ort in:
- Falsch getankt in Forchheim
- Falsch getankt in Ebermannstadt
- Pottenstein
- Falsch getankt in Gößweinstein
- Pegnitz
- Falsch getankt in Gräfenberg
- Muggendorf
- Streitberg
- Hollfeld