Falsch getankt in Egg?

Über den Dächern von Egg hängt im Herbst der Nebel oft bis zum späten Vormittag, während unten die Bregenzerach zwischen dichten Wiesen ihre Schleifen zieht. Wer auf der B200 von Alberschwende heraufkommt, sieht zuerst die Pfarrkirche St. Nikolaus, dann den breiten Dorfplatz, an dem sich Handwerksbetriebe, Hotels und Pendler Richtung Rheintal begegnen. Knapp 3.500 Menschen zählt die Marktgemeinde, verteilt auf Egg selbst und das Dorf Großdorf, und fast alle sitzen irgendwann im Auto: zur Arbeit nach Dornbirn, zum Einkauf nach Bezau, zur Seilbahn auf die Andelsbucher Niedere oder hinauf ins Alpgebiet von Schetteregg. Vorbei an der alten Trasse der Bregenzerwaldbahn, auf der heute Radfahrer talauf und talab rollen, reiht sich Tankstelle an Tankstelle, und in der Wintersaison mischen sich Einheimische unter Gäste aus Deutschland und der Schweiz. Zwischen diesen Wegen passiert es: ein Blick auf das Handy, die Zapfsäule in der Hektik verwechselt, und schon schwimmt der falsche Kraftstoff im Tank. Genau dort, wo die B200 die Gemeinde durchschneidet, braucht es jemanden, der auch an einem Sonntagabend im Februar anrückt, wenn der Motor nach dem falschen Griff zur Zapfpistole besser stehen bleibt. Unser Kraftstoff-Notdienst fährt die Täler des Bregenzerwaldes an; das 24/7-Einsatzgebiet reicht von Egg bis Andelsbuch, Schwarzenberg, Mellau und Lingenau, ebenso hinunter nach Alberschwende und weiter in Richtung Rheintal. Egg liegt im vorderen Bregenzerwald, eingebettet in die Talfurche der Bregenzerach, die das Gemeindegebiet in weiten Bögen durchzieht. Die Marktgemeinde besteht aus dem Hauptort Egg und dem Dorf Großdorf, dazu kommen verstreute Parzellen und die Alp- und Skihänge von Schetteregg weiter oben am Hang. Nach Norden steigt das Gelände zur Winterstaude und zu den Hängen der Andelsbucher Niedere an, nach Westen öffnet sich das Tal Richtung Alberschwende und weiter hinunter ins Rheintal. Im Süden und Osten schließen Schwarzenberg, Bezau, Reuthe und Mellau an, im Nordosten Lingenau und Hittisau. Über den Bödele-Sattel führt eine Passstraße nach Dornbirn. Die B200 zieht als Lebensader durch den Ort, früher fuhr hier die Bregenzerwaldbahn, deren Trasse heute weite Strecken als Radweg dient. Zwischen Dornbirn und dem hinteren Wald gibt es kaum eine zweite Straßenverbindung, weshalb sich der Verkehr in Egg bündelt.

Egg liegt im vorderen Bregenzerwald, eingebettet in die Talfurche der Bregenzerach, die das Gemeindegebiet in weiten Bögen durchzieht. Die Marktgemeinde besteht aus dem Hauptort Egg und dem Dorf Großdorf, dazu kommen verstreute Parzellen und die Alp- und Skihänge von Schetteregg weiter oben am Hang. Nach Norden steigt das Gelände zur Winterstaude und zu den Hängen der Andelsbucher Niedere an, nach Westen öffnet sich das Tal Richtung Alberschwende und weiter hinunter ins Rheintal. Im Süden und Osten schließen Schwarzenberg, Bezau, Reuthe und Mellau an, im Nordosten Lingenau und Hittisau. Über den Bödele-Sattel führt eine Passstraße nach Dornbirn. Die B200 zieht als Lebensader durch den Ort, früher fuhr hier die Bregenzerwaldbahn, deren Trasse heute weite Strecken als Radweg dient. Zwischen Dornbirn und dem hinteren Wald gibt es kaum eine zweite Straßenverbindung, weshalb sich der Verkehr in Egg bündelt.

Falsch getankt in Egg bedeutet nicht zwangsläufig einen Motorschaden. Solange der Motor nicht gestartet wurde, genügt meist eine fachgerechte Tankentleerung: Der falsche Kraftstoff wird über die Einfüllöffnung abgesaugt, das System bei Bedarf gespült und mit der passenden Sorte neu befüllt. Diesel im Benziner, Benzin im Selbstzünder, versehentlich eingefülltes AdBlue, für jede dieser Varianten gibt es das passende Vorgehen. Angerückt wird zu den Tankstellen an der B200 im Egger Ortsgebiet, genauso zu Parkplätzen rund um den Dorfplatz, zu Betrieben im Gewerbegebiet und zu den Stellflächen am Wälderbähnle-Radweg. Auch wer auf einem Hof in Großdorf oder oben in Schetteregg bemerkt, dass der Tank nicht das enthält, was hineingehört, bekommt Unterstützung. Der abgesaugte Kraftstoff wird in dichten Behältern aufgenommen und bei einer zugelassenen Stelle entsorgt, nicht in den nächsten Gully. Am Ende steht das Fahrzeug wieder fahrbereit da, ohne teure Fahrt in eine Werkstatt im Rheintal.

Der Ablauf beginnt mit einem Anruf. Am Telefon zählt vor allem, welcher Kraftstoff im Tank gelandet ist, wie viel davon und ob der Motor bereits gelaufen ist. Danach folgt die Anfahrt: Von den Stützpunkten im Bregenzerwald und im Rheintal sind die Egger Tankstellen an der B200 in der Regel in 30-45 Minuten erreicht, bei Nebel oder Schneefall auf der Bregenzerwaldstraße kann es etwas länger dauern. Vor Ort wird der Tankinhalt geprüft, abgepumpt und der Kraftstoff in sichere Gebinde gefüllt. Danach kommt frischer Sprit in der richtigen Sorte hinein, die Leitungen werden je nach Fall gespült oder entlüftet, und zum Schluss erfolgt ein kurzer Startversuch. Klappt der, fährt das Auto weiter, während die alten Betriebsstoffe ihren Weg zur fachgerechten Entsorgung nehmen. Wer möchte, bekommt eine Bestätigung für die Werkstatt oder die Versicherung.

Vor Ort in Egg

Egg ist im Bregenzerwald kein kleiner Außenposten, sondern ein Arbeitsplatz-Schwerpunkt. Tischlereien, Elektrobetriebe, Bauunternehmen, Hotels und Nahversorger sitzen dicht an der Bregenzerwaldstraße, dazu kommen Betriebe im Gewerbegebiet und die Werkstätten rund um den Ortskern. Weil zwischen dem Rheintal und dem hinteren Wald kaum eine Alternative zur B200 besteht, rollt der Verkehr in einem einzigen Band durch die Gemeinde: Pendler am Morgen und am Abend, Lieferwagen am Vormittag, Ausflügler am Wochenende. Die Tankstellen liegen entsprechend ungünstig für die Konzentration. Wer nach zehn Stunden auf der Baustelle in Dornbirn noch schnell tanken will, greift schon einmal zur falschen Pistole, und Gäste aus der Schweiz oder aus Süddeutschland kennen die Beschriftungen an österreichischen Säulen oft nur flüchtig. Dazu kommt der Saisonverkehr: Skifahrer auf dem Weg nach Schetteregg oder Mellau, Radfahrer auf dem Wälderbähnle-Radweg, Busse mit Wandergruppen. Kritische Stellen sind der Bereich um den Dorfplatz, die Zufahrten zu den Betrieben an der B200 und die Parkplätze bei den Liftanlagen. Fehlbetankungen passieren hier selten im Sommerloch, sondern mitten im Alltag, am frühen Morgen oder am Ende einer langen Fahrt.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: B200 (Bregenzerwaldstraße), L200 (Bregenzerwaldstraße), A14 (Rheintal/Walensee Autobahn), Anschlussstelle Dornbirn-Nord, Anschlussstelle Dornbirn-Süd, Anschlussstelle Wolfurt, Passstraße über das Bödele nach Dornbirn.

Wir haben auf dem Weg nach Schetteregg in Egg Benzin statt Diesel getankt. Muss der Wagen abgeschleppt werden?

In den meisten Fällen nicht. Solange der Motor nach dem Tanken nicht gestartet wurde, reicht eine Tankentleerung vor Ort, danach wird Diesel nachgefüllt. Ist der Motor bereits gelaufen, klären wir am Telefon, ob ein Startversuch noch sinnvoll ist oder ob das Fahrzeug in eine Werkstatt im Rheintal gebracht werden muss.

Kommt der Abpumpdienst auch zu einem Betrieb oder Hof außerhalb des Egger Ortskerns?

Ja. Wir fahren zu Betrieben an der B200 ebenso wie zu Höfen in Großdorf oder zu den Parkplätzen bei den Liften in Schetteregg. Bitte bei der Anmeldung die Zufahrt beschreiben, besonders bei engen Wegen oder wenn ein Tor geöffnet werden muss.

An der B200 Richtung Mellau haben wir AdBlue in den Dieseltank gefüllt. Wie wird das behoben?

AdBlue im Diesel gehört abgesaugt: Das Harnstoffgemisch wird über die Einfüllöffnung entfernt, der Tank gespült und mit Diesel befüllt. Wird der Motor nicht gestartet, bleibt ein Schaden in aller Regel aus; bei bereits laufendem Motor raten wir zur Kontrolle in der Werkstatt.

Wie lange dauert die Anfahrt zu den Tankstellen in Egg im Winter?

Von den Stützpunkten im Bregenzerwald und im Rheintal sind es meist 30-45 Minuten bis in den Egger Ortskern. Bei starkem Schneefall oder Nebel auf der Bregenzerwaldstraße kann sich die Fahrt verzögern, wir melden uns dann mit einer realen Zeitangabe.

Ebenfalls schnell vor Ort in:

Aktuelle Einsätze in Egg: