Falsch getankt in Raststätte Am Hockenheim Ring?

Zwischen dem Hockenheimring und dem Autobahnkreuz Hockenheim/Walldorf liegt ein Haltepunkt, an dem täglich tausende Fahrzeuge kurz Station machen: die Raststätte Am Hockenheim Ring. Wer hier nach langer Fahrt zur Zapfsäule greift, tut das oft im Zeitdruck oder in Gedanken schon beim nächsten Termin, und dann landet Diesel im Benziner oder Benzin im Selbstzünder. Für diese Lage gibt es den mobilen Kraftstoff-Notdienst, der die Fehlbetankung direkt am Standplatz bearbeitet. Das Einsatzgebiet reicht von der A6 zwischen Schwetzingen und Walldorf über die A61 in Richtung Speyer bis zu den Gewerbeflächen an der B39 und der L722 zur Rennstrecke; auch die Tankstellen in Reilingen, Neulußheim und Hockenheim gehören dazu. Gemeldet wird telefonisch, die Anfahrt dauert meist 30-45 Minuten, abhängig davon, wie dicht die Achse gerade befahren ist. Vor Ort wird der Tank geleert, der falsche Sprit fachgerecht entsorgt und der Wagen nach kurzer Prüfung wieder gestartet. Ob ein Transporter aus dem Logistikgewerbe, ein Firmenwagen aus dem Walldorfer SAP-Umfeld oder ein Wohnmobil auf dem Weg in die Pfalz betroffen ist: Es bleibt bei einem einzigen Halt. Gearbeitet wird 24/7, also auch am Sonntagmorgen nach einem Rennwochenende am Ring. Die Raststätte sitzt auf der Niederterrasse der Oberrheinebene, am Knoten, an dem die A61 aus Richtung Speyer auf die A6 trifft. Westlich verläuft der Rhein mit dem Hockenheimer Rheinbogen, einem Auenbereich zwischen Hockenheim, Ketsch und Altlußheim. Durch die Stadt fließt der Kraichbach, der wenig später in den Rhein mündet. Östlich schließt sich die Ebene bis Oftersheim und Schwetzingen, weiter draußen der Kraichgau mit seinen Hügeln. Bahnseitig liegt Hockenheim an der Strecke Mannheim-Karlsruhe, Haltepunkte finden sich am Bahnhof Hockenheim und in Neulußheim; die S-Bahn RheinNeckar verbindet die Orte untereinander und mit Mannheim sowie Karlsruhe. Nördlich der Raststätte beginnt die Gemarkung von Reilingen, südlich reicht der Blick über die Felder nach Neulußheim und weiter zur Rheinschiene.

Die Raststätte sitzt auf der Niederterrasse der Oberrheinebene, am Knoten, an dem die A61 aus Richtung Speyer auf die A6 trifft. Westlich verläuft der Rhein mit dem Hockenheimer Rheinbogen, einem Auenbereich zwischen Hockenheim, Ketsch und Altlußheim. Durch die Stadt fließt der Kraichbach, der wenig später in den Rhein mündet. Östlich schließt sich die Ebene bis Oftersheim und Schwetzingen, weiter draußen der Kraichgau mit seinen Hügeln. Bahnseitig liegt Hockenheim an der Strecke Mannheim-Karlsruhe, Haltepunkte finden sich am Bahnhof Hockenheim und in Neulußheim; die S-Bahn RheinNeckar verbindet die Orte untereinander und mit Mannheim sowie Karlsruhe. Nördlich der Raststätte beginnt die Gemarkung von Reilingen, südlich reicht der Blick über die Felder nach Neulußheim und weiter zur Rheinschiene.

Abgepumpt wird nicht nur auf dem Raststättenareal selbst. Der Abpumpdienst fährt überall dorthin, wo falsch getankt wurde: an die Tankstellen der B39 im Hockenheimer Stadtgebiet, zu den Zufahrten am Motodrom während der Veranstaltungswochenenden und auf Betriebsgelände im Umfeld von Reilingen und Neulußheim. Zur Leistung gehört die komplette Tankentleerung: Der vermischte Kraftstoff wird über eine Pumpe in geeignete Behälter gefördert, danach werden Leitungen und Tank gereinigt, soweit das ohne Demontage möglich ist. Anschließend folgt die fachgerechte Entsorgung über zugelassene Stellen. Benziner mit Diesel im Tank brauchen nach dem Absaugen meist nur frischen Sprit und ein paar Kilometer Fahrt, damit sich das Gemisch verflüchtigt. Bei AdBlue im Diesel oder Benzin im Selbstzünder ist der Aufwand größer, weil Pumpe und Filter betroffen sein können; hier wird geprüft, ob eine Weiterfahrt bis zur Werkstatt im Raum Schwetzingen oder Walldorf vertretbar ist. Eine Quittung für die Versicherung gibt es in beiden Fällen.

Am Telefon werden Standort, Fahrzeug und der versehentlich getankte Kraftstoff abgefragt. Wer an der Raststätte Am Hockenheim Ring steht, nennt am besten die genaue Zapfsäule oder die Parkreihe; entlang der L722 hilft der Hinweis auf die Zufahrt zum Ringgelände, auf der B39 die nächste Querstraße. Die Disposition schickt daraufhin das nächstgelegene Fahrzeug los, in der Regel ist es nach einer halben Stunde da, bei stockendem Verkehr auf der A6 in Fahrtrichtung Mannheim auch später. Vor Ort wird der Tank über eine Schlauchpumpe entleert, das Kraftstoff-Luft-Gemisch aufgefangen und der Rest über einen Kanister gesichert. Danach folgt die Übergabe an eine Entsorgungsstelle, die den falschen Sprit aufnimmt. Abschließend wird der Motor gestartet und geprüft, ob der Wagen rund läuft. Fährt er sauber, kann die Reise fortgesetzt werden; andernfalls wird der Abschleppweg zur Werkstatt gleich mit organisiert.

Vor Ort in Raststätte Am Hockenheim Ring

Verkehrsreich wird es rund um die Raststätte an mehreren Stellen gleichzeitig. Das Autobahnkreuz Hockenheim bündelt die Ströme von A6 und A61, das Kreuz Walldorf wenig weiter östlich verteilt sie auf die A5. Der SAP-Standort in Walldorf speist seine Pendler auf dieselbe Achse, auf der auch der Fernverkehr nach Heilbronn oder Karlsruhe unterwegs ist. Dazu die Rennwochenenden am Hockenheimring: Wenn das Motodrom voll ist, schieben sich Fahrzeugreihen über die L722 und die B39 in Richtung Innenstadt, und der Tankstopp wird zwischen zwei Termine geschoben. Genau dort entstehen Fehlbetankungen. In Hockenheim, Reilingen und Neulußheim liegen mehrere Stationen dicht beieinander, teils mit denselben Zapfpistolen für verschiedene Sorten. Nachtschichten im Gewerbegebiet Talhaus, Lieferfahrten zwischen Rheinschiene und Kraichgau, dazu Ausflugsverkehr nach Speyer oder Schwetzingen: Alles trifft auf verhältnismäßig wenige Zapfstellen. Hinzu kommen Fahrer internationaler Speditionen, für die die Beschriftung der Zapfsäulen nicht immer eindeutig ist.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A6, A61, A5, B39, L722, Autobahnkreuz Hockenheim, Kreuz Walldorf.

Lässt sich der Tank direkt an der Zapfsäule der Raststätte Am Hockenheim Ring leeren?

Das ist der Normalfall. Gepumpt wird am Standplatz, sofern die Säule nicht blockiert ist und das Personal der Raststätte zustimmt. Nach etwa 45 bis 60 Minuten läuft der Motor wieder mit dem richtigen Kraftstoff.

Was ist an einem Rennwochenende am Hockenheimring zu beachten?

An Veranstaltungstagen stauen sich L722 und B39 bis in die Innenstadt, deshalb sollte die genaue Position beim Anruf möglichst präzise genannt werden. Der Notdienst wählt dann die Zufahrt über die B39 oder die Umfahrung über Reilingen, um nicht im Besucherstrom zu stehen.

Betrifft der Einsatz auch Transporter mit AdBlue im Dieseltank?

Ja, gerade Lieferfahrzeuge aus dem Gewerbegebiet Talhaus oder von Speditionen an der A61 sind häufig betroffen, weil AdBlue und Diesel an manchen Zapfsäulen nah beieinander liegen. Bei diesen Fahrzeugen wird der Tank ebenfalls entleert und die Flüssigkeit entsorgt, bevor der Motor wieder gestartet wird.

Wohin kommt der falsche Kraftstoff nach dem Absaugen?

Der abgepumpte Sprit wird in dichte Behälter gefüllt und an einer zugelassenen Sammelstelle der Region Rhein-Neckar abgegeben; eine Quittung für die Versicherung gibt es dazu. Eine Entsorgung in den Kanal oder auf dem Raststättengelände ist nicht zulässig und wird auch nicht praktiziert.

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