Falsch getankt in Raststätte Fränkische Schweiz-Pegnitz?
Zwischen dem Veldensteiner Forst und dem Püttlachtal, wenige Kilometer südlich von Pegnitz, liegt die Rastanlage Fränkische Schweiz an der A9. Für Fahrer aus Nürnberg, Bayreuth oder Hof ist sie meist nur eine kurze Pause, für Urlauber auf dem Weg nach Pottenstein, Gößweinstein oder Auerbach in der Oberpfalz oft der letzte Stopp vor der Landstraße. Genau in dieser Hektik zwischen Zapfsäule, Shop und Parkstreifen passieren Fehlbetankungen: Der Mietwagen aus dem Nürnberger Raum bekommt Benzin statt Diesel, der Transporter eines Bayreuther Betriebs wird mit dem falschen Zapfhahn gefüllt. Unser Kraftstoff-Notdienst fährt die Rastanlage an, beide Fahrtrichtungen der A9, die Anschlussstellen Pegnitz und Trockau sowie die B2, B85 und B470. Vom Anruf bis zum Eintreffen am Standort vergehen meist 30-45 Minuten, je nachdem, ob wir gerade aus Richtung Bayreuth, Hersbruck oder Forchheim anfahren. Vor Ort pumpen wir den falschen Stoff ab, trennen ihn sauber vom restlichen Tankinhalt und machen das Fahrzeug wieder startklar. Wer falsch getankt hat, verliert an einer Raststätte besonders viel Zeit, weil hier so schnell kein Ersatzwagen bereitsteht. Deshalb arbeiten wir direkt an der Zapfsäule oder auf dem Parkstreifen, ohne dass das Auto abgeschleppt werden muss. Auf Pegnitzer Stadtgebiet, eingebettet zwischen dem Veldensteiner Forst im Osten und den Hochflächen des Ahorntals im Westen, liegt die Rastanlage an der A9. Durch die Stadt zieht sich die gleichnamige Pegnitz, die weiter südlich Nürnberg erreicht und die Talsohle Richtung Hersbruck prägt. Rundherum steigen die Kalkriffe der Fränkischen Schweiz auf, mit Pottenstein und seinen Felswänden im Westen, Betzenstein und Plech im Süden, Creußen im Norden. Über die B2 und die B85 ist Pegnitz mit Bayreuth und Nürnberg verbunden, die Bahnstrecke Nürnberg-Bayreuth hält am Pegnitzer Bahnhof und weiter in Creußen. Nachbarorte wie Trockau, Neuhaus an der Pegnitz oder Auerbach in der Oberpfalz liegen nur wenige Fahrminuten entfernt, Gößweinstein und Hersbruck etwas weiter.
Auf Pegnitzer Stadtgebiet, eingebettet zwischen dem Veldensteiner Forst im Osten und den Hochflächen des Ahorntals im Westen, liegt die Rastanlage an der A9. Durch die Stadt zieht sich die gleichnamige Pegnitz, die weiter südlich Nürnberg erreicht und die Talsohle Richtung Hersbruck prägt. Rundherum steigen die Kalkriffe der Fränkischen Schweiz auf, mit Pottenstein und seinen Felswänden im Westen, Betzenstein und Plech im Süden, Creußen im Norden. Über die B2 und die B85 ist Pegnitz mit Bayreuth und Nürnberg verbunden, die Bahnstrecke Nürnberg-Bayreuth hält am Pegnitzer Bahnhof und weiter in Creußen. Nachbarorte wie Trockau, Neuhaus an der Pegnitz oder Auerbach in der Oberpfalz liegen nur wenige Fahrminuten entfernt, Gößweinstein und Hersbruck etwas weiter.
Unsere Arbeit beginnt dort, wo die Pannenhilfe vieler Versicherungen endet: am Tankstutzen. Ob Diesel im Benziner, Benzin im Selbstzünder oder AdBlue im falschen Einfüllstutzen, wir saugen den fehlerhaften Kraftstoff mit einer mobilen Pumpe ab, trennen ihn in Behältern und übergeben ihn an eine zugelassene Entsorgung im Raum Oberfranken. Das gilt für den Pendler-Pkw, der morgens von Pegnitz nach Bayreuth zur Arbeit fährt, genauso wie für den Kleinbus einer Firma aus den Gewerbeflächen an der B85 oder für das Wohnmobil, das Richtung Fränkische Schweiz weiterrollen soll. Nach dem Abpumpen spülen wir die Leitungen, prüfen die Kraftstoffzufuhr und füllen die richtige Sorte nach, damit die Weiterfahrt über die A9 oder die B470 ohne Werkstattaufenthalt möglich ist. Filter, Zündung und Einspritzanlage schauen wir uns dabei grob mit an, weil schon ein kurzer Motorlauf mit dem falschen Stoff teure Spuren hinterlässt. Für AdBlue im Diesel gilt dasselbe Verfahren, nur mit anderem Behälter und anderer Entsorgung.
Am Telefon klären wir drei Dinge: Fahrzeug, getankte Menge und den genauen Standort. Wer an der Tankstelle der Rastanlage steht, nennt am besten die Zapfsäulennummer und die Fahrtrichtung, aus der er gekommen ist. Danach startet der Techniker aus dem Raum Pegnitz oder über die B85 von Auerbach her. Die Anfahrt dauert in der Regel 30-45 Minuten. Am Fahrzeug angekommen, wird der Tank über eine Schlauchpumpe entleert, bis kein falscher Kraftstoff mehr gefördert wird. Die Tankentleerung selbst dauert meist eine knappe halbe Stunde. Wir füllen alles in dichte Behälter, die anschließend an einen zugelassenen Entsorger in Oberfranken gehen, damit weder Benzin noch Diesel im Boden oder im Abwasser landen. Danach spülen wir Leitung und Filterbereich, kontrollieren die Elektronik und tanken die passende Sorte nach. Ein kurzer Probelauf zeigt, ob der Motor rund läuft. Steht alles, rollt das Auto wieder auf die A9 Richtung Bayreuth oder Nürnberg.
Vor Ort in Raststätte Fränkische Schweiz-Pegnitz
Die A9 zwischen Nürnberg und Bayreuth zählt zu den meistbefahrenen Nord-Süd-Achsen Bayerns, und die Rastanlage Fränkische Schweiz sitzt fast in der Mitte dieser Strecke. Wer morgens von Pegnitz, Trockau oder Auerbach nach Bayreuth zur Arbeit pendelt, kennt den kurzen Tankstopp hier; ebenso die Lkw-Fahrer, die ihre Lenkzeitpause auf dem Parkstreifen verbringen. Dazu kommen in den Ferien unzählige Pkw mit Kanus, Kletterausrüstung oder Wanderschuhen an Bord, unterwegs nach Pottenstein, Gößweinstein oder in das Wiesenttal. Diese Mischung erklärt, warum an dieser Stelle überdurchschnittlich oft falscher Kraftstoff im Tank landet. Mehrere Zapfsäulen mit ähnlich geformten Zapfhähnen, Fahrer unter Zeitdruck, Mietwagen mit unbekannter Tankklappe und die Dämmerung am frühen Morgen sind typische Auslöser. Auch der gewerbliche Verkehr aus den Industrie- und Gewerbeflächen rund um Pegnitz und Bayreuth trägt dazu bei: Kleintransporter werden oft in Eile betankt, bevor es zur Baustelle oder zum Logistikstandort weitergeht. Wer die Raststätte als Zwischenstopp auf der B2 oder B85 nutzt, steht zusätzlich unter Druck, weil der nächste Termin in Bayreuth oder Forchheim wartet.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A9, A70, B2, B85, B470, Anschlussstelle Pegnitz, Anschlussstelle Trockau, Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach, Autobahnkreuz Nürnberg.
Wir stehen mit einem Mietwagen auf dem Pkw-Parkplatz der Rastanlage und müssen den Wagen in Nürnberg zurückgeben. Bekommen wir einen Nachweis für die Vermietung?
Ja. Wir halten Kraftstoffart, Abpumpmenge und Entsorgungsweg schriftlich fest, damit die Vermietung die Rechnung akzeptiert. Danach ist der Wagen wieder fahrbereit für die Fahrt über die A9 Richtung Nürnberg.
Können Sie auch an einem Wanderparkplatz zwischen Pottenstein und Gößweinstein abpumpen, wenn wir es nicht mehr bis zur Raststätte schaffen?
Das ist möglich, solange der Wagen sicher abseits der Fahrbahn steht und wir mit dem Technikerfahrzeug herankommen. Gerade an den Ausflugstagen im Wiesenttal und rund um Behringersmühle sind solche Einsätze keine Seltenheit.
An der Raststätte stehen nachts viele Lkw. Wie erreichen Sie einen Transporter, der zwischen den Sattelzügen geparkt ist?
Wir stimmen die Position telefonisch ab und kommen mit dem Abpumpset direkt an die Parklücke, ohne dass der Wagen umgesetzt werden muss. Der abgesaugte Kraftstoff wird in geschlossenen Behältern abtransportiert, damit auf dem Parkstreifen nichts zurückbleibt.
Was geschieht mit dem abgepumpten Benzin oder Diesel, wenn wir an der Anschlussstelle Trockau stehen?
Der falsche Kraftstoff kommt in dichte Behälter und geht an einen zugelassenen Entsorgungsbetrieb in der Region. Eine Vermischung mit dem restlichen Tankinhalt versuchen wir dabei so weit wie möglich zu vermeiden.
Ebenfalls schnell vor Ort in:
- Pegnitz
- Pottenstein
- Auerbach in der Oberpfalz
- Falsch getankt in Creußen
- Falsch getankt in Betzenstein
- Neuhaus an der Pegnitz
- Velden
- Falsch getankt in Gößweinstein
- Hersbruck