Falsch getankt in Bechhofen?
Wer in Bechhofen zur falschen Zapfpistole greift, merkt das selten direkt an der Säule. Meist fällt der Irrtum erst ein paar hundert Meter weiter auf, beim Einfädeln auf die B25, wenn der Motor unrund läuft oder das Gas nicht mehr sauber annimmt. In diesem Moment zählt, dass in der Region ein Abpumpdienst erreichbar ist, der nicht erst aus Nürnberg oder Ansbach anrücken muss. Der Einsatzwagen steht für den Landkreis Ansbach bereit und fährt den Markt samt Königshofen an der Heide, Burk, Großenried und den kleineren Weilern entlang der Wieseth an. Rund um die Uhr, auch am Wochenende und an Feiertagen, wenn in Richtung Altmühlsee die Ausflügler unterwegs sind. Zwei Fahrrouten prägen den Alltag hier: die B25 mitten durch den Markt und die Zubringer zum Autobahnkreuz Feuchtwangen. Im Berufsverkehr wird unter Zeitdruck getankt, ehe es über die A6 Richtung Nürnberg oder über die A7 weitergeht. In den Ortsdurchfahrten mischen sich dann Handwerksbetriebe, Supermarktparkplätze und enge Wohnstraßen, sodass ein liegengebliebenes Auto schnell eine Zufahrt versperrt. Wir kommen mit Pumpentechnik, Auffangwannen und dichten Behältern, saugen den falschen Kraftstoff ab und bereiten das Fahrzeug so auf, dass die Fahrt danach fortgesetzt werden kann. Bechhofen selbst liegt im Süden des Landkreises Ansbach, dort, wo Mittelfranken an das Altmühltal und die Ausläufer des Rieses grenzt. Durch den Markt fließt die Wieseth, ein kleiner Zufluss der Altmühl, die weiter östlich bei Gunzenhausen den Altmühlsee speist. Von den Höhen südlich des Ortes zeigt sich bei klarer Sicht der Hesselberg, die höchste Erhebung Mittelfrankens. Benachbart sind Feuchtwangen im Westen, Wassertrüdingen im Süden, Arberg und Gunzenhausen im Osten sowie Herrieden und Ansbach im Norden. Dazwischen erstrecken sich die Gemeindeteile, von Königshofen an der Heide bis Burk und Großenried, verbunden durch Landstraßen und schmale Ortsverbindungen. Einen Bahnanschluss gibt es im Markt nicht, wer mit dem Zug fährt, orientiert sich nach Dombühl oder Ansbach. Geprägt ist die Landschaft von Ackerflächen, kleinen Waldstücken und der welligen Hügelkette am Rand des Fränkischen Seenlands.
Bechhofen selbst liegt im Süden des Landkreises Ansbach, dort, wo Mittelfranken an das Altmühltal und die Ausläufer des Rieses grenzt. Durch den Markt fließt die Wieseth, ein kleiner Zufluss der Altmühl, die weiter östlich bei Gunzenhausen den Altmühlsee speist. Von den Höhen südlich des Ortes zeigt sich bei klarer Sicht der Hesselberg, die höchste Erhebung Mittelfrankens. Benachbart sind Feuchtwangen im Westen, Wassertrüdingen im Süden, Arberg und Gunzenhausen im Osten sowie Herrieden und Ansbach im Norden. Dazwischen erstrecken sich die Gemeindeteile, von Königshofen an der Heide bis Burk und Großenried, verbunden durch Landstraßen und schmale Ortsverbindungen. Einen Bahnanschluss gibt es im Markt nicht, wer mit dem Zug fährt, orientiert sich nach Dombühl oder Ansbach. Geprägt ist die Landschaft von Ackerflächen, kleinen Waldstücken und der welligen Hügelkette am Rand des Fränkischen Seenlands.
Der Abpumpdienst Bechhofen holt aus dem Tank, was dort nicht hineingehört: Benzin im Selbstzünder, Diesel im Ottomotor, dazu AdBlue, das versehentlich in den Kraftstoffstutzen läuft, weil die Einfüllöffnung bei manchen Transportern direkt daneben sitzt. Betroffen sind hier vor allem Pendlerfahrzeuge, die tagsüber an der B25 oder in den Werkstätten und Gewerbebetrieben rund um den Markt abgestellt werden, und zunehmend Mietwagen und Wohnmobile auf dem Weg zum Altmühlsee. Steht ein Firmenwagen oder ein Leihfahrzeug betroffen am Straßenrand, wird der Tank gespült und die Leitung vom alten Kraftstoff befreit, ehe frischer Sprit hineinkommt. Die abgepumpte Flüssigkeit landet in verschlossenen Behältern und wird fachgerecht entsorgt, nicht im Kanal oder am Feldrand. Auch in engen Ortsteilen wie Burk oder Großenried, wo Wendemöglichkeiten knapp sind, kommt die kompakte Ausrüstung zum Einsatz. Nach einer Tankentleerung ist das Fahrzeug in der Regel wieder fahrbereit, ein Abschleppen in eine weit entfernte Werkstatt erübrigt sich meist.
Am Telefon reicht zunächst, was Sie sehen: Fahrzeugtyp, ungefährer Standort und welcher Kraftstoff im Tank gelandet ist. Nennen Sie den nächsten Kirchturm oder das Ortsschild, das genügt zur Orientierung, ob der Wagen an der B25 zwischen Feuchtwangen und Wassertrüdingen steht oder in einer Seitenstraße im Markt. Von der Annahme bis zum Eintreffen vergehen üblicherweise 30-45 Minuten, je nachdem, ob das Auto in Bechhofen selbst, in Königshofen an der Heide oder auf einem Parkplatz an der Straße nach Arberg wartet. Vor Ort wird eine Sonde in den Tank geführt und der falsche Kraftstoff abgepumpt. Danach folgen Spülung und Kontrolle der Leitungen, erst dann kommt passender Sprit hinein. Was aus dem Tank kam, wird mitgenommen und der Verwertung zugeführt. Sobald der Motor rund läuft, endet der Einsatz, und die Fahrt geht weiter, zur Arbeit, nach Dinkelsbühl oder zurück nach Hause.
Vor Ort in Bechhofen
Bechhofen ist ein Verkehrsknoten ohne eigene Anschlussstelle. Aus dem Raum Feuchtwangen rollt der Verkehr über die B25 in den Markt, in Gegenrichtung zieht er nach Wassertrüdingen, Gunzenhausen oder Arberg. Dazu stoßen Fahrzeuge von der B13 und von den Zubringern zum Autobahnkreuz Feuchtwangen, wo A6 und A7 zusammentreffen. Morgens läuft der Strom Richtung Westen, abends zurück Richtung Osten, und dazwischen liegen die Stopps, die später Ärger machen: ein kurzer Tankstellenbesuch im Feierabendverkehr, ein Abstecher zum Supermarkt, ein Sprung zum Handwerker. Eine Fehlbetankung entsteht dabei selten aus Unwissen, eher aus Routine und Zeitdruck, wenn die tief stehende Sonne blendet und der Griff zur Zapfpistole automatisch geht. Im Umfeld der B25 sitzen Betriebe mit eigenem Lieferverkehr, dazu Werkstätten und Lagerflächen, die über kurze Zufahrten angebunden sind. Anders als an den großen Autohöfen der A6 sind die Zapfsäulen hier kompakt gebaut, AdBlue-Anschluss und Einfüllstutzen liegen dicht beieinander. In den kleineren Ortsteilen kommen enge Durchfahrten und unübersichtliche Grundstücksausfahrten hinzu, weshalb der Kraftstoff-Notdienst nicht nur auf der Hauptstrecke flexibel bleiben muss.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A6, A7, B13, B25, Autobahnkreuz Feuchtwangen.
In Bechhofen an der B25 ist mein Auto mit Benzin statt Diesel betankt worden und steht halb auf dem Gehweg. Wie schnell können Sie vor Ort sein?
Innerhalb von 30-45 Minuten ist der Einsatzwagen im Markt, sofern die Zufahrt frei ist. Wir arbeiten zügig, damit der Gehweg nicht länger blockiert bleibt, und pumpen den falschen Kraftstoff direkt an der Säule ab.
Ich fahre ein gemietetes Wohnmobil Richtung Altmühlsee und habe versehentlich AdBlue in den Dieseltank gefüllt. Muss das Fahrzeug abgeschleppt werden?
In den meisten Fällen nicht. AdBlue im Diesel wird vollständig abgepumpt und die Leitungen werden gespült, danach ist das Wohnmobil wieder fahrbereit. Den Motor bitte nicht starten, damit sich die Mischung nicht weiter verteilt.
Kommen Sie auch in Ortsteile wie Königshofen an der Heide oder Großenried, wenn das Fahrzeug in einer engen Hofeinfahrt steht?
Ja, die schmalen Ortsverbindungen dort sind uns geläufig, die Anfahrt läuft über die nächstgelegene Kreisstraße. Die Ausrüstung ist kompakt genug für enge Einfahrten, ein Wendemanöver im Hof ist nicht nötig.
Mein Wagen steht auf einem Supermarktparkplatz im Markt und ich muss zur Spätschicht nach Ansbach. Wie lange dauert eine Tankentleerung?
Das Abpumpen selbst dauert meist 20 bis 30 Minuten, hinzu kommen 30-45 Minuten Anfahrt. Danach kann frischer Kraftstoff eingefüllt werden, sodass der Weg nach Ansbach direkt weitergeht.
Ebenfalls schnell vor Ort in: