Falsch getankt in Frankfurt Am Main?
Wo der Main bei Höchst nach Westen aus der Stadt fließt und sich am Osthafen die Hafenkräne vor die Skyline schieben, beginnt jeden Morgen eine Maschine, die kaum stillsteht. Aus dem Taunus rollen die ersten Fahrzeuge über die B8 und die A661, aus dem Wetteraukreis kommen Pendler über die A5, und vom Flughafen im Süden ziehen Mietwagen und Shuttlebusse quer durch die Stadt. Zwischen Römerberg, Zeil und dem Bankenviertel sind es oft nur Sekunden, in denen eine Zapfpistole im falschen Stutzen landet. Ein Diesel-Zapfhahn in einem Benziner, ein Schluck AdBlue neben dem Diesel, Benzin in einem Transporter, der am Osthafen nur kurz halten sollte: Solche Tage gibt es in Frankfurt häufiger, als man denkt. Der Kraftstoff-Notdienst rückt im gesamten Stadtgebiet aus, von Sachsenhausen und Bornheim über Bockenheim und das Westend bis nach Fechenheim, Griesheim und Niederrad. Die Anfahrt dauert in der Regel 30-45 Minuten, abhängig davon, wie dicht der Verkehr auf der Mainzer Landstraße oder im City-Tunnel gerade steht. Beim Eintreffen wird nicht geraten und nicht diskutiert: Der Tank wird entleert, der falsche Sprit aufgenommen und abtransportiert, damit der Motor keinen Schaden nimmt. Die Mainebene gibt Frankfurt ihren Grundriss: der Fluss teilt die Stadt in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Richtung Norden steigt das Gelände zum Taunus an, mit Bad Homburg und Oberursel als Nachbarn, im Süden geht es flach weiter nach Offenbach, Neu-Isenburg und Kelsterbach. Stadtteile wie Sachsenhausen, Bornheim, Bockenheim, Höchst, Griesheim, Niederrad oder Bergen-Enkheim haben jeweils eigene Zuschnitte und eigene Verkehrsprobleme. Entlang der westlichen Stadtteile begleitet die Nidda den Weg, während die Mainufer die wichtigste Achse für Radler und Pendler bilden. Bahnseitig laufen hier die Main-Weser-Bahn, die Kinzigtalbahn nach Hanau, die Main-Neckar-Bahn nach Darmstadt und die Taunusbahn zusammen, dazu die S-Bahn über den City-Tunnel und der Fernbahnhof am Flughafen. Weite Wege gibt es kaum, weshalb ein Einsatz quer durch Frankfurt selten mehr als eine halbe Stunde braucht.
Die Mainebene gibt Frankfurt ihren Grundriss: der Fluss teilt die Stadt in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Richtung Norden steigt das Gelände zum Taunus an, mit Bad Homburg und Oberursel als Nachbarn, im Süden geht es flach weiter nach Offenbach, Neu-Isenburg und Kelsterbach. Stadtteile wie Sachsenhausen, Bornheim, Bockenheim, Höchst, Griesheim, Niederrad oder Bergen-Enkheim haben jeweils eigene Zuschnitte und eigene Verkehrsprobleme. Entlang der westlichen Stadtteile begleitet die Nidda den Weg, während die Mainufer die wichtigste Achse für Radler und Pendler bilden. Bahnseitig laufen hier die Main-Weser-Bahn, die Kinzigtalbahn nach Hanau, die Main-Neckar-Bahn nach Darmstadt und die Taunusbahn zusammen, dazu die S-Bahn über den City-Tunnel und der Fernbahnhof am Flughafen. Weite Wege gibt es kaum, weshalb ein Einsatz quer durch Frankfurt selten mehr als eine halbe Stunde braucht.
Angefangen am südlichen Mainufer, wo zwischen Deutschherrnviertel und Osthafen jeden Tag Lieferwagen rangieren, bis hinauf zum Lohrberg, wo Anwohner ihren Wagen unter der Woche stehen lassen. Tankentleerung ist an fast jedem Ort möglich: auf dem Parkplatz am Palmengarten, in den Tiefgaragen unter der Zeil, auf dem Gelände des Industrieparks Höchst, an der Raststätte entlang der A5 oder am Straßenrand in Oberrad. Auch Mietwagen vom Flughafen gehören zum Alltag, ebenso Transporter von Umzugsfirmen aus Fechenheim und Kleinbusse, die zwischen Messe Frankfurt und Rebstock pendeln. Abgesaugt wird mit einer Pumpe, die in handelsübliche Tankstutzen passt, ohne das Fahrzeug auf eine Bühne zu heben. Es folgt eine Kontrolle des Kraftstoffsystems: Restspuren im Filter, Geruch in der Leitung, Stand der Kontrollleuchten. Erst wenn der Tank sauber ist, wird frischer Diesel oder Benzin eingefüllt. Für Fahrzeuge, die nach der Fehlbetankung bereits gestartet wurden, gibt es einen zweiten Ablauf, der den Motor nicht zusätzlich belastet. Papiere für die Entsorgung gibt es direkt vor Ort.
Ein Anruf beim Kraftstoff-Notdienst beginnt mit zwei Fragen: Welcher Sprit ist im Tank gelandet, und lief der Motor danach? Parallel wird der Standort aufgenommen, gern mit einem Hinweis wie der nächsten Ausfahrt am Frankfurter Kreuz oder einer Hausnummer an der Hanauer Landstraße. Los geht die Fahrt meist sofort, die Ankunft liegt je nach Verkehr bei 30-45 Minuten. Vor Ort wird der Tankinhalt über eine Absaugleitung in einen Auffangbehälter gepumpt, gemessen und dokumentiert. Der Kraftstoffmix geht in die fachgerechte Entsorgung, mit Nachweis. Danach prüft der Techniker Leitungen und Filter, tauscht bei Bedarf das Filterelement und füllt die richtige Sorte nach. Läuft der Motor sauber, ist das Fahrzeug wieder fahrbereit für die Weiterfahrt in die Innenstadt oder zurück in den Taunus.
Vor Ort in Frankfurt Am Main
Frankfurt produziert Fehlbetankungen fast schon systematisch. Am Flughafen werden Mietwagen in Minuten übergeben, der Schlüssel liegt auf dem Tresen, das Fahrzeug ist unbekannt. Wer zum ersten Mal einen Diesel fährt, greift an der Tankstelle in Gateway Gardens oder am Airport-Ring schnell zur falschen Pistole. Dazu kommen die Pendlerströme: aus dem Main-Kinzig-Kreis über die A66, aus dem Wetteraukreis über die A5, aus dem Ried und aus Rüsselsheim über die B43. Rund um das Frankfurter Kreuz, das Offenbacher Kreuz und die Abfahrten an der A661 liegen Tankstellen, an denen Lkw auf Transitroute, Lieferwagen und Firmenwagen direkt nebeneinander stehen. Im Industriepark Höchst arbeiten Tausende, viele mit Dienstfahrzeugen, die zwischen Werkstoren und Parkhäusern nur kurz betankt werden. An der Hanauer Landstraße und im Gewerbegebiet Fechenheim liegen Speditionen und Werkstätten dicht beieinander, dort wird AdBlue nachgefüllt, während der Motor noch läuft. Und im Berufsverkehr auf der Mainzer Landstraße oder am Baseler Platz bleibt wenig Zeit für den Blick auf die Zapfsäule. All das sorgt dafür, dass der Abpumpdienst in Frankfurt selten Langeweile hat.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A3, A5, A66, A661, A67, A45, B3, B43, B44, B8, Frankfurter Kreuz, Offenbacher Kreuz, Bad Homburger Kreuz, Wiesbadener Kreuz.
Wir haben am Flughafen einen Mietwagen übernommen und versehentlich Diesel in den Benziner gefüllt. Dürfen wir den Wagen noch bewegen?
Besser nicht starten. Sobald der falsche Kraftstoff durch die Leitungen läuft, wird die Reinigung deutlich aufwendiger. Der Notdienst kommt direkt zum Mietwagen, egal ob er in Gateway Gardens, im Parkhaus am Terminal oder an der Raststätte steht, und stimmt die Entsorgung mit der Vermietung ab.
Ein Transporter im Gewerbegebiet Fechenheim hat AdBlue statt Diesel bekommen. Was passiert mit dem Tank?
AdBlue greift das Kraftstoffsystem an, deshalb wird der Tank komplett entleert und gespült, bevor neuer Diesel hineinkommt. Bis dahin bleibt der Wagen stehen. Aus Fechenheim, von der Hanauer Landstraße oder aus Offenbach sind Techniker meist innerhalb von 30 bis 45 Minuten da.
Passiert das auch Pendlern aus dem Taunus oder dem Main-Kinzig-Kreis, die in Frankfurt falsch getankt haben?
Sogar recht häufig. Wer morgens über die A5, die A66 oder die B8 in die Stadt fährt, tankt unter Zeitdruck an den Stationen vor dem Frankfurter Kreuz oder am Bad Homburger Kreuz. Der Kraftstoff-Notdienst fährt auch Rastplätze und Ausfahrten im Umland an, solange der Standort sicher erreichbar ist.
Muss das Fahrzeug für die Tankentleerung in eine Werkstatt geschleppt werden?
In den meisten Fällen nicht. Gepumpt wird direkt am Standort, ob in der Tiefgarage unter der Zeil, auf dem Parkplatz am Palmengarten oder am Straßenrand in Sachsenhausen. Nur wenn der Motor schon gelaufen ist und Schäden zeigt, führt der Weg anschließend in eine Werkstatt.
Ebenfalls schnell vor Ort in:
- Offenbach am Main
- Bad Homburg vor der Höhe
- Falsch getankt in Hanau
- Rüsselsheim am Main
- Falsch getankt in Darmstadt
- Falsch getankt in Wiesbaden
- Falsch getankt in Mainz
- Falsch getankt in Eschborn
- Falsch getankt in Neu-Isenburg