Falsch getankt in Gengenbach?

Zwischen den letzten Schwarzwaldhöhen und der Vorbergzone zwängt sich die Kinzig durch ein Tal, an dessen Rand Gengenbach mit Türmen, Mauern und Fachwerk liegt. Von Westen sieht man zuerst die Rebhänge, dahinter die Dächer, und mitten im Ort das Rathaus mit seinen 24 Fenstern, das im Dezember zum größten Adventskalender der Welt wird. Werktags bestimmt anderes den Takt: Auf der B33 rollt der Verkehr talaufwärts nach Haslach und Wolfach, am Bahnhof hält die Schwarzwaldbahn Richtung Offenburg und Konstanz, und auf den Stellflächen zwischen Marktplatz und Klosterbezirk stehen Fahrzeuge aus Bermersbach, Reichenbach und Schwaibach neben Reisebussen und Wohnmobilen von Schwarzwald-Urlaubern. Mitten in diesem Alltag passiert es: ein Griff zur falschen Zapfpistole, ein kurzer Blick aufs Handy, und im Tank schwimmt der Kraftstoff, der dort nicht hingehört. Wer in Gengenbach falsch getankt hat, braucht keinen Transport in eine Werkstatt nach Offenburg, sondern einen Kraftstoff-Notdienst, der direkt am Fahrzeug arbeitet. Der Abpumpdienst Gengenbach ist in der Kernstadt und in allen Ortsteilen unterwegs, an der B33, auf den Parkplätzen entlang der Kinzig und bis zu den Rastplätzen an der A5. Rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen. Bis jemand vor Ort ist, dauert es meist 30-45 Minuten. Die Stadt liegt im Ortenaukreis am westlichen Rand des Schwarzwalds, eingebettet in das Kinzigtal, das sich von Offenburg bis Hausach und Wolfach zieht. Die Kinzig gibt die Richtung vor: Sie kommt aus dem Bergland und verlässt das Tal bei Kehl in Richtung Rhein. Über der Kernstadt steigen die bewaldeten Hänge an, in den Seitentälern liegen Bermersbach, Reichenbach und Schwaibach, während im Westen die Vorbergzone mit Rebhängen und Obstwiesen beginnt. Nachbarorte sind Ohlsbach und Berghaupten talauswärts, Biberach und Zell am Harmersbach talaufwärts, Ortenberg und Nordrach an den Höhen. Die Schwarzwaldbahn führt über Gengenbach nach Villingen und Konstanz, auf demselben Abschnitt verläuft die Kinzigtalbahn Richtung Freudenstadt, und die B33 begleitet die Gleise durch das gesamte Tal.

Die Stadt liegt im Ortenaukreis am westlichen Rand des Schwarzwalds, eingebettet in das Kinzigtal, das sich von Offenburg bis Hausach und Wolfach zieht. Die Kinzig gibt die Richtung vor: Sie kommt aus dem Bergland und verlässt das Tal bei Kehl in Richtung Rhein. Über der Kernstadt steigen die bewaldeten Hänge an, in den Seitentälern liegen Bermersbach, Reichenbach und Schwaibach, während im Westen die Vorbergzone mit Rebhängen und Obstwiesen beginnt. Nachbarorte sind Ohlsbach und Berghaupten talauswärts, Biberach und Zell am Harmersbach talaufwärts, Ortenberg und Nordrach an den Höhen. Die Schwarzwaldbahn führt über Gengenbach nach Villingen und Konstanz, auf demselben Abschnitt verläuft die Kinzigtalbahn Richtung Freudenstadt, und die B33 begleitet die Gleise durch das gesamte Tal.

Vor Ort entscheidet sich, wie umfangreich der Einsatz wird. Meist geht es um Benzin, das in einem Dieselfahrzeug gelandet ist, weil E10 und Diesel an vielen Zapfsäulen direkt nebeneinander liegen. Der umgekehrte Fall folgt an zweiter Stelle, häufig bei Mietwagen oder beim ersten Tankstopp mit einem neu übernommenen Fahrzeug. AdBlue spielt ebenfalls eine Rolle, vor allem bei Transportern und Wohnmobilen, bei denen der Zusatzstoff unmittelbar neben dem Dieselstutzen sitzt. Abgesaugt wird über den Einfüllstutzen oder, wenn die Bauart es verlangt, über die Tankgeberöffnung. Die Tankentleerung selbst dauert je nach Füllstand und Fahrzeugtyp zwischen 20 und 40 Minuten, danach folgen Trennung und fachgerechte Entsorgung des Kraftstoffgemischs, das nicht in die Kanalisation oder in die Kinzig gehört. Zum Umfang gehören außerdem das Einfüllen der passenden Sorte, die Kontrolle von Filter und Leitungen sowie eine Rückmeldung, ob der Motor trocken gestartet werden durfte. Handwerksbetriebe im Tal und Fahrzeuge, die zur Schwarzwaldbahn oder in die Offenburger Betriebe müssen, lassen sich so am selben Tag wieder einsetzen.

Der Anruf ist der erste Schritt, und er sollte ein paar Angaben enthalten: Standort, etwa der Parkplatz am Bahnhof Gengenbach oder eine Tankstelle an der B33, dazu Kraftstoffsorte, geschätzte Menge und die Frage, ob der Motor bereits gelaufen ist. Diese Information entscheidet über den Aufwand, denn nach einem Startversuch muss das System genauer geprüft werden. Ein Techniker fährt mit Pumpe, Behältern und Bindemitteln los, im Regelfall sind es 30-45 Minuten bis Gengenbach oder in die Ortsteile. Am Fahrzeug wird zuerst der Tankinhalt abgepumpt, anschließend der Behälter gesichert und das Gemisch zur Entsorgung übernommen. Danach kommt der richtige Kraftstoff hinein, es folgt ein kurzer Probelauf. Erst dann gibt es die Freigabe, und der Wagen rollt wieder aus eigener Kraft weiter, ob nach Offenburg zur Arbeit oder in den Schwarzwald zum Ausflug.

Vor Ort in Gengenbach

Gengenbach ist im Kinzigtal Nadelöhr und Umsteigepunkt zugleich. Die B33 bündelt den Verkehr aus Offenburg, Haslach und dem oberen Tal, der Bahnhof verbindet die Schwarzwaldbahn mit der Strecke Richtung Freudenstadt, und über die A5 bei Offenburg hängt die Stadt am Fernverkehr. Morgens fahren Hunderte aus Bermersbach, Reichenbach und Schwaibach sowie aus Berghaupten und Ohlsbach zur Arbeit in die Offenburger Industrie, abends zurück. Getankt wird dort, wo sich diese Wege bündeln: an der B33 am Ortsrand, im Umfeld des Bahnhofs und auf den Gewerbeflächen im Tal, wo Lieferwagen und Handwerksfahrzeuge stehen. Dass die falsche Sorte im Tank landet, hat selten mit Unachtsamkeit allein zu tun. Vor Schichtbeginn wird schnell getankt, Urlauber kennen die Zapfsäulen nicht, Wohnmobile brauchen Diesel und AdBlue in einem Arbeitsgang, und wer nach Jahren vom Benziner auf einen Selbstzünder wechselt, greift aus Gewohnheit zur alten Pistole. Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, BMW, Audi und VW sind hier dicht vertreten, entsprechend unterschiedlich sind Stutzen und Füllmengen. Dazu kommt der Tourismus mit Fachwerk-Altstadt und Adventskalender, der gerade im Dezember zusätzliche Autos in die engen Gassen bringt und Fehlbetankungen begünstigt.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A5, B33, A5-Anschlussstelle Offenburg, A5-Anschlussstelle Appenweier.

An der B33 zwischen Gengenbach und Haslach ist Diesel in einen Benziner gefüllt worden. Fährt der Notdienst auch dorthin?

Die B33 gehört zum Einsatzgebiet, ebenso Parkbuchten, Rastplätze und Nebenstraßen im Kinzigtal. Sinnvoll ist die Angabe von Fahrtrichtung und nächster Ortsdurchfahrt, dann wird die Stelle auch ohne Hausnummer gefunden. Die Anfahrt liegt meist bei 30-45 Minuten.

Der Firmenwagen im Gewerbegebiet wurde nach dem Fehlgriff bereits gestartet. Wird der Einsatz dadurch größer?

Ein gelaufener Motor bedeutet mehr Arbeit, weil Kraftstoffgemisch bis in Leitungen und Filter gelangen kann. Das wird vor der Freigabe kontrolliert, ein zweiter Termin ist danach nur selten nötig. Je schneller der Anruf kommt, desto geringer bleibt der Aufwand.

Wir starten im Sommer mit dem Wohnmobil vom Stellplatz an der Kinzig in den Schwarzwald. Ist ein nächtlicher Einsatz möglich?

Nachtarbeit gehört zum Alltag, gerade wenn Reisende morgens weiterfahren wollen. Für Wohnmobile mit Diesel und AdBlue wird getrennt abgesaugt, entsprechend größer ist das Auffangvolumen an Bord. Beim Anruf hilft die Angabe der Fahrzeuglänge, damit die Anfahrt geplant werden kann.

Bekomme ich nach dem Abpumpen einen Nachweis für die Werkstatt in Offenburg?

Menge, Kraftstoffart und die Übergabe zur Entsorgung werden dokumentiert, das ist bei Leasing, Garantie oder Flottenabrechnung hilfreich. In vielen Fällen ist danach kein weiterer Werkstatttermin erforderlich. Eine Kontrolle empfiehlt sich nur, wenn der Motor nach dem Probelauf unruhig läuft.

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