Falsch getankt in Antdorf?

Wenn der Morgennebel im Pfaffenwinkel noch in den Mulden zwischen Habach und Eberfing steht, rollen auf der B2 längst die ersten Transporter. Antdorf liegt so dicht an dieser Bundesstraße, dass der Durchgangsverkehr die Gemeinde fast streift. Wer hier wohnt, kennt den Takt: früh hinaus Richtung Weilheim, am Abend zurück, dazwischen Lieferwagen, Handwerksautos und Ausflügler auf dem Weg ins Voralpenland. Und mitten in diesem Rhythmus passiert es. Ein Klingeln am Telefon, ein fremdes Mietfahrzeug, ein Kanister in der falschen Farbe, und schon steckt die Zapfpistole im falschen Stutzen. Der Motor springt noch an, ruckelt, und steht nach wenigen Metern. Genau dafür ist der Kraftstoff-Notdienst in Antdorf da. Erreichbar ist er rund um die Uhr, das Einsatzgebiet reicht von der Ortsdurchfahrt über die Zufahrten der B472 bis zu den Gewerbeflächen am Ortsrand und weiter nach Habach, Eberfing und Polling. Gemeldet wird telefonisch, angefahren wird mit Absaugtechnik, Schläuchen und dichten Behältern. Bis das Fahrzeug erreicht ist, dauert es meist 30-45 Minuten, abhängig vom Verkehr auf der B2 und davon, wo genau der Wagen steht. Am Ende bleibt ein leerer Tank, ein sauber dokumentierter Vorgang und ein Auto, das wieder läuft. Der Pfaffenwinkel, in dem Antdorf liegt, ist eine wellige Moränenlandschaft zwischen Ammersee, Loisach und dem Rand der Alpen. Rundherum liegen Weilheim, Habach, Eberfing, Polling und Wessobrunn; im Osten schließen sich Iffeldorf und die Osterseen mit ihren Moorflächen an, im Südosten führt der Weg über Seeshaupt an den Starnberger See. Die Loisach zieht westlich an Weilheim vorbei und bildet mit ihren Wiesen die natürliche Grenze der offenen Talräume. Wer mit der Bahn unterwegs ist, nutzt meist den Bahnhof Weilheim an der Strecke nach Garmisch-Partenkirchen; die Kochelseebahn streift über Penzberg und Iffeldorf die östliche Nachbarschaft. Geprägt ist die Gegend von Landwirtschaft, kleinen Gewerbeflächen und den Bundesstraßen B2 und B472, die das Gebiet durchqueren.

Der Pfaffenwinkel, in dem Antdorf liegt, ist eine wellige Moränenlandschaft zwischen Ammersee, Loisach und dem Rand der Alpen. Rundherum liegen Weilheim, Habach, Eberfing, Polling und Wessobrunn; im Osten schließen sich Iffeldorf und die Osterseen mit ihren Moorflächen an, im Südosten führt der Weg über Seeshaupt an den Starnberger See. Die Loisach zieht westlich an Weilheim vorbei und bildet mit ihren Wiesen die natürliche Grenze der offenen Talräume. Wer mit der Bahn unterwegs ist, nutzt meist den Bahnhof Weilheim an der Strecke nach Garmisch-Partenkirchen; die Kochelseebahn streift über Penzberg und Iffeldorf die östliche Nachbarschaft. Geprägt ist die Gegend von Landwirtschaft, kleinen Gewerbeflächen und den Bundesstraßen B2 und B472, die das Gebiet durchqueren.

Klein ist die Gemeinde, doch die Fahrzeugmischung auf ihren Straßen ist es nicht. Im Gewerbegebiet an der B2 arbeiten Autohäuser, Werkstätten, Speditionen und Handwerksbetriebe Tür an Tür, dazu kommen Landwirte aus der Umgebung. Ein Transporter braucht Diesel, der Vorführwagen des Händlers Benzin, der Lkw bei Frost gelegentlich einen Zusatz im Kraftstoff. Wird in der Hektik der Kanister vertauscht oder an einer Zapfsäule mit mehreren Sorten danebengegriffen, ist die Fehlbetankung da. Wer falsch getankt hat, merkt das meist wenige Meter später, spätestens beim Ruckeln des Motors. Der Abpumpdienst Antdorf übernimmt dann die Tankentleerung direkt vor Ort: der falsche Kraftstoff wird abgesaugt, das System bei Bedarf gespült, Filter und Leitungen werden kontrolliert. Das abgepumpte Gemisch kommt in dichte Behälter und wird fachgerecht entsorgt, nicht in den nächsten Kanal. Nach dem Auffüllen mit dem richtigen Sprit startet der Motor wieder, und der Wagen ist fahrbereit für die Strecke nach Weilheim, Penzberg oder zurück in den Landkreis.

Am Telefon zählt zuerst der Standort. Wer an der B2 zwischen Ortsdurchfahrt und Gewerbegebiet steht, nennt am besten die nächste Einfahrt oder ein sichtbares Gebäude; wer auf einem Feldweg bei Habach oder Eberfing liegen geblieben ist, schickt am einfachsten die Koordinaten. Während der Anfahrt liegt bereit, was gebraucht wird: Saugschlauch, Pumpe, Kanister, Bindemittel. Am Fahrzeug wird zuerst geprüft, welcher Kraftstoff tatsächlich im Tank schwimmt und wie weit er schon im System steht. Dann saugt die Pumpe den Inhalt ab, bei Bedarf folgen eine Spülung und ein neuer Filter. Das Gemisch verschwindet in dichten Behältern und wird später ordnungsgemäß übergeben. Nach dem frischen Tanken läuft der Motor wieder, und die Fahrt Richtung Weilheim oder Penzberg lässt sich fortsetzen.

Vor Ort in Antdorf

Die B2 zieht so nah am Ort vorbei, dass Durchgangsverkehr und Ortsleben kaum zu trennen sind. Über die B472 kommt zusätzlich Verkehr von der A95 in den Pfaffenwinkel, der hier auf Pendler aus Weilheim, auf Berufskraftfahrer und auf Ausflügler trifft. An den Tankstellen entlang dieser Achsen stehen deshalb Fahrzeuge mit völlig verschiedenen Ansprüchen: Mietwagen, Firmenwagen, Traktoren, Kleintransporter. Rund um das Gewerbegebiet an der B2 arbeiten Autohäuser, Werkstätten und Logistikbetriebe mit gemischten Flotten. Genau dort passieren überdurchschnittlich viele Fehlbetankungen, weil Diesel und Benzin im selben Betrieb nebeneinander laufen und ein Fahrer schon mal zum falschen Kanister greift. Kommen Zeitdruck, Feierabendverkehr und ein ungewohntes Fahrzeug zusammen, ist der Fehler schnell geschehen. Für den Kraftstoff-Notdienst ist das Alltagsgeschäft: Die Wege sind kurz, die Zufahrten bekannt, und ein Fahrzeug, das nach wenigen Metern stehen bleibt, blockiert meist genau dort, wo es am wenigsten gebraucht wird.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A95, A96, B2, B472, B23, St2060, St2038.

Im Gewerbegebiet an der B2 stehen Benziner und Diesel im selben Hof. Was ist zu tun, wenn ein Fahrer zum falschen Kanister gegriffen hat?

Auf keinen Fall weiterfahren und den Motor nicht erneut starten, sonst verteilt sich der falsche Kraftstoff im gesamten System. Ein Anruf beim Notdienst genügt, danach wird der Tank vor Ort abgesaugt. Reste im Kanister können gleich mitgenommen und getrennt entsorgt werden.

Mein Wagen steht auf dem Weg nach Penzberg oder Seeshaupt am Straßenrand. Finden Sie mich auch außerhalb der Ortsdurchfahrt?

Das Einsatzgebiet reicht über Antdorf hinaus bis an die B472 und in die Nachbargemeinden. Am Telefon hilft die nächstgelegene Einfahrt, ein Hofname oder eine Koordinate per Nachricht. Ausrückzeiten von 30-45 Minuten sind auch auf diesen Strecken üblich.

Ich habe versehentlich AdBlue in den Dieseltank eines Transporters gefüllt. Muss der Tank trotzdem geleert werden?

Ja, AdBlue im Diesel führt zu Ablagerungen und kann Injektoren sowie Leitungen schädigen. Der Tankinhalt wird deshalb abgepumpt und die betroffenen Bauteile werden geprüft. Erst danach kommt frischer Diesel hinein und der Wagen startet wieder.

Wohin kommt der falsch getankte Kraftstoff?

Er wird in dichten Behältern gesammelt und über zugelassene Annahmestellen im Landkreis Weilheim-Schongau entsorgt. Eine Mischung aus Benzin und Diesel wird getrennt dokumentiert, damit die Entsorgung nachvollziehbar bleibt.

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