Falsch getankt in Kehl?

Wo die B28 auf die Europabrücke zuläuft und drüben das Straßburger Münster über den Dächern steht, beginnt Kehls hektischste Zone. Pendler hetzen zum Bahnhof Kehl, um die Tram D noch zu erwischen. Lastwagen rollen vom Rheinhafen heran und reihen sich in die B36 ein. Dazwischen der Grenzverkehr, der morgens nach Frankreich und abends zurück in die Ortenau fließt. Getankt wird dann im Laufen, irgendwo in Sundheim oder an der Rheinstraße, Hauptsache der Tank ist voll, bevor der nächste Termin klingelt. Dass dabei der falsche Kraftstoff im Einfüllstutzen landet, ist hier kein Randfall. Zu viele Wege laufen in Kehl parallel, zu oft bleibt keine Minute zum Hinsehen. Nachtschicht am Hafen, Frühschicht beim Zulieferer, Samstagseinkauf mit französischem Kennzeichen: Der Tankstopp fällt immer in eine Lücke. Wenn es dann passiert ist, hilft kein Abschleppen quer durch die Ortenau, sondern das Absaugen direkt am Standort. Wir fahren als Kraftstoff-Notdienst durch Kehl und das Hanauerland, von Neumühl bis Goldscheuer, von Auenheim bis Bodersweier. Anfahrt in 30-45 Minuten, aus dem Raum Kehl heraus und nicht von weit weg. Nachts, am Wochenende und an Feiertagen bleibt dieselbe Nummer erreichbar, während die Stadt schläft. Wer falsch getankt hat, braucht keine Erklärung, sondern eine Pumpe. Kehl liegt am rechten Rheinufer, Straßburg schaut auf der anderen Seite herüber. Die Stadt gehört zur Ortenau, historisch zum Hanauerland, und zieht sich vom Fluss nach Osten bis an die Ausläufer des Schwarzwalds. Zwischen Rhein und Kinzig, die im Stadtgebiet in den Strom mündet, liegen die Kernstadt und die Stadtteile Sundheim, Neumühl, Goldscheuer, Marlen, Auenheim, Bodersweier, Leutesheim und Kittersburg. Nördlich grenzen Rheinau und Willstätt an, östlich Schutterwald und Appenweier, südlich Neuried, jenseits der Grenze liegt das Elsass. Zwei Rheinübergänge prägen das Bild: die Europabrücke für Autos und die Passerelle des Deux Rives für Fußgänger und Räder. Auf der Schiene läuft die Strecke von Appenweier über Kehl nach Straßburg, parallel dazu die Tram D. Diese Lage macht die Stadt zum Durchgangsort für Berufsverkehr, Warenverkehr und Touristen, die zwischen Vogesen und Schwarzwald unterwegs sind.

Kehl liegt am rechten Rheinufer, Straßburg schaut auf der anderen Seite herüber. Die Stadt gehört zur Ortenau, historisch zum Hanauerland, und zieht sich vom Fluss nach Osten bis an die Ausläufer des Schwarzwalds. Zwischen Rhein und Kinzig, die im Stadtgebiet in den Strom mündet, liegen die Kernstadt und die Stadtteile Sundheim, Neumühl, Goldscheuer, Marlen, Auenheim, Bodersweier, Leutesheim und Kittersburg. Nördlich grenzen Rheinau und Willstätt an, östlich Schutterwald und Appenweier, südlich Neuried, jenseits der Grenze liegt das Elsass. Zwei Rheinübergänge prägen das Bild: die Europabrücke für Autos und die Passerelle des Deux Rives für Fußgänger und Räder. Auf der Schiene läuft die Strecke von Appenweier über Kehl nach Straßburg, parallel dazu die Tram D. Diese Lage macht die Stadt zum Durchgangsort für Berufsverkehr, Warenverkehr und Touristen, die zwischen Vogesen und Schwarzwald unterwegs sind.

Falsch getankt wird in Kehl selten am helllichten Nachmittag. Meist trifft es Fahrer, die zwischen zwei Terminen an der B36 in Sundheim oder Neumühl schnell volltanken. Unser Abpumpdienst fährt genau dorthin: an die Tankstellen im Gewerbegebiet, auf die Parkplätze rund um den Bahnhof, in eine Tiefgarage am Zollhof, auf den Hof eines Logistikbetriebs am Hafen. Vor Ort wird der unpassende Kraftstoff abgesaugt, in dichte Behälter gefüllt und später ordnungsgemäß entsorgt. Ob Diesel im Benziner, Super im Selbstzünder oder AdBlue im falschen Tank: die Tankentleerung läuft nach demselben Muster, nur Pumpe und Behältergröße richten sich nach Literzahl und Tankform. Für Leute aus Goldscheuer, Marlen oder Leutesheim bedeutet das keinen Transport nach Offenburg und keine Standtage in der Werkstatt. Nachgefüllt wird erst, wenn der Tank sauber ist; dann läuft der Motor wieder rund, und die Fahrt Richtung Appenweier oder über die Rheinbrücke kann weitergehen.

Der Anruf braucht drei Angaben: Fahrzeug, Standort, welcher Kraftstoff hineingeraten ist. Danach legen wir die Technik fest, denn ein voller 70-Liter-Tank verlangt anderes Gerät als ein Rest von zwölf Litern. Unsere Fahrzeuge starten in Kehl und Umgebung, im Regelfall stehen Techniker nach 30-45 Minuten am Auto, an der Rheinstraße, auf dem Pendlerparkplatz oder vor der Halle in Neumühl. Sie brauchen nicht daneben zu stehen, wenn Schlauch und Pumpe laufen; das Absaugen selbst ist eine Sache von Minuten, die Vorbereitung dauert länger. Der abgezogene Sprit kommt in dicht schließende Kanister und danach in die fachgerechte Entsorgung, auf Wunsch mit Beleg für die Versicherung. Zum Schluss wird der Tank geprüft, passender Kraftstoff nachgefüllt und der Motor gestartet. Läuft er stabil, fahren Sie selbst weiter, zur Arbeit, zum Einkauf oder über die Grenze.

Vor Ort in Kehl

Kehl ist Grenzstadt, Hafenstandort und Pendlerdrehscheibe in einem. Über die B28 geht es zur Europabrücke und weiter nach Straßburg, über die B36 nach Norden Richtung Renchen und Achern, nach Osten verbindet die B28 die Stadt mit Appenweier und der A5. Dazu der Bahnhof mit der Tram D, die seit Jahren täglich Tausende über den Rhein bringt. Am Rheinhafen wird umgeschlagen, in den Gewerbegebieten rund um Sundheim und Neumühl sitzen Zulieferer und Speditionen, und die Ortenau schickt ihre Berufstätigen in beide Richtungen. Tankstellen liegen entsprechend verteilt: an den Ausfallstraßen, entlang der B36, in Hafennähe und auf der französischen Seite, wo Gazole und Sans Plomb heißen, was hier Diesel und Super ist. Genau daraus entstehen Fehlbetankungen. Wer nach zwölf Stunden Schicht nur noch den Rüssel einhängt, liest keine Zapfsäule. Wer aus Frankreich kommt, sucht die vertraute Bezeichnung und greift daneben. Dazu kommt der Zeitdruck vor dem Grenzübertritt, wenn der Verkehr an der Brücke schon steht.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A5, B36, B28, Anschlussstelle Appenweier, Anschlussstelle Renchen, Anschlussstelle Offenburg.

An der B36 in Richtung Renchen stehen Tankautomaten, die nachts unbewacht sind. Fährt der Abpumpdienst auch solche Stellen an?

Ja, Einsätze an den Automatentankstellen entlang der B36 und an den Ausfallstraßen gehören zum Alltag. Sie nennen bei der Anmeldung die Adresse oder den nächsten Ortsmarker, wir kommen mit passender Pumpe. Auch nachts, wenn weit und breit kein Personal vor Ort ist.

In Kehl tanken viele Fahrzeuge mit französischem Kennzeichen. Sind Ihre Techniker mit den Bezeichnungen Gazole und Sans Plomb vertraut?

Das kommt täglich vor, besonders im Umfeld des Bahnhofs und der Rheinbrücke. Unsere Leute kennen die französischen Bezeichnungen und wissen, welcher Kraftstoff dahintersteckt. Für die Abrechnung und den Entsorgungsbeleg spielt die Sprache ohnehin keine Rolle.

Bei einem Lkw am Rheinhafen zählt jede Minute. Wie lange dauert die Tankentleerung bei größeren Tanks?

Für Nutzfahrzeuge im Hafengebiet und in Sundheim planen wir mit größeren Behältern und längerer Absaugzeit. Die Anfahrt liegt meist bei 30-45 Minuten, das Abpumpen bei ein bis zwei Stunden, je nach Füllmenge. Danach ist die Zugmaschine wieder fahrbereit.

Ich habe im Parkhaus nahe dem Bahnhof Kehl falsch getankt und komme nicht weg. Arbeitet Ihr Notdienst auch in geschlossenen Parkhäusern?

In den meisten Kehler Parkhäusern ist das möglich, solange die Zufahrt für unseren Transporter frei bleibt. Gearbeitet wird mit Schlauch und Pumpe am stehenden Fahrzeug. Ist die Einfahrt zu niedrig, sagen Sie es am Telefon, dann wählen wir Gerät, das in enge Etagen passt.

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