Falsch getankt in Bickendorf?
Bickendorf liegt im Kölner Westen, eingezwängt zwischen Ehrenfeld, Ossendorf und Vogelsang. Morgens schiebt sich der Berufsverkehr über die Venloer Straße Richtung Innenstadt, während an der Äußeren Kanalstraße Lieferwagen und Sattelzüge auf den Militärring einbiegen. Dieses Nebeneinander von Wohnstraßen, Handwerksbetrieben und Logistikflächen sorgt dafür, dass hier regelmäßig falscher Kraftstoff in Tanks landet: ein kurzer Stopp, ein klingelndes Telefon, zwei ähnlich geformte Zapfpistolen, und die Verwechslung ist passiert. Wer in Bickendorf falsch getankt hat, lässt den Wagen am besten unverändert stehen und verständigt den Kraftstoff-Notdienst. Die Einsatzwagen fahren den Stadtteil 24/7 an und erreichen Adressen zwischen dem Westfriedhof, der Ossendorfer Straße und dem Gewerberand an der A57 üblicherweise in 30-45 Minuten. Das Gebiet reicht von den Wohnhäusern rund um die Bickendorfer Büdchen bis zu den Hallen und Höfen im angrenzenden Ossendorf, wo Produktions- und Speditionsbetriebe ansässig sind. Vor Ort wird zuerst festgestellt, welches Gemisch im Tank schwimmt und ob der Motor damit schon gelaufen ist. Danach folgt die Tankentleerung samt geordneter Entsorgung, und der Wagen ist wieder fahrbereit, ohne Abschleppen und ohne Werkstattaufenthalt. Bickendorf gehört zum Kölner Stadtbezirk Ehrenfeld und liegt auf der linken Rheinseite, rund sechs Kilometer vom Dom entfernt. Der Rhein bildet die östliche Grenze des Kölner Stadtgebiets, bis zum Ufer sind es von hier etwa fünf Kilometer. Im Norden schließen Ossendorf und Longerich an, im Westen Vogelsang und Bocklemünd/Mengenich, im Osten Neuehrenfeld und Ehrenfeld. Nach Süden geht die Bebauung in Richtung Lindenthal und Stadtwald über. Der Stadtteil selbst ist kompakt: mehrgeschossige Wohnhäuser aus der Gründerzeit und den 1950er Jahren wechseln sich mit kleineren Gewerbeflächen ab. Die Venloer Straße teilt ihn in zwei Hälften, die Äußere Kanalstraße und der Militärring rahmen ihn ein. Am westlichen Rand liegt der große Westfriedhof, eine der bekanntesten Begräbnisstätten Kölns. Bahngleise queren Bickendorf für den Güter- und Rangierverkehr; S-Bahn-Halte für Fahrgäste befinden sich in Ehrenfeld und Longerich. Größere Erhebungen gibt es nicht, das Gelände ist flach und fällt leicht zum Rhein hin ab.
Bickendorf gehört zum Kölner Stadtbezirk Ehrenfeld und liegt auf der linken Rheinseite, rund sechs Kilometer vom Dom entfernt. Der Rhein bildet die östliche Grenze des Kölner Stadtgebiets, bis zum Ufer sind es von hier etwa fünf Kilometer. Im Norden schließen Ossendorf und Longerich an, im Westen Vogelsang und Bocklemünd/Mengenich, im Osten Neuehrenfeld und Ehrenfeld. Nach Süden geht die Bebauung in Richtung Lindenthal und Stadtwald über. Der Stadtteil selbst ist kompakt: mehrgeschossige Wohnhäuser aus der Gründerzeit und den 1950er Jahren wechseln sich mit kleineren Gewerbeflächen ab. Die Venloer Straße teilt ihn in zwei Hälften, die Äußere Kanalstraße und der Militärring rahmen ihn ein. Am westlichen Rand liegt der große Westfriedhof, eine der bekanntesten Begräbnisstätten Kölns. Bahngleise queren Bickendorf für den Güter- und Rangierverkehr; S-Bahn-Halte für Fahrgäste befinden sich in Ehrenfeld und Longerich. Größere Erhebungen gibt es nicht, das Gelände ist flach und fällt leicht zum Rhein hin ab.
Der Abpumpdienst für Bickendorf arbeitet mit einer mobilen Absauganlage, die direkt am Fahrzeug aufgebaut wird. Aus dem Tank kommt der falsche Kraftstoff vollständig heraus, danach wird geprüft, ob Reste in den Leitungen stehen. Je nach Fall folgen eine Spülung der Kraftstoffzufuhr oder das Wechseln des Filters, damit der Motor keinen Schaden nimmt. Aufgesaugt wird in zugelassene Behälter, der Abtransport und die Verwertung laufen über zertifizierte Entsorgungswege. Typische Einsatzorte im Stadtteil sind die Tankstellen an der Venloer Straße, die Zapfsäulen entlang der Äußeren Kanalstraße sowie die Stellflächen der Betriebe zwischen Ossendorfer Straße und Butzweilerhof. Auch Fahrzeuge, die auf dem Gelände des Westfriedhofs oder auf den Parkplätzen rund um das Rhein-Center in Weiden stehen, werden angefahren. Kurz vor Feierabend, wenn der Berufsverkehr über den Militärring rollt, dauert die Anfahrt am längsten; nachts sind die Wege über die A57 und die A1 meist zügig. Nach dem Absaugen bleibt eine kurze Kontrolle: starten, hören, weiterfahren.
Der Ablauf beginnt mit einem Anruf. Am Telefon werden Standort, Fahrzeug und der getankte Kraftstoff geklärt, danach fährt der nächstgelegene Wagen los. Anfragen aus Bickendorf erreichen die Technik meist über die Venloer Straße oder über die Anschlussstelle Köln-Bocklemünd an der A1. Vor Ort wird zunächst der Tankinhalt geprüft: Farbe, Geruch und Menge geben Aufschluss darüber, ob der Motor den falschen Kraftstoff bereits angesaugt hat. Dann kommt die Absaugpumpe zum Einsatz, der Tank wird leer gezogen und die Flüssigkeit in dichte Behälter gefüllt. Diese gehen anschließend an einen zugelassenen Entsorgungsbetrieb, der den Kraftstoff trennt oder energetisch verwertet. Zum Schluss wird der Tank mit der richtigen Sorte befüllt, das Fahrzeug gestartet und kurz auf ruhigen Leerlauf geprüft. Steht der Wagen an einer Tankstelle an der Äußeren Kanalstraße, erledigt sich das oft innerhalb einer halben Stunde.
Vor Ort in Bickendorf
Verkehrstechnisch hängt Bickendorf an mehreren Knoten gleichzeitig. Die Venloer Straße zieht sich als Hauptachse durch den Stadtteil und verbindet die Innenstadt mit Ossendorf und weiter mit Pulheim. Parallel dazu verläuft die Äußere Kanalstraße, über die der Verkehr auf den Militärring und zur A57 Richtung Norden rollt. Wer nach Süden will, nimmt die A4 am Kreuz Köln-West, nach Norden führt die A1 über das Kreuz Köln-Nord. An der Anschlussstelle Köln-Bocklemünd verlässt der Pendlerstrom die Autobahn und verteilt sich auf die Stadtteile. Gewerblich ist vor allem der Übergang nach Ossendorf relevant: Rund um das Coloneum und den Gewerbepark Butzweilerhof sitzen Medien-, Handwerks- und Logistikfirmen, deren Fahrzeuge täglich zwischen Hof, Kunden und Tankstelle pendeln. Dazu kommen die vielen Zapfsäulen an der Venloer Straße und der Äußeren Kanalstraße, oft nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt. Wer nach einem langen Arbeitstag im Berufsverkehr zwischen Frechen, Pulheim und der Innenstadt unterwegs ist, tankt schnell im Vorbeifahren und greift dabei zur falschen Pistole. Auch AdBlue wird regelmäßig in den falschen Stutzen gefüllt, meist an Fahrzeugen von Betrieben aus dem Umland. Die Mischung aus Durchgangsverkehr, Gewerbebetrieben und dichter Tankstellenlage erklärt, warum Fehlbetankungen hier kein Ausnahmefall sind.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A1, A4, A57, B59, B55, Kreuz Köln-Nord (A1/A57), Kreuz Köln-West (A1/A4).
An der Venloer Straße in Bickendorf ist mir Diesel in den Benziner gelaufen, der Motor lief danach kurz an. Was ist jetzt zu tun?
Zündung aus lassen und nicht weiterfahren, denn schon wenige Meter mit dem falschen Gemisch belasten Injektoren und Katalysator. Ein Anruf beim Notdienst genügt, ein Techniker kommt mit Absauganlage zur genannten Adresse und zieht den Tank leer. Danach wird geprüft, ob Leitungen und Filter gespült werden müssen.
Kommt die Pannenhilfe auch auf Betriebsgelände im Gewerbegebiet Ossendorf, etwa zum Coloneum oder zu einer Spedition an der Ossendorfer Straße?
Ja, Anfragen von Firmenfahrzeugen auf einem Hof, in einer Halle oder auf einem Kundenparkplatz sind der Normalfall. Die Zufahrt erfolgt über die Äußere Kanalstraße oder die A57, deshalb sind auch größere Transporter und Lkw kein Hindernis. Der Zugang zum Fahrzeug sollte vor Ort kurz geregelt sein.
Wie läuft es ab, wenn ich an der Anschlussstelle Köln-Bocklemünd oder auf einem Rastplatz an der A1 stehe?
Standort, Fahrzeugtyp und die getankte Menge werden am Telefon aufgenommen, dann fährt der nächste Wagen los. Meist ist die Stelle in 30-45 Minuten erreicht, je nach Verkehrslage auf der A1 und der A57. Das Abpumpen selbst dauert selten länger als eine halbe Stunde.
Was geschieht mit dem Kraftstoff, der aus einem Tank in Bickendorf abgepumpt wird?
Er wird in dichten, zugelassenen Behältern aufgenommen und an einen Entsorgungsfachbetrieb übergeben. Dort wird das Gemisch getrennt oder energetisch verwertet, eine Abgabe in die Kanalisation findet nicht statt. Auf Wunsch erhalten Sie eine Bestätigung über die Entsorgung für die Werkstatt oder den Arbeitgeber.
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