Falsch getankt in Gräfenberg?
Gräfenberg liegt dort, wo die Fränkische Schweiz nach Süden hin ausläuft: der Marktplatz mit den Resten der Stadtmauer, darüber die Ruine der Burg Gräfenberg auf ihrem Felsen, und unten am Ortsrand der Bahnhof an der eingleisigen Gräfenbergbahn nach Forchheim. Diese Mischung aus ruhigem Altstadtkern und Pendlerdrehscheibe macht den Ort anfällig für ein Missgeschick an der Zapfsäule. Wer um 6:40 Uhr den Zug nach Forchheim erreichen will und abends mit dem Diesel zurückkommt, wer aus Igensdorf oder Hiltpoltstein zur Arbeit fährt oder nach einem Ausflug zum Thuisbrunner Bier noch rasch tankt, hat den falschen Zapfhahn schneller in der Hand als gedacht. Steht das Auto dann an der Tankstelle an der Hauptstraße, auf dem Pendlerparkplatz oder am Rand des Gewerbegebiets im Süden, zählt jede Minute. Unsere Einsatzfahrzeuge starten von mehreren Punkten im Landkreis Forchheim und erreichen Adressen in Gräfenberg in der Regel nach 30-45 Minuten. Der Kraftstoff-Notdienst ist an sieben Tagen der Woche besetzt, auch nachts und an Feiertagen, wenn Wanderer die Straßen nach Walkersbrunn und Thuisbrunn füllen. Gräfenberg sitzt im Norden des Landkreises Forchheim, am Übergang der Fränkischen Schweiz zum Vorland, umgeben von Kalkhügeln, Wacholderheiden und tief eingeschnittenen Tälern. Die Schwabach und ihre kleinen Zuflüsse entwässern die Hänge in Richtung Erlangen, südlich des Ortes öffnet sich die Landschaft nach Igensdorf und weiter zum Aisch-Regnitz-Vorland. Der Marktkern liegt auf einer Hochfläche, drumherum reihen sich die Ortsteile: Lilling und Kasberg im Norden, Walkersbrunn im Westen, Thuisbrunn mit seiner Burgruine im Nordosten, Hohenschwärz weiter außen. Nachbarorte sind Kunreuth und Egloffstein im Osten, Hiltpoltstein und Weißenohe im Süden; etwas weiter liegen Ebermannstadt, Pretzfeld und Heiligenstadt in Oberfranken. Die Gräfenbergbahn schlängelt sich eingleisig über die Hügel nach Forchheim, parallel dazu führen die Straßen in Richtung B2 und B470. Wer von der A9 kommt, quert meist das Wiesenttal oder nähert sich über die B2 aus dem Nürnberger Raum.
Gräfenberg sitzt im Norden des Landkreises Forchheim, am Übergang der Fränkischen Schweiz zum Vorland, umgeben von Kalkhügeln, Wacholderheiden und tief eingeschnittenen Tälern. Die Schwabach und ihre kleinen Zuflüsse entwässern die Hänge in Richtung Erlangen, südlich des Ortes öffnet sich die Landschaft nach Igensdorf und weiter zum Aisch-Regnitz-Vorland. Der Marktkern liegt auf einer Hochfläche, drumherum reihen sich die Ortsteile: Lilling und Kasberg im Norden, Walkersbrunn im Westen, Thuisbrunn mit seiner Burgruine im Nordosten, Hohenschwärz weiter außen. Nachbarorte sind Kunreuth und Egloffstein im Osten, Hiltpoltstein und Weißenohe im Süden; etwas weiter liegen Ebermannstadt, Pretzfeld und Heiligenstadt in Oberfranken. Die Gräfenbergbahn schlängelt sich eingleisig über die Hügel nach Forchheim, parallel dazu führen die Straßen in Richtung B2 und B470. Wer von der A9 kommt, quert meist das Wiesenttal oder nähert sich über die B2 aus dem Nürnberger Raum.
Ein Abpumpdienst in Gräfenberg hat mehr zu tun als nur einen Tank leer zu saugen. Vor Ort wird zuerst festgestellt, welches Gemisch tatsächlich im Tank schwimmt, wie weit der Motor damit gelaufen ist und ob Leitungen gespült werden müssen. Danach folgt die Tankentleerung mit einer Pumpe, die auch bei fast vollem Tank und bei Transportern mit großem Tankvolumen sauber arbeitet. Der ausgesaugte Kraftstoff wird in zugelassenen Behältern gesammelt und über einen Entsorgungsbetrieb fachgerecht verwertet, Benzin-Diesel-Gemische getrennt nach Mischungsverhältnis. Gerufen werden wir meist von Pendlern vom Parkplatz am Bahnhof, von Kunden des Supermarkts an der Hauptstraße und von Fahrern, die im Gewerbegebiet im Süden Gräfenbergs ihre Ladung für Lieferungen in die Fränkische Schweiz zusammenstellen. Auch AdBlue im Dieseltank oder Benzin im Selbstzünder sind Fälle, die hier regelmäßig auf dem Hof stehen. Nach dem Absaugen kommt die richtige Sorte in den Tank, das Fahrzeug springt wieder an, und die Weiterfahrt nach Ebermannstadt, Pretzfeld oder auf die B2 kann beginnen.
Am Telefon braucht der Disponent drei Dinge: Standort, Fahrzeug und Kraftstoff. Ob das Auto auf dem Pendlerparkplatz am Gräfenberger Bahnhof steht, in einer der engen Gassen unterhalb der Stadtmauer oder auf dem Seitenstreifen der Straße nach Lilling, ändert nur die Anfahrt, nicht das Vorgehen. Von der Leitstelle geht der Auftrag an das nächstgelegene Fahrzeug, das über die B2 oder die Route durch Kunreuth heranfährt; 30-45 Minuten sind der übliche Rahmen. Vor Ort wird der Tank an eine Absaugpumpe gehängt, der falsche Kraftstoff läuft in verschließbare Kanister. Danach erfolgt die Übergabe an einen Entsorger, der Diesel, Benzin und AdBlue getrennt weiterverarbeitet. Zum Schluss prüft der Techniker Zündung und Kraftstoffzufuhr, füllt die korrekte Sorte nach, und der Wagen rollt wieder los, ob Richtung Thuisbrunn oder in Richtung A9-Anschluss.
Vor Ort in Gräfenberg
Im Süden Gräfenbergs zieht sich das Gewerbegebiet an der Ausfallstraße entlang, dort sitzen Handwerksbetriebe, ein Logistiker und Zulieferer, die morgens mit Transportern in Richtung A9 und Autobahnkreuz Nürnberg starten. Betankt wird dann oft in letzter Minute, an den Zapfsäulen neben dem Einkaufsmarkt an der Hauptstraße, wo Diesel und Benzin dicht nebeneinander liegen. Ein zweiter Brennpunkt ist der Pendlerparkplatz am Bahnhof der Gräfenbergbahn: Wer den Zug nach Forchheim erreichen will, steht unter Zeitdruck und greift im Halbdunkel daneben. Dazu kommt der Besucherverkehr zur Burgruine und zum Thuisbrunner Brauereigelände, an Sommerwochenenden dichter als an manchem Werktag. Enge Kurven im historischen Kern und die schmale Gasse zwischen Stadtmauer und Marktplatz machen das Rangieren mit dem Absaugfahrzeug anspruchsvoll, weshalb die Techniker die Route über die Ringstraße im Kopf haben. Reisebusse, die Gruppen in die Fränkische Schweiz bringen, tanken ebenfalls gern hier, bevor sie über die B470 und die B2 weiterfahren.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A9, A73, B2, B470, Autobahnkreuz Nürnberg.
Ich habe am Pendlerparkplatz am Gräfenberger Bahnhof Diesel in meinen Benziner gefüllt und muss den Zug nach Forchheim erwischen. Was ist jetzt zu tun?
Zündung aus, Schlüssel abziehen und anrufen, damit der Tank nicht weiter geflutet wird. Ein Fahrzeug aus dem Landkreis Forchheim steht meist nach 30-45 Minuten am Bahnhof, den Zug können Sie trotzdem nehmen. Die Tankentleerung läuft unabhängig von Ihrer Abfahrt.
Im Gewerbegebiet im Süden Gräfenbergs habe ich AdBlue in den Dieseltank geschüttet. Fährt der Transporter danach wieder?
AdBlue gehört nicht in den Tank und kann Injektoren sowie Leitungen angreifen, deshalb wird die Flüssigkeit vollständig abgepumpt und gesondert entsorgt. Anschließend spülen wir die Leitungen, füllen Diesel nach und prüfen den Motorlauf, bevor es zurück auf die Strecke Richtung B2 oder A9 geht.
Kommt der Abpumpdienst auch nach Thuisbrunn oder Walkersbrunn, wenn uns auf dem Weg zur Burgruine ein Fehlgriff an der Zapfsäule passiert ist?
Ja, die Anfahrt führt über die Straßen durch Lilling und Thuisbrunn, auch zu Grundstücken abseits des Marktkerns von Gräfenberg. Die Reaktionszeit bleibt bei 30-45 Minuten, solange die Zufahrt für das Absaugfahrzeug frei ist.
An der Tankstelle neben dem Einkaufsmarkt an der Hauptstraße ist mir der falsche Kraftstoff durchgelaufen. Muss der Wagen abgeschleppt werden?
Oft reicht die Entleerung direkt vor Ort, ein Abschleppen wird erst nötig, wenn der Motor schon länger mit dem Gemisch gelaufen ist. Die Techniker entscheiden das nach Sichtprüfung und Fehlerspeicher, bevor frischer Kraftstoff nachgefüllt wird.
Ebenfalls schnell vor Ort in:
- Igensdorf
- Hiltpoltstein
- Kunreuth
- Falsch getankt in Egloffstein
- Leutenbach
- Weißenohe
- Falsch getankt in Forchheim
- Falsch getankt in Ebermannstadt
- Heiligenstadt in Oberfranken
Aktuelle Einsätze in Gräfenberg: