Falsch getankt in Gleiritsch?

Zwischen den bewaldeten Hügeln des Oberpfälzer Waldes liegt Gleiritsch dort, wo die B22 von Oberviechtach heranführt und weiter in Richtung Winklarn zieht. Wer morgens kurz nach fünf losfährt, um in Schwandorf, Nabburg oder im Industriegebiet von Wackersdorf auf Schicht zu sein, kennt diese Strecke im Schlaf: Teunz, Niedermurach, lange Waldstücke, dazwischen einzelne Höfe. Genau hier passieren die Verwechslungen. An der Tankstelle im Dorf und an den Zapfsäulen in Oberviechtach greifen Fahrer im Halbdunkel zur falschen Pistole, besonders im Berufsverkehr und erst recht, wenn eine Umleitung über die Landstraßen führt. Der Kraftstoff-Notdienst rückt in Gleiritsch ohne feste Öffnungszeiten aus, nachts ebenso wie an Feiertagen. Leergepumpt wird direkt am Standort, ein Abschleppen erübrigt sich in den meisten Fällen. Aus dem Umland dauert die Anfahrt zu den Weilern Richtung Trausnitz, Guteneck, Altendorf oder Tännesberg selten länger als eine Dreiviertelstunde. Die nächste Werkstatt mit eigenem Abschleppwagen sitzt in Oberviechtach oder Nabburg, bis dahin bewegt sich ein Wagen mit falschem Sprit keinen Meter. Gemeldet wird per Handy, oft direkt vom Fahrbahnrand der B22 oder von einer Hofzufahrt. Gleiritsch liegt im Landkreis Schwandorf, eingebettet in die Hügel des Naturparks Oberpfälzer Wald und unweit der Grenze zu Tschechien. Durch die Flur ziehen sich Waldstücke, Wiesen und kleine Bachtäler, die zur Murach und zum Pfreimdtal hin entwässern. Im Norden reicht der Blick Richtung Tännesberg und Winklarn, im Westen zu den Dörfern um Guteneck, Trausnitz und Altendorf. Südlich liegen Nabburg und Pfreimd an der Naab, weiter östlich beginnt bei Wackersdorf das Oberpfälzer Seenland mit seinen Baggerseen. Über die B22 sind Oberviechtach und der Weg zur A93 schnell erreicht, während die B85 nach Süden zur A6 und zum Autobahnkreuz Schwandorf führt. Die Hauptbahn Regensburg-Schwandorf-Weiden streift die Region, der nächste Bahnhof mit regelmäßigem Halt steht in Nabburg. Wer aus den Weilern und Einöden kommt, ist hier fast immer auf das Auto angewiesen.

Gleiritsch liegt im Landkreis Schwandorf, eingebettet in die Hügel des Naturparks Oberpfälzer Wald und unweit der Grenze zu Tschechien. Durch die Flur ziehen sich Waldstücke, Wiesen und kleine Bachtäler, die zur Murach und zum Pfreimdtal hin entwässern. Im Norden reicht der Blick Richtung Tännesberg und Winklarn, im Westen zu den Dörfern um Guteneck, Trausnitz und Altendorf. Südlich liegen Nabburg und Pfreimd an der Naab, weiter östlich beginnt bei Wackersdorf das Oberpfälzer Seenland mit seinen Baggerseen. Über die B22 sind Oberviechtach und der Weg zur A93 schnell erreicht, während die B85 nach Süden zur A6 und zum Autobahnkreuz Schwandorf führt. Die Hauptbahn Regensburg-Schwandorf-Weiden streift die Region, der nächste Bahnhof mit regelmäßigem Halt steht in Nabburg. Wer aus den Weilern und Einöden kommt, ist hier fast immer auf das Auto angewiesen.

Der Abpumpdienst in Gleiritsch kommt mit Schläuchen, Pumpentechnik und dichten Gebinden zum Standort des Fahrzeugs. Verdünnt wird nichts, der Tankinhalt verschwindet vollständig. Betroffen sind Kleinwagen, Handwerkerbusse, Firmen-Pkw und gelegentlich ein Traktor aus den Höfen zwischen Teunz und Niedermurach. Neben Benzin im Dieseltank und Diesel im Benziner taucht immer wieder die AdBlue-Verwechslung auf, bei der moderne Selbstzünder den Harnstoff in den falschen Stutzen bekommen. Als Standplatz kommt fast alles infrage: die Parkbucht an der Ortsdurchfahrt, eine Zufahrt zum Aussiedlerhof, der Pendlerstreifen an der Strecke nach Oberviechtach oder der Seitenstreifen der B22. Der aufgenommene Kraftstoff wird in gekennzeichnete Behälter gefüllt und einer zugelassenen Annahmestelle übergeben. Nach dem Leerpumpen prüfen wir Kraftstoffzufuhr und Filter, tauschen ihn bei Bedarf und starten den Motor. Häufig läuft der Wagen danach wieder rund, ein Transport nach Nabburg oder Oberviechtach entfällt dann.

Am Telefon reicht eine klare Beschreibung: Ortsschild, Hofname, Feldzufahrt oder Kilometerangabe auf der B22. Wer den Motor bereits angelassen hat, stellt ihn ab und lässt ihn stehen, damit kein unverbrannter Sprit in Katalysator und Abgasanlage gelangt. Die Anfahrt läuft aus dem Raum Oberviechtach und Nabburg über die B22 oder über Kreisstraßen, bei stockendem Verkehr an Teunz und Niedermurach vorbei. In der Regel steht die Pumpe 30-45 Minuten nach dem Anruf neben dem Fahrzeug, bei weit abgelegenen Höfen kann es etwas länger dauern. Die Tankentleerung selbst braucht je nach Fahrzeugtyp 20 bis 40 Minuten. Der entnommene Sprit kommt in gekennzeichnete Behälter und wird später an einer zugelassenen Stelle abgegeben, nicht in den Kanal und nicht auf den Acker. Danach folgt frischer Kraftstoff, die Anlage wird entlüftet, der Motor gestartet. Läuft er rund, fährt der Wagen aus eigener Kraft weiter.

Vor Ort in Gleiritsch

Gleiritsch hängt am Verkehr der B22, die den Ort mit Oberviechtach und über weitere Straßen mit der A93 verbindet. Nach Süden führt die B85 in Richtung A6, das Autobahnkreuz Schwandorf und das Autobahndreieck Oberpfälzer Wald liegen für Pendler auf der Route. Täglich rollen aus den Dörfern um Teunz, Winklarn, Trausnitz und Niedermurach Autos zu den Betrieben in Nabburg, in die Industriegebiete von Wackersdorf und zu den Arbeitsplätzen im Raum Schwandorf. Getankt wird dann unterwegs, denn im Hauptort gibt es nur eine Zapfstelle, oft kurz vor Schichtbeginn in Oberviechtach oder Neunburg vorm Wald. Eine Fehlbetankung entsteht hier selten aus Unachtsamkeit allein. Da ist der Berufsverkehr auf der B22 mit Umleitungen und Baustellen, da sind Fuhrparks, in denen Diesel und Benziner abwechselnd bewegt werden, und da sind Gäste, die über die A6 bei Waidhaus eingereist sind und andere Kraftstoffkennzeichnungen gewohnt sind. Auch Landwirte mit mehreren Fahrzeugen und wechselnden Kanistern erwischen gelegentlich das falsche Fass. Zwischen fünf und acht Uhr morgens häufen sich deshalb die Anrufe im Notdienst.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A93, A6, B22, B85, Autobahndreieck Oberpfälzer Wald, Autobahnkreuz Schwandorf.

Auf der B22 zwischen Gleiritsch und Teunz habe ich Diesel statt Benzin getankt und bin noch weitergefahren. Ist der Tank noch zu retten?

Wenn der Motor schon gelaufen ist, hilft nur eines: sofort abstellen und nicht weiterfahren. Wir saugen den kompletten Inhalt ab, prüfen Filter und Zündung und befüllen neu. Ob Folgeschäden entstanden sind, zeigt sich beim ersten Start.

Gilt der Einsatz auch für Firmenfahrzeuge aus den Gewerbegebieten bei Nabburg und Wackersdorf?

Ja, gerade dort sind viele Transporter und Firmenwagen unterwegs. Der Einsatz wird mit Rechnung und Leistungsnachweis abgerechnet, damit die Buchhaltung den Vorgang sauber verbuchen kann. Gemeldet werden Standort, Kennzeichen und Fahrzeugtyp.

Mein Wagen steht an einem Hof zwischen Guteneck und Trausnitz, die Zufahrt ist unbefestigt. Kommen Sie dort hin?

Auch über Feld- und Wirtschaftswege erreichen wir das Fahrzeug, solange der Untergrund tragfähig ist. Hilfreich sind GPS-Koordinaten oder eine kurze Wegbeschreibung ab dem nächsten Ortsschild. Bei tiefem Schlamm oder Schnee sagen wir vorab, ob ein zweiter Anfahrtsweg nötig wird.

Was passiert, wenn ich versehentlich AdBlue in den Dieseltank gefüllt habe?

Dann darf der Motor auf keinen Fall gestartet werden, weil der Harnstoff die Einspritzanlage angreift. Wir pumpen das Gemisch ab, spülen bei Bedarf nach und füllen frischen Diesel ein. Je früher der Anruf kommt, desto geringer das Risiko für Pumpe und Injektoren.

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