Falsch getankt in Frensdorf?

Kurz nach sechs kippt die B22 in Frensdorf in den Pendlerbetrieb. Wer aus dem Kernort einbiegt oder von einer der Kreisstraßen kommt, reiht sich in die Kolonne Richtung Bamberg ein, und in dieser Hektik rutscht schon mal die falsche Zapfpistole in den Tank. Falsch getankt in Frensdorf? Dann fahren wir raus auf die B22, in die Gewerbestraßen am Ortsrand oder auf den Parkplatz beim Einkauf. Unser Kraftstoff-Notdienst arbeitet in der ganzen Gemeinde und im Umland, von Pettstadt über Stegaurach bis Burgebrach, dazu für die Durchreisenden, die an der A73 oder am Autobahnkreuz Bamberg nur kurz Halt machen. Nachts, wenn in Bamberg die Spätschicht endet, rollen unsere Fahrzeuge genauso. Ein Anruf genügt, dann kommt jemand mit Pumpe, Saugschläuchen und dichten Behältern. Der falsche Sprit wird vor Ort abgesaugt, der Tank gereinigt, danach springt der Motor wieder an. Bis das Einsatzfahrzeug da ist, vergehen meist 30-45 Minuten, je nachdem, wie dicht der Verkehr an diesem Tag steht. Zum Einsatzgebiet zählen ebenso die Nebenstraßen Richtung Heiligenstadt und Buttenheim sowie die Ortsdurchfahrt selbst, wo sich nach Feierabend alles an der Kreuzung staut. Frensdorf sitzt im Landkreis Bamberg, zwischen der Regnitz im Westen und den ersten Hügeln der Fränkischen Schweiz im Osten. Der Kernort liegt direkt an der B22; drumherum gruppieren sich kleinere Ortsteile und Weiler, die über Kreisstraßen mit dem Hauptort verbunden sind. Nachbargemeinden sind Pettstadt und Stegaurach im Westen und Süden, Strullendorf südöstlich, Burgebrach und Schlüsselfeld weiter draußen, dazu Buttenheim und Heiligenstadt in Oberfranken im Umfeld. Die Regnitz und ihre Auen prägen die flacheren Lagen Richtung Bamberg, nach Osten wird es hügeliger, mit Waldstücken in Richtung Hauptsmoorwald und Feldfluren, die bis an die Ortsränder reichen. Einen eigenen Bahnhof hat Frensdorf nicht; die nächsten Haltepunkte mit Anschluss an die Strecke Nürnberg-Bamberg liegen in Strullendorf und Hirschaid. Busse fahren über die B22 nach Bamberg hinein, was den Ort auch für alle ohne Auto mit der Stadt verbindet.

Frensdorf sitzt im Landkreis Bamberg, zwischen der Regnitz im Westen und den ersten Hügeln der Fränkischen Schweiz im Osten. Der Kernort liegt direkt an der B22; drumherum gruppieren sich kleinere Ortsteile und Weiler, die über Kreisstraßen mit dem Hauptort verbunden sind. Nachbargemeinden sind Pettstadt und Stegaurach im Westen und Süden, Strullendorf südöstlich, Burgebrach und Schlüsselfeld weiter draußen, dazu Buttenheim und Heiligenstadt in Oberfranken im Umfeld. Die Regnitz und ihre Auen prägen die flacheren Lagen Richtung Bamberg, nach Osten wird es hügeliger, mit Waldstücken in Richtung Hauptsmoorwald und Feldfluren, die bis an die Ortsränder reichen. Einen eigenen Bahnhof hat Frensdorf nicht; die nächsten Haltepunkte mit Anschluss an die Strecke Nürnberg-Bamberg liegen in Strullendorf und Hirschaid. Busse fahren über die B22 nach Bamberg hinein, was den Ort auch für alle ohne Auto mit der Stadt verbindet.

Der Abpumpdienst in Frensdorf deckt genau das ab: den falschen Kraftstoff aus dem Tank holen, bevor er Schaden anrichten kann. Wer im Kernort morgens losfährt und wenige Meter später merkt, dass der Motor bockt, bekommt uns in die Wohnstraße. Passiert es auf dem Weg zur A73, etwa auf einem Parkstreifen oder auf dem Gelände eines Logistikbetriebs an der B22, saugen wir dort ab. Benziner, die versehentlich Diesel bekommen haben, sind der Klassiker; umgekehrt ist es genauso. Auch AdBlue, das in den Dieselstutzen gelaufen ist, und Fahrzeuge, deren Tank nach langer Standzeit nicht sauber ist, gehören zum Alltag. Eine Tankentleerung dauert meist eine halbe Stunde. Der abgepumpte Mix wird in verschlossenen Behältern mitgenommen und über einen zugelassenen Entsorger fachgerecht aufbereitet. Danach prüfen wir, ob der Motor ohne Ruckeln startet, und das Fahrzeug darf weiter. Für Handwerks- und Lieferfahrzeuge aus Frensdorf ist das der Unterschied zwischen einem verlorenen Vormittag und einem normalen Arbeitstag.

Am Telefon zählt zuerst, wo der Wagen steht: Straße, Hofeinfahrt oder einfach der Hinweis auf die Tankstelle an der B22. Wir fragen nach Fahrzeugtyp, getankter Menge und danach, wie weit der Wagen noch gerollt ist, denn davon hängt ab, wie viel Restsprit im System kreist. Dann geht der Auftrag an das nächstgelegene Einsatzfahrzeug, das entweder über die B22 aus Bamberg oder von der A73 her anfährt. Vor Ort sichern wir die Stelle ab, öffnen den Tank und schließen die Pumpe an. Das Absaugen läuft, bis nichts mehr kommt; wenn nötig, wird gespült und der Tankinhalt kontrolliert. Der Sprit wandert in dichte Kanister, die wir später an einer zugelassenen Annahmestelle abgeben. Zum Schluss die kurze Probe: Zündung, Motorlauf, Blick auf Leitungen und Dichtungen. Läuft alles rund, geht es weiter in Richtung Bamberg oder zurück durch die Ortsdurchfahrt.

Vor Ort in Frensdorf

Frensdorf ist für viele ein Durchlaufposten, und genau das macht die Sache riskant. Die B22 zieht sich mitten durch den Ort, parallel dazu rollen jeden Morgen Pendler aus dem Landkreis nach Bamberg, wo Klinikum, Behörden und Industrie die Arbeitsplätze stellen. Wer nach Feierabend noch zur A73 will, tankt in der Eile schnell noch einmal nach, bevor die Auffahrt kommt. Im Gewerbegebiet am Ortsrand stehen Handwerksbetriebe, Speditionen und Lagerhallen, deren Transporter im Wochenrhythmus Diesel zapfen; passiert es dort, muss der Wagen meist noch am selben Tag wieder laufen. Dazu kommen landwirtschaftliche Betriebe aus der Umgebung, die zwischen Feld und Hof wechseln und dabei auch mal zum falschen Zapfhahn greifen, und Ausflügler, die über Frensdorf in Richtung Fränkische Schweiz starten. An den Zapfsäulen rund um die Ortsdurchfahrt und nahe der Autobahnauffahrt wiederholen sich deshalb täglich dieselben Bilder: Eile, müde Hände, ein Tankdeckel, der schon offen steht.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A73, A70, B22, B26, B505, Autobahnkreuz Bamberg, Anschlussstelle Hirschaid (A73).

Mein Transporter steht mit Diesel im Benziner auf dem Hof einer Spedition an der B22 in Frensdorf. Wie läuft das ab?

Wir kommen direkt auf das Betriebsgelände, sofern die Hofzufahrt frei ist, und melden uns vorher bei der Disposition. Abgesaugt wird vor Ort, der Sprit wird mitgenommen und fachgerecht entsorgt. Der Wagen ist danach meist innerhalb der nächsten halben Stunde wieder einsatzbereit.

Bei unserem Hängerzug Richtung Fränkische Schweiz ist AdBlue in den Dieselstutzen gelaufen. Muss der Wagen abgeschleppt werden?

In den meisten Fällen reicht das Abpumpen und Spülen des Tanks, ein Abschleppen ist nur bei größeren Mengen nötig. Wir prüfen vor Ort den Tankinhalt und entscheiden dann. Bei landwirtschaftlichen Gespannen aus dem Umland von Frensdorf koordinieren wir die Anfahrt über die Kreisstraßen, damit der Verkehr auf der B22 nicht blockiert wird.

Nach der Spätschicht in Bamberg habe ich an der Tankstelle in der Ortsdurchfahrt falsch getankt. Was mache ich um zwei Uhr nachts?

Zündung aus lassen und nicht starten, damit sich der falsche Kraftstoff nicht weiter verteilt. Ruf den Notdienst an, wir fahren auch nachts über die B22 nach Frensdorf und pumpen vor Ort ab. Der Tank wird anschließend kontrolliert, bevor du weiterfahren kannst.

Was passiert, wenn der Wagen mit falschem Sprit auf dem Weg zur A73 an der Auffahrt liegen bleibt und der Verkehr schon stockt?

Wir kommen mit dem Einsatzfahrzeug über die Nebenstrecken, um den Rückstau zu umfahren, und sichern die Stelle ab. Da in Frensdorf morgens viel Pendelverkehr über die B22 läuft, planen wir solche Einsätze mit etwas mehr Zeit ein. Sobald der Tank leer ist, kann die Fahrt in Richtung Autobahnkreuz Bamberg fortgesetzt werden.

Ebenfalls schnell vor Ort in: