Falsch getankt in Senden?
Über dem Illertal liegt an manchen Morgen ein flacher Nebel, der die Kirchtürme von Aufheim und Hittistetten nur als Umrisse zeigt. Gleichzeitig brummt auf der A7 bei Nersingen schon der Fernverkehr, und auf der B10 schieben sich Pendler Richtung Neu-Ulm und Ulm in die Kolonnen. Senden ist kein stiller Vorort, sondern eine Drehscheibe zwischen Donau, Iller und dem Gewerbegürtel Richtung Vöhringen. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass hier täglich jemand falsch getankt an einer Zapfsäule steht: Diesel im Benziner, Benzin im Selbstzünder, gelegentlich auch AdBlue im falschen Stutzen. Unser Kraftstoff-Notdienst fährt solche Einsatzstellen in Senden und den Ortsteilen Ay, Aufheim, Freudenegg, Witzighausen und Wullenstetten an, dazu das Umfeld von Autohof und Gewerbepark. Nach dem Anruf dauert es in der Regel 30-45 Minuten, bis das Fahrzeug erreicht ist. Der Motor bleibt aus, der Tank wird entleert, der falsche Sprit wandert in dichte Behälter und danach in die fachgerechte Entsorgung. Statt Abschleppen zur Werkstatt und tagelangem Warten wird das Auto am Standort wieder fahrbereit gemacht, ob am Rand eines Pendlerparkplatzes oder auf dem Kundenparkplatz eines Marktes an der Brucknerstraße. Erreichbar sind wir nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Senden liegt im bayerischen Schwaben, im Landkreis Neu-Ulm, in der breiten Ebene zwischen Iller und Donau. Die Iller fließt östlich vorbei und mündet bei Neu-Ulm in die Donau, die Hänge und Wälder der Schwäbischen Alb beginnen weiter westlich und südlich. Zur Gemeinde gehören neben dem Kernort die Ortsteile Ay, Aufheim, Freudenegg, Hittistetten, Witzighausen und Wullenstetten, die sich über die Fluren verteilen. Angrenzende Gemeinden sind Neu-Ulm, Nersingen, Pfaffenhofen an der Roth, Vöhringen und Weißenhorn. Die A7 durchschneidet das Gebiet, die B10 und die B19 verbinden Senden mit dem Ulmer Raum, die B28 führt weiter nach Westen. Auf der Illertalbahn rollen Züge zwischen Ulm und dem Allgäu, mit Halt in Senden. Wer aus den Nachbarorten anreist, kennt die Ortsdurchfahrten von Witzighausen und Hittistetten. Die Landschaft ist flach bis leicht hügelig, geprägt von Wiesen, Auwaldresten und Gewerbeflächen, weshalb Einsatzfahrzeuge fast überall zügig an den Fahrzeugstandort herankommen.
Senden liegt im bayerischen Schwaben, im Landkreis Neu-Ulm, in der breiten Ebene zwischen Iller und Donau. Die Iller fließt östlich vorbei und mündet bei Neu-Ulm in die Donau, die Hänge und Wälder der Schwäbischen Alb beginnen weiter westlich und südlich. Zur Gemeinde gehören neben dem Kernort die Ortsteile Ay, Aufheim, Freudenegg, Hittistetten, Witzighausen und Wullenstetten, die sich über die Fluren verteilen. Angrenzende Gemeinden sind Neu-Ulm, Nersingen, Pfaffenhofen an der Roth, Vöhringen und Weißenhorn. Die A7 durchschneidet das Gebiet, die B10 und die B19 verbinden Senden mit dem Ulmer Raum, die B28 führt weiter nach Westen. Auf der Illertalbahn rollen Züge zwischen Ulm und dem Allgäu, mit Halt in Senden. Wer aus den Nachbarorten anreist, kennt die Ortsdurchfahrten von Witzighausen und Hittistetten. Die Landschaft ist flach bis leicht hügelig, geprägt von Wiesen, Auwaldresten und Gewerbeflächen, weshalb Einsatzfahrzeuge fast überall zügig an den Fahrzeugstandort herankommen.
Je nach Fahrzeug sieht der Einsatz anders aus. Schwimmt Diesel in einem Benziner, wird der Tank über den Einfüllstutzen oder eine Serviceöffnung abgesaugt; die Zündung bleibt aus, damit die Pumpe das Gemisch nicht in die Leitungen drückt. Kam Benzin in einen Selbstzünder, kommt zuerst der falsche Kraftstoff heraus, danach werden Filter und Leitungen kontrolliert. AdBlue im Dieseltank verlangt zusätzlich eine Spülung, weil Harnstoff die Einspritzanlage angreift. In Senden heißt das konkret: Einsatz am Autohof an der A7, auf den Stellflächen des interkommunalen Gewerbegebiets Senden/Vöhringen, vor den Märkten an der Brucknerstraße oder auf den Pendlerparkplätzen entlang der B10. Firmenwagen, Transporter und Mietfahrzeuge sind häufig dabei, weil sie morgens zwischen zwei Terminen schnell betankt werden. Der abgesaugte Sprit wird in dichten Behältern gesammelt und über einen anerkannten Entsorgungsbetrieb verwertet. Auf Wunsch bekommt der Tank anschließend den richtigen Diesel oder Super, damit die Fahrt nicht an der nächsten Zapfsäule endet. Für Arbeitgeber und Werkstatt gibt es eine kurze Dokumentation. Nachts und an Feiertagen fahren wir dieselbe Route, nur die Verkehrslage auf der A7 verschiebt den Zeitrahmen.
Am Telefon zählt zuerst der Standort, denn in Senden liegen die Einsatzorte weit auseinander: ein Parkdeck am Südstern, eine Halle im Gewerbegebiet, eine Tankstelle an der Durchfahrt nach Nersingen. Danach kommt die Fahrzeugfrage: Modell, Motor, welcher Kraftstoff gehört hinein, welcher ist tatsächlich im Tank. Die Technik rückt über die Anschlussstelle Nersingen oder über die B10 an, je nachdem, welche Route um diese Uhrzeit flüssiger läuft. Vor Ort wird die Zündung nicht mehr betätigt, der Tank über Schläuche und Pumpe entleert und das Gemisch in Behälter gefüllt, die dicht schließen. Nach dem Absaugen prüfen wir Filter und Kraftstoffleitungen, spülen bei Bedarf und setzen die Anlage wieder in den Ausgangszustand. Der Altkraftstoff geht in die fachgerechte Entsorgung, mit Nachweis. Erst wenn der Motor rund läuft und keine Warnleuchte mehr brennt, ist der Einsatz beendet und das Fahrzeug wieder fahrbereit.
Vor Ort in Senden
Senden lebt vom Durchgangsverkehr. Die A7 zieht sich an der eigenen Anschlussstelle Nersingen vorbei, das Autobahnkreuz Ulm/Elchingen verbindet sie wenig später mit der A8, und quer durch den Ort laufen B10, B19 und B28 zusammen. Wer morgens von Weißenhorn, Vöhringen oder Pfaffenhofen an der Roth nach Ulm und Neu-Ulm pendelt, kennt die Warteschlangen an den Einfahrten. Im interkommunalen Gewerbegebiet Senden/Vöhringen stehen Logistiker, Handwerksbetriebe und Zulieferer dicht beieinander; dort wird mit Transportern und Firmenwagen getankt, oft in Eile und häufig von wechselnden Fahrern. Diesel und Benzin wechseln sich im selben Fuhrpark ab, und genau daraus entstehen die meisten Fehlbetankungen. Dazu kommen die Kundenparkplätze rund um das Einkaufszentrum Südstern und das Sondergebiet an der Brucknerstraße, wo nach dem Einkauf schnell noch getankt wird. Die Illertalbahn mit ihrem Halt in Senden bringt zusätzlich Pendler in den Ort, die ihr Auto am Bahnhof oder in den Wohnstraßen abstellen. Auch die Zapfsäulen entlang der Ausfallstraßen nach Nersingen und Wullenstetten sind betroffen. Zwischen Frühverkehr, Mittagspause und Feierabend wechseln die Brennpunkte, der Abpumpdienst für Senden folgt diesem Takt.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A7, A8, B10, B19, B28, Autobahnkreuz Ulm/Elchingen, Anschlussstelle Nersingen, Anschlussstelle Illertissen.
Der Wagen steht auf dem Kundenparkplatz am Südstern in Senden und hat Diesel statt Super bekommen. Muss er abgeschleppt werden?
Nicht zwangsläufig. Solange die Zündung nicht gedreht wurde, saugt die Technik den falschen Kraftstoff direkt am Parkplatz ab. Danach wird der Tank mit dem passenden Sprit befüllt, und das Fahrzeug ist meist innerhalb einer Stunde wieder fahrbereit.
Ein Transporter im Gewerbegebiet Senden/Vöhringen ist mit dem falschen Kraftstoff schon einige Kilometer gefahren. Was ist jetzt zu tun?
Motor abstellen und nicht weiterfahren, dann den Notdienst verständigen. Bei bereits gelaufenem Motor kontrollieren wir Filter, Leitungen und Einspritzanlage und spülen die Anlage, damit das Gemisch keinen weiteren Schaden anrichtet.
An der A7 nahe der Anschlussstelle Nersingen hat ein Kollege AdBlue in den Dieseltank gefüllt. Wie läuft die Hilfe ab?
Wir kommen über die Anschlussstelle Nersingen oder über die B10 und rechnen mit 30-45 Minuten Fahrzeit. Der Tankinhalt wird vollständig abgesaugt, die Harnstoffreste werden ausgespült und der Kraftstoff danach korrekt entsorgt.
Ist die Tankentleerung in Senden auch am Wochenende oder früh am Morgen möglich?
Ja, der Kraftstoff-Notdienst fährt zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch an Sonn- und Feiertagen. Gerade am Samstagvormittag rund um die Märkte an der Brucknerstraße häufen sich die Einsätze, deshalb lohnt sich der Anruf direkt nach dem falschen Tanken.
Ebenfalls schnell vor Ort in:
- Falsch getankt in Neu-Ulm
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- Weißenhorn
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