Falsch getankt in Benningen?

Benningen wirkt auf der Karte klein, doch der Verkehr, der hier täglich durchrollt, ist es nicht. Die B300 kommt von Memmingen, schiebt sich durch die Hauptstraße und läuft weiter in Richtung Mindelheim. Nördlich liegen die Gewerbeflächen Benningen-Ost und Am Kreuzfeld, wo morgens Handwerksbetriebe, Speditionen und Büroangestellte gleichzeitig an den Zapfsäulen stehen. Wer dort unter Zeitdruck tankt, vertauscht schneller Diesel und Benzin, als ihm lieb ist: Der Transporter ist ein Selbstzünder, der Mietwagen vom Allgäu Airport Memmingen läuft mit Ottokraftstoff. Falsch getankt in Benningen heißt das erst einmal Stillstand, mitten im Berufsverkehr oder am Rand der Bundesstraße. Genau für diese Situation gibt es den Abpumpdienst Benningen. Statt den Wagen abschleppen zu lassen, kommt ein Techniker mit Pumpe und Tankschlauch direkt an den Standort, saugt den falschen Kraftstoff ab und trennt ihn sauber vom restlichen Tankinhalt. Das Einsatzgebiet deckt den gesamten Gemeindebereich ab, dazu Hawangen, Ungerhausen, Holzgünz, Trunkelsberg, Buxheim, Lachen und die Achse nach Sontheim und Erkheim. Auch nachts, an Feiertagen und in den frühen Schichtzeiten ist die Rufbereitschaft besetzt. Die Reaktionszeit liegt meist bei 30-45 Minuten, je nachdem, wie voll die B300 gerade ist und wo im Landkreis Unterallgäu der Wagen steht. Anschließend ist der Motor wieder startklar, und die Fahrt nach Mindelheim, Ottobeuren oder auf die A96 kann weitergehen. Benningen gehört zum Landkreis Unterallgäu und liegt wenige Kilometer östlich von Memmingen, eingebettet zwischen der Iller im Westen und den flachen Hügeln, die allmählich zum Mindeltal abfallen. Die B300 durchquert den Ort als Hauptstraße und verbindet Memmingen mit Mindelheim. Zwischen Benningen und Memmingen erstreckt sich das Benninger Ried, ein flaches Feuchtgebiet, das den Korridor prägt und Spaziergänger anzieht. Rund um die Gemeinde reihen sich Hawangen, Ungerhausen, Holzgünz, Trunkelsberg und Buxheim, südlich davon liegen Lachen und Sontheim, östlich folgen Erkheim und Dirlewang. Die Bahnstrecke Buchloe-Memmingen verläuft durch die Nachbarorte, die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Memmingen und Mindelheim. Nach Süden führt der Weg über Memmingerberg zum Allgäu Airport, nach Norden zur A96 und zum Kreuz Memmingen, wo die Ströme aus München, Lindau und dem übrigen Allgäu zusammenlaufen.

Benningen gehört zum Landkreis Unterallgäu und liegt wenige Kilometer östlich von Memmingen, eingebettet zwischen der Iller im Westen und den flachen Hügeln, die allmählich zum Mindeltal abfallen. Die B300 durchquert den Ort als Hauptstraße und verbindet Memmingen mit Mindelheim. Zwischen Benningen und Memmingen erstreckt sich das Benninger Ried, ein flaches Feuchtgebiet, das den Korridor prägt und Spaziergänger anzieht. Rund um die Gemeinde reihen sich Hawangen, Ungerhausen, Holzgünz, Trunkelsberg und Buxheim, südlich davon liegen Lachen und Sontheim, östlich folgen Erkheim und Dirlewang. Die Bahnstrecke Buchloe-Memmingen verläuft durch die Nachbarorte, die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Memmingen und Mindelheim. Nach Süden führt der Weg über Memmingerberg zum Allgäu Airport, nach Norden zur A96 und zum Kreuz Memmingen, wo die Ströme aus München, Lindau und dem übrigen Allgäu zusammenlaufen.

Der Kraftstoff-Notdienst arbeitet in Benningen dort, wo das Auto stehen geblieben ist: an der Tankstelle an der Hauptstraße, in den Parkbuchten von Am Kreuzfeld oder auf dem Seitenstreifen der B300, nicht in einer fremden Werkstatt. Abgesaugt wird über den Einfüllstutzen, bei tief sitzendem Tank auch über die Serviceöffnung. Danach wandert der Inhalt in ein dichtes Behältnis, das der Techniker mitnimmt. Wie groß der Eingriff ausfällt, hängt vom Einzelfall ab. Ein Benziner, der Diesel bekommen hat, muss vor dem ersten Start vollständig leer sein, sonst wandert der Schmierstoff in Einspritzdüsen und Katalysator. Umgekehrt reicht bei manchem Diesel eine Teilentnahme, wenn nur wenige Liter Ottokraftstoff hineingeraten sind. Deshalb wird zuerst die Restmenge gemessen und die Kraftstoffart bestimmt. AdBlue im Diesel oder Diesel im AdBlue-Vorrat wird getrennt behandelt, weil beide Flüssigkeiten unterschiedlich entsorgt werden. Auch Fahrzeuge, die nach dem falschen Tanken noch ein paar Meter gerollt sind, sehen wir uns im Gemeindegebiet von Benningen an, bevor jemand den Zündschlüssel erneut dreht.

Nach dem Anruf fragen wir drei Dinge ab: Fahrzeugtyp, getankte Menge und den genauen Standort, also ob der Wagen an der Hauptstraße, im Gewerbegebiet Am Kreuzfeld oder auf einem Parkplatz Richtung Hawangen steht. Aus diesen Angaben wählt der Techniker Pumpe, Schlauch und Auffangbehälter aus. Die Anfahrt läuft je nach Tageszeit über die B300, von Memmingen kommend oder aus Richtung Mindelheim und Erkheim. Vor Ort wird zuerst geprüft, wie weit der falsche Kraftstoff schon im System steckt. Dann läuft die Pumpe, je nach Tankgröße dauert das rund 20 bis 35 Minuten. Den abgesaugten Inhalt nimmt der Techniker mit und übergibt ihn an eine zugelassene Annahmestelle im Unterallgäu. Zum Schluss wird die entnommene Menge dokumentiert, auf Wunsch kommt etwas passender Kraftstoff dazu, und der Wagen rollt wieder, wenigstens bis zur nächsten Säule an der B300.

Vor Ort in Benningen

Wer die B300 zwischen Memmingen und Mindelheim kennt, weiß, dass Benningen keine ruhige Durchfahrtsgemeinde ist. Zwei Gewerbeflächen, Benningen-Ost und Am Kreuzfeld, hängen direkt an der Bundesstraße, und beide füllen sich ab sechs Uhr morgens. Handwerksbetriebe starten ihre Touren, Speditionen schieben Fahrzeuge auf die Rampe, Büroleute kommen aus Memmingen, Holzgünz und Ungerhausen. Fast jeder dieser Wege führt an einer Zapfsäule vorbei. Dazu kommen Pendler, die täglich zwischen Memmingen und Mindelheim oder weiter nach Bad Wörishofen unterwegs sind. Wer auf dem Heimweg noch schnell tankt, hat Termin, Schichtbeginn oder Abendessen im Kopf. Mietwagen vom Allgäu Airport Memmingen sind ein zweites Thema: Rückläufer werden vor dem Abflug vollgetankt, oft mit der falschen Pistole, weil zuhause ein anderes Fahrzeug mit anderem Antrieb in der Garage steht. Auch Ausflügler ins Benninger Ried oder nach Ottobeuren halten hier. Diese Mischung aus Einheimischen, Pendlern, Fluggästen und Lieferverkehr sorgt für eine Dichte an Fehlbetankungen, die für eine Gemeinde dieser Größe ungewöhnlich hoch liegt.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A96, A7, B300, B16, Kreuz Memmingen, Autobahndreieck Allgäu.

An der B300 in Benningen habe ich Diesel statt Benzin erwischt und stehe mitten im Berufsverkehr. Was passiert zuerst?

Der Techniker kommt mit mobiler Pumpe an den Standort an der Hauptstraße oder am Fahrbahnrand und sichert die Stelle ab. Danach wird der Tankinhalt abgesaugt, bevor der Motor überhaupt gestartet werden darf. Eine Werkstattfahrt ist nur nötig, wenn der Wagen nach dem Tanken bereits gelaufen ist und die Leitungen gespült werden müssen.

Mein Mietwagen steht noch in Benningen, der Rückflug ab Memmingen geht in zwei Stunden. Reicht die Zeit für eine Tankentleerung?

In den meisten Fällen ja, weil die Anfahrt im Gemeindegebiet und über die B300 selten länger als 30-45 Minuten dauert und das Abpumpen selbst rund 20 bis 35 Minuten beansprucht. Bei knappen Flugzeiten wird der Auftrag vorgezogen. Wichtig ist, dass der Motor bis zum Eintreffen des Technikers nicht gestartet wird.

Im Gewerbegebiet Benningen-Ost steht ein Transporter, der Benzin statt Diesel bekommen hat. Muss der abgeschleppt werden?

Solange der Motor nicht angelassen wurde, lässt sich der falsche Kraftstoff vor Ort aus dem Tank holen. Danach wird der Transporter wieder fahrbereit übergeben, damit die Tour durch das Unterallgäu fortgesetzt werden kann. Nur wenn der Motor schon gelaufen ist, prüfen wir zusätzlich Kraftstofffilter und Leitungen.

Muss der Tank nach dem falschen Tanken komplett geleert werden, auch wenn nur wenige Liter danebengingen?

Das entscheidet das Mischungsverhältnis, nicht die gefühlte Menge. Bei einem kleinen Anteil Diesel im Benziner kann eine Teilentnahme genügen, bei größeren Mengen wird der Tank vollständig entleert. Der abgesaugte Kraftstoff geht anschließend an eine zugelassene Annahmestelle im Landkreis Unterallgäu.

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