Falsch getankt in Häselgehr?

Häselgehr erstreckt sich als lang gezogenes Straßendorf zwischen dem Lech und den Hängen des Lechtaler Hauptkamms. Die B198, die Lechtal Bundesstraße, gibt hier den Takt vor: Richtung Nordosten geht es über Vorderhornbach und Stanzach nach Weißenbach am Lech und weiter nach Reutte, Richtung Südwesten über Elbigenalp und Bach bis Steeg und Warth. Bleibt ein Fahrzeug mit falschem Kraftstoff liegen, wird es eng, denn Werkstätten und Zapfsäulen sind im Tal dünn gesät. Gehäuft trifft es Mietwagen, Wohnmobile und Firmenfahrzeuge, deren Bedienung niemand aus dem Alltag kennt. Der Kraftstoff-Notdienst für Häselgehr ist deshalb zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar und betreut neben dem Hauptort auch die Streusiedlungen am Talboden, die Zufahrt ins Kaisertal nach Gramais sowie Parkplätze und Raststellen entlang des Lechwegs. Ein falsch betanktes Auto wird nicht abgeschleppt, sondern direkt vor Ort leer gepumpt. Dieser Aufwand zahlt sich meist aus: Nach dem Absaugen und einer frischen Füllung ist das Fahrzeug oft wieder fahrbereit, ein Transport nach Reutte oder ins Oberallgäu entfällt. Häselgehr liegt auf knapp über 900 Metern im Tiroler Lechtal zwischen zwei Gebirgszügen. Südlich steigen die Lechtaler Alpen auf, nördlich begrenzen die Allgäuer Alpen das Tal; dazwischen fließt der Lech in breitem, kiesigem Bett von Südwesten nach Nordosten. Der Ort selbst ist ein Reihendorf am Talboden, umgeben von Weilern und Einzelhöfen an den Hängen. Nachbarorte talabwärts sind Vorderhornbach und Stanzach, talaufwärts Elbigenalp, Bach und Steeg. Von Häselgehr zweigt die schmale Straße durch das Kaisertal nach Gramais ab, einer der kleinsten Gemeinden Tirols. Über den Hochtannbergpass erreicht man Warth und das Arlberggebiet, über Weißenbach am Lech führt die B179 über den Fernpass in Richtung Inntal. Eine Bahnstrecke gibt es im Lechtal nicht; der nächste Bahnhof steht in Reutte an der Außerfernbahn, von wo Züge nach Garmisch-Partenkirchen und in Richtung Füssen verkehren. Seen fehlen im Tal, dafür prägen Schotterbänke und Auwälder entlang des Lech das Landschaftsbild.

Häselgehr liegt auf knapp über 900 Metern im Tiroler Lechtal zwischen zwei Gebirgszügen. Südlich steigen die Lechtaler Alpen auf, nördlich begrenzen die Allgäuer Alpen das Tal; dazwischen fließt der Lech in breitem, kiesigem Bett von Südwesten nach Nordosten. Der Ort selbst ist ein Reihendorf am Talboden, umgeben von Weilern und Einzelhöfen an den Hängen. Nachbarorte talabwärts sind Vorderhornbach und Stanzach, talaufwärts Elbigenalp, Bach und Steeg. Von Häselgehr zweigt die schmale Straße durch das Kaisertal nach Gramais ab, einer der kleinsten Gemeinden Tirols. Über den Hochtannbergpass erreicht man Warth und das Arlberggebiet, über Weißenbach am Lech führt die B179 über den Fernpass in Richtung Inntal. Eine Bahnstrecke gibt es im Lechtal nicht; der nächste Bahnhof steht in Reutte an der Außerfernbahn, von wo Züge nach Garmisch-Partenkirchen und in Richtung Füssen verkehren. Seen fehlen im Tal, dafür prägen Schotterbänke und Auwälder entlang des Lech das Landschaftsbild.

Abgedeckt sind Tankentleerungen bei Pkw, Kleinbussen, Transportern und Wohnmobilen. Zwei Konstellationen dominieren: Benzin im Dieseltank, oft nach einem eiligen Tankstopp im Umfeld von Elbigenalp oder Stanzach, und Diesel im Benziner, wenn an einer Säule zwischen Ortsdurchfahrt und Talstraße zur falschen Zapfpistole gegriffen wird. Der Kraftstoff-Notdienst kommt ebenso bei einer verwechselten AdBlue-Betankung zum Einsatz. Gelangt die Harnstofflösung in den Diesel- statt in den dafür vorgesehenen Zusatztank, reagiert die Abgasnachbehandlung empfindlich, weshalb auch kleine Mengen abgesaugt werden sollten. Gearbeitet wird fast immer am Standort: am Seitenstreifen der B198, auf dem Parkplatz beim Gemeindeamt, an einer Hofzufahrt oder an der Abzweigung ins Kaisertal. Der Tankinhalt wird in dichte Behälter gepumpt, der Kreislauf je nach Fahrzeugtyp gespült, danach frischer Kraftstoff eingefüllt und der Motorstart geprüft. Fällt die Tankentleerung in Häselgehr mit einer Wanderetappe am Lechweg zusammen, lässt sich das Fahrzeug anschließend meist direkt weiterbewegen.

Der Ablauf beginnt mit einem Anruf, in dem Fahrzeugtyp, getankter Kraftstoff und Standort möglichst genau genannt werden. Wer an der B198 zwischen Häselgehr und Elbigenalp steht, beschreibt am besten die Kilometrierung oder die nächstgelegene Hofeinfahrt; im Ortsgebiet genügt der Hinweis auf Kirche, Gemeindeamt oder Bushaltestelle. Von der Annahme bis zum Eintreffen vergehen in der Regel 30 bis 45 Minuten. Vor Ort wird der Tank über eine Pumpe entleert und das Gemisch in zugelassene Behälter gefüllt. Die Entsorgung läuft über eine anerkannte Sammelstelle, nicht über Kanal oder Wiese. Danach folgen eine frische Betankung mit dem richtigen Kraftstoff und ein Probelauf. Springt der Motor rund an, ist das Auto wieder fahrbereit und kann die Fahrt nach Reutte, Steeg oder über den Fernpass fortsetzen.

Vor Ort in Häselgehr

Verkehrstechnisch hängt Häselgehr vollständig an der B198. Sie ist die durchgehende Achse zwischen dem Oberallgäu, dem Lechtal und dem Arlberggebiet, entsprechend rollen Pendler aus Elbigenalp, Bach oder Häselgehr jeden Morgen Richtung Reutte, wo Arbeitsplätze, Ärzte und größere Geschäfte konzentriert sind. Umgekehrt nutzen Ausflügler und Fernreisende dieselbe Route, um über den Fernpass oder durch den Grenztunnel bei Füssen weiterzufahren. Zapfsäulen sind entlang des Tals nur vereinzelt zu finden, und genau daraus entstehen die meisten Fehlbetankungen: Wer nach längerer Fahrt an der ersten verfügbaren Tankstelle hält, greift in Eile zur falschen Zapfpistole. Verstärkt wird das durch Mietwagen und Firmenfahrzeuge, deren Tankklappe, Kraftstoffanzeige und AdBlue-Nachfüllung nicht vertraut sind. Wanderer am Lechweg und Radfahrer auf dem begleitenden Talradweg lassen ihre Autos währenddessen an den Parkplätzen bei Häselgehr stehen. Handwerksbetriebe, Sägewerke und Landwirtschaft am Talboden sind auf fahrbereite Fahrzeuge angewiesen, weshalb Einsätze hier häufig unter Zeitdruck stehen.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: B198 (Lechtal Bundesstraße), B179 (Fernpassstraße), B199 (Tannheimer Straße über den Gaichtpass), A7 über den Grenztunnel Füssen, A12 (Inntal Autobahn) über den Fernpass, Abzweig B198/B179 in Weißenbach am Lech.

An der B198 bei Häselgehr habe ich Benzin statt Diesel getankt. Muss der Wagen abgeschleppt werden?

In den meisten Fällen nicht. Der Tank wird direkt am Pannenort entleert, anschließend kommt die richtige Menge Diesel hinein, danach folgt ein Probelauf. Nur wenn der Motor nach der Fehlbetankung bereits längere Zeit gelaufen ist, kann zusätzlich ein Werkstatttermin in Reutte notwendig werden.

Wie schnell ist der Notdienst an einem Parkplatz am Lechweg bei Häselgehr?

Nach der Auftragsannahme liegt die Fahrzeit in der Regel bei 30 bis 45 Minuten, da die Anfahrt über die B198 führt. Damit die Suche nicht länger dauert, hilft die Angabe des Parkplatzes, der Kilometrierung oder eines Hofnamens.

AdBlue ist in den Diesel eines Transporters gelaufen. Was passiert mit der Flüssigkeit?

Die Harnstofflösung wird abgesaugt und in dichten Behältern zur fachgerechten Entsorgung gebracht, auch bei kleineren Mengen. Danach wird der Tank mit Diesel befüllt und die Abgasnachbehandlung geprüft; bei größeren Mengen empfehlen wir zusätzlich eine Werkstatt.

Was geschieht mit dem abgepumpten Kraftstoffgemisch aus einem Wohnmobil?

Das Gemisch wird vor Ort in zugelassene Behälter gefüllt und über eine anerkannte Sammelstelle entsorgt. Eine Entsorgung in Kanal, Wiese oder Bach kommt nicht in Frage, zumal der Lech direkt neben der B198 verläuft.

Ebenfalls schnell vor Ort in: