Falsch getankt in Neuler?
Von der Albhochfläche aus betrachtet, liegt Neuler dort, wo Kocher und Jagst ihre Täler längst gegraben haben und das Land dazwischen zu einer ruhigen Welle wird. Felder im Wechsel mit Fichtenstreifen, dazwischen Weiler wie Bronnen oder Gaishardt, die seit Generationen an denselben Wegkreuzungen stehen. Wer hier lebt, kennt die Fahrten nach Aalen zur Arbeit, nach Ellwangen zum Einkauf, und kennt auch die Zapfsäulen, an denen man morgens um halb sieben steht, weil der Tag längst durchgetaktet ist. Genau dort passiert es dann: Der Zapfrüssel verschwindet im falschen Stutzen, Diesel fließt in einen Benzintank, Benzin in einen Diesel. In diesem Moment zählt nicht, wie es dazu kam, sondern wie schnell jemand mit Pumpe und Kanistern am Fahrzeug steht. Unser Kraftstoff-Notdienst fährt Neuler und die umliegenden Gemeinden des Ostalbkreises zu jeder Tages- und Nachtzeit an, die Reaktionszeit liegt bei 30-45 Minuten. Ob am Ortsrand, in Ebnat, auf dem Parkplatz beim Einkaufen oder auf einem geschotterten Feldweg Richtung Adelmannsfelden: Der Wagen wird dort leergepumpt, wo er steht. Falsch getankt in Neuler bedeutet damit selten einen Transport nach Aalen. Im Ostalbkreis, rund acht Kilometer nordöstlich von Aalen, liegt Neuler auf einer Hochfläche zwischen dem Kochertal und dem Jagsttal. Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort und den Weilern Bronnen, Ebnat, Gaishardt und Ramsenstrut, die über Kreis- und Landstraßen miteinander verbunden sind. Ringsum ziehen sich Äcker, Streuobstwiesen und Waldstücke über die wellige Albvorlandschaft, dazwischen liegen Trockentäler, die nur bei der Schneeschmelze Wasser führen. Nach Süden fällt das Gelände zum Kocher ab, Richtung Osten öffnet sich die Landschaft zum Jagsttal bei Rainau und Ellwangen. Nachbarorte sind Hüttlingen, Abtsgmünd, Adelmannsfelden, Stödtlen und Westhausen. Südlich verläuft die Bahnstrecke von Aalen nach Ellwangen, der nächste größere Bahnhof steht in Aalen. Wer nach Neuler kommt, fährt meist über die B290 oder die Landstraße von Hüttlingen herauf.
Im Ostalbkreis, rund acht Kilometer nordöstlich von Aalen, liegt Neuler auf einer Hochfläche zwischen dem Kochertal und dem Jagsttal. Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort und den Weilern Bronnen, Ebnat, Gaishardt und Ramsenstrut, die über Kreis- und Landstraßen miteinander verbunden sind. Ringsum ziehen sich Äcker, Streuobstwiesen und Waldstücke über die wellige Albvorlandschaft, dazwischen liegen Trockentäler, die nur bei der Schneeschmelze Wasser führen. Nach Süden fällt das Gelände zum Kocher ab, Richtung Osten öffnet sich die Landschaft zum Jagsttal bei Rainau und Ellwangen. Nachbarorte sind Hüttlingen, Abtsgmünd, Adelmannsfelden, Stödtlen und Westhausen. Südlich verläuft die Bahnstrecke von Aalen nach Ellwangen, der nächste größere Bahnhof steht in Aalen. Wer nach Neuler kommt, fährt meist über die B290 oder die Landstraße von Hüttlingen herauf.
Die Tankentleerung beginnt in Neuler meist am Straßenrand der Ortsdurchfahrt oder auf einem Hof zwischen Bronnen und Ramsenstrut, wo der falsche Kraftstoff aus dem Tank geholt werden muss, bevor der Motor überhaupt wieder anspringen darf. Wir saugen über den Einfüllstutzen ab, bei engen Tankgeometrien auch über die Serviceöffnung, füllen den Kraftstoff in zugelassene Behälter und nehmen ihn mit. Zur Entsorgung gehen die Behälter an zertifizierte Annahmestellen im Ostalbkreis. Danach wird geprüft, was im Kraftstoffsystem hängen geblieben ist: Bei Diesel im Benziner reicht oft das Leerpumpen und Spülen, bei Benzin im Selbstzünder kann mehr Aufwand nötig sein, weil Hochdruckpumpe und Injektoren empfindlich reagieren. Auch eine verwechselte AdBlue-Betankung gehört zu den Fällen, die wir vor Ort klären. Anschließend steht das Fahrzeug wieder fahrbereit auf dem Hof oder am Straßenrand.
Ein Anruf beim Abpumpdienst für Neuler genügt, dann beginnt die Kette. Am Telefon werden Fahrzeug, Kraftstoffart und der genaue Standort abgefragt, also etwa die Hausnummer an der Hauptstraße, der Parkstreifen beim Sportgelände oder der Feldweg hinter Ebnat. Von dort aus wird der nächstgelegene Wagen disponiert; die Anfahrt dauert in der Regel 30-45 Minuten, je nachdem, ob gerade die B290 Richtung Ellwangen dicht ist. Vor Ort wird der Tankinhalt bestimmt, abgepumpt und in dichte Behälter gefüllt. Der gefährliche Mix verschwindet, der Tank wird je nach Fall gespült oder mit dem richtigen Kraftstoff aufgefüllt. Die Entsorgung übernimmt der Betrieb, der Beleg kommt mit. Zum Schluss lässt sich der Motor wieder starten, und die Fahrt kann fortgesetzt werden.
Vor Ort in Neuler
Neuler ist ein Ort der Pendler. Die B290 nach Aalen und weiter Richtung Ellwangen trägt jeden Morgen den Verkehr aus den Weilern in die Betriebe des Kochertals, zu den Zulieferern, den Maschinenbauern und den Papierwerken des Ellwanger Raums. Abends rollt dieselbe Welle zurück. Getankt wird dabei selten zu Hause, sondern auf dem Weg: an den großen Stationen in Aalen, in Hüttlingen oder an der Ausfallstraße nach Ellwangen. Wer dort nach zwölf Stunden Arbeit den falschen Zapfhahn greift, merkt es oft erst an der nächsten Kreuzung. Dazu kommen die Landwirte der Gemeinde, die mit Traktoren und Transportern zwischen Bronnen, Gaishardt, Ramsenstrut und den Aussiedlerhöfen unterwegs sind und deren Maschinen teils Diesel, teils AdBlue brauchen. Auch die Speditionen und Handwerksbetriebe, die von Neuler aus die Alb hoch und ins Jagsttal fahren, kennen das Problem. Und dann sind da noch die Wochenendfahrten: Wanderer, die an der Ostalb parken, Wohnwagen vor dem Urlaub, Rasenmäherkanister neben dem Auto. Fehlbetankungen entstehen hier selten aus Unachtsamkeit allein, sondern aus Eile, Müdigkeit und Routinen, die irgendwann kippen.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A7, B290, B19, B29, Anschlussstelle Aalen/Oberkochen, Anschlussstelle Ellwangen.
An der B290 zwischen Neuler und Hüttlingen steht mein Wagen mit Diesel im Benzintank auf einem Parkstreifen. Wird dort abgepumpt?
Ja, abgepumpt wird am Standort des Fahrzeugs, auch auf einem Parkstreifen oder Seitenstreifen an der B290. Wichtig ist eine möglichst genaue Ortsangabe mit Fahrtrichtung und einem sichtbaren Merkmal. Bis zum Eintreffen des Wagens bleibt der Motor aus, damit der falsche Kraftstoff nicht weiter in die Leitungen gedrückt wird.
In Neuler selbst gibt es kaum Tankstellen. Muss ich den Wagen trotzdem in eine Werkstatt nach Aalen schleppen lassen?
Nein. Der Tank wird vor Ort entleert, meist innerhalb von 30-45 Minuten nach der Anfrage. Ein Transport nach Aalen oder Ellwangen wird nur dann nötig, wenn zusätzlich ein technischer Schaden vorliegt.
Ich wohne auf einem Aussiedlerhof bei Gaishardt. Findet der Notdienst den geschotterten Weg?
Auch abgelegene Höfe zwischen Gaishardt und Ramsenstrut werden angefahren, sofern der Weg mit einem Servicefahrzeug befahrbar ist. Bei der Anmeldung hilft eine kurze Wegbeschreibung mit Orientierungspunkten. Ist der Weg zu eng oder zu weich, wird eine Übergabestelle am nächsten befestigten Punkt abgesprochen.
Wie viel falscher Kraftstoff muss im Tank sein, damit überhaupt abgepumpt werden muss?
Schon wenige Liter Diesel im Benziner oder Benzin im Selbstzünder können den Motor stören oder die Hochdruckpumpe beschädigen. Deshalb wird der Tankinhalt vor Ort geprüft und im Zweifel vollständig entleert. Danach wird gespült und mit dem passenden Kraftstoff aufgefüllt.
Ebenfalls schnell vor Ort in: