Falsch getankt in Hamburg?

Wir organisieren Hilfe über unser Partnernetz in Ihrer Nähe. Eine Standortseite bezeichnet ein angefragtes Einsatzgebiet, keinen eigenen Betriebssitz. Ob ein Partner verfügbar ist und wann er voraussichtlich eintrifft, klären wir telefonisch anhand von Standort, Verkehr und Auslastung.

Sie stehen an der Zapfsäule am Ring 2, der Blick geht schon Richtung Elbtunnel, und plötzlich läuft Diesel in den Tank eines Benziners. Genau in solchen Momenten zählt jede Minute, denn die A7 schiebt sich bereits zu. Zwischen Altona, Eimsbüttel, Wandsbek und Harburg sind wir als Kraftstoff-Notdienst unterwegs, wenn jemand falsch getankt in Hamburg hat. Die Anfahrt erfolgt über die bekannten Achsen: Elbchaussee, Ring 3, B5 Richtung Bergedorf oder durch den Wallringtunnel. Wir kommen zu Tankstellen an der Fruchtallee, in der Nähe der Europa Passage, auf die Rastplätze entlang der A1 vor dem Horster Dreieck, ebenso auf die Logistikflächen in Billbrook und Waltershof. Wer sich am Flughafen oder am Alstertal-Einkaufszentrum vertankt hat, muss nicht erst eine Werkstatt suchen. Der falsche Kraftstoff wird noch an der Zapfsäule abgepumpt, fachgerecht entsorgt, und danach startet der Motor wieder. Unser Einsatzgebiet deckt das gesamte Stadtgebiet ab, zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch am Wochenende. Verfügbarkeit und voraussichtliche Ankunftszeit klären wir telefonisch. Die Nähe zum Hafen heißt hier auch: Lkw und Transporter, die auf dem Weg nach Altenwerder oder zum Burchardkai tanken und dabei den falschen Zapfhahn greifen. Hamburg liegt dort, wo Elbe, Alster und Bille zusammenkommen, rund 110 Kilometer von der Nordsee entfernt. Der Strom teilt die Stadt, die Norderelbe trennt Harburg und Wilhelmsburg vom Kern, die Köhlbrandbrücke verbindet die Hafenflächen auf der Südseite. Aus dem Umland greifen Norderstedt, Ahrensburg, Geesthacht, Wedel und Buchholz in der Nordheide auf das Stadtgebiet über, getrennt nur durch die Landesgrenzen zu Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Stadtteile wie Blankenese und Othmarschen ziehen sich die Elbchaussee entlang, während Schnelsen, Niendorf und Eidelstedt im Nordwesten liegen, Bergedorf und Lohbrügge im Südosten. Die S-Bahn läuft über Altona und den Hauptbahnhof nach Harburg durch, die U-Bahn verbindet Wandsbek mit St. Pauli. Wer über die A255 oder die B4 anreist, sieht zuerst die Elbbrücken. Nach Norden wird das Gelände flach, Richtung Harburger Berge steigt es sanft an.

Hamburg liegt dort, wo Elbe, Alster und Bille zusammenkommen, rund 110 Kilometer von der Nordsee entfernt. Der Strom teilt die Stadt, die Norderelbe trennt Harburg und Wilhelmsburg vom Kern, die Köhlbrandbrücke verbindet die Hafenflächen auf der Südseite. Aus dem Umland greifen Norderstedt, Ahrensburg, Geesthacht, Wedel und Buchholz in der Nordheide auf das Stadtgebiet über, getrennt nur durch die Landesgrenzen zu Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Stadtteile wie Blankenese und Othmarschen ziehen sich die Elbchaussee entlang, während Schnelsen, Niendorf und Eidelstedt im Nordwesten liegen, Bergedorf und Lohbrügge im Südosten. Die S-Bahn läuft über Altona und den Hauptbahnhof nach Harburg durch, die U-Bahn verbindet Wandsbek mit St. Pauli. Wer über die A255 oder die B4 anreist, sieht zuerst die Elbbrücken. Nach Norden wird das Gelände flach, Richtung Harburger Berge steigt es sanft an.

Abpumpen ist nicht gleich Abpumpen: Ein Tank voll mit dem falschen Medium verlangt eine saubere Trennung von Kraftstoff und Restinhalt, danach das Spülen der Leitungen. In Hamburg übernehmen wir das an Pkw, Transportern, Wohnmobilen und Kleintransportern, wie sie täglich zwischen Billbrook, Rothenburgsort und der HafenCity unterwegs sind. AdBlue im Dieseltank, Benzin im Selbstzünder, Diesel im Otto-Motor: Jeder Fall bekommt ein eigenes Vorgehen, weil Pumpe, Filter und Einspritzung unterschiedlich reagieren. Steht der Wagen auf einem Supermarktparkplatz in Wandsbek oder an einer Tankstelle in Schnelsen, arbeiten wir mit mobiler Pumptechnik und Sicherheitskanistern, ohne dass abgeschleppt werden muss. Der abgesaugte Kraftstoff wandert in gekennzeichnete Behälter und wird über zertifizierte Wege entsorgt, kein Verdünnen, kein Weiterfahren auf Verdacht. Das gilt genauso für Fahrzeuge von Speditionen, die am Maschener Kreuz oder auf dem Weg nach Waltershof getankt haben. Zum Schluss prüfen wir, ob der Motor rund läuft, bevor Sie wieder auf die Straße gehen.

Ein Anruf genügt: Sie nennen Standort, Fahrzeug und welcher Kraftstoff im Tank gelandet ist. Von der Leitstelle aus schicken wir den nächstgelegenen Wagen los, oft aus Harburg oder Bahrenfeld, je nachdem wo Sie stehen. Auf der Anfahrt melden wir uns mit einer Zeitangabe, die den tatsächlichen Verkehr berücksichtigt, sei es zähfließender Verkehr vor dem Elbtunnel, eine Baustelle auf der A23 bei Eidelstedt oder dichter Betrieb auf der B75 durch Horn. Vor Ort saugen wir den falschen Sprit ab, trennen Restmengen und reinigen den Tankstutzen. Die Flüssigkeit kommt in Sicherheitsbehälter und wird anschließend fachgerecht entsorgt. Danach folgt der Funktionstest am Motor, meist reicht ein korrekter Tankvorgang, und die Fahrt geht weiter. Verfügbarkeit und voraussichtliche Ankunftszeit klären wir telefonisch.

Vor Ort in Hamburg

Kaum eine deutsche Stadt hat so viele Verkehrsadern auf so engem Raum. Der Elbtunnel schluckt jeden Tag sechsstellige Fahrzeugmengen, das Horster Dreieck verteilt sie nach Süden, das Maschener Kreuz und das Buchholzer Dreieck bündeln den Fernverkehr aus Richtung Hannover und Berlin. Wer morgens aus Norderstedt über die A7 oder aus Pinneberg über die B5 hereinfährt, kennt die Hektik an den Zapfsäulen kurz vor der Stadtgrenze. In Billbrook, Rothenburgsort, Waltershof und am Altenwerder Terminal arbeiten Speditionen im Schichtbetrieb, Diesel wird dort oft in Eile gezogen, und genau dabei passiert es: der falsche Zapfhahn, ein kurzer Moment der Unachtsamkeit. Rund um die HafenCity und das Überseequartier mischen sich Baustellenverkehr und Touristenströme, im Westen bilden Flughafen und Othmarschen eigene Schwerpunkte. Auch am Alstertal-Einkaufszentrum und im Phoenix-Center Harburg stehen Autofahrer nach dem Einkauf an der Säule und greifen daneben. Nicht Leichtsinn, sondern Termindruck und Stau verursachen die meisten Fehlbetankungen in dieser Stadt.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A1, A7, A23, A24, A25, A39, B4, B5, B75, B73, Maschener Kreuz, Horster Dreieck, Buchholzer Dreieck, Autobahnkreuz Hamburg-Nordwest.

Ich habe an der Fruchtallee Benzin statt Diesel getankt. Schaffe ich es noch bis in die Werkstatt nach Othmarschen?

Fahren Sie nicht weiter, auch nicht die kurze Strecke über die Elbchaussee. Schon wenige Kilometer mit dem falschen Kraftstoff können Hochdruckpumpe und Injektoren beschädigen. Wir saugen den Tankinhalt direkt an der Zapfsäule ab und spülen die Leitungen, bevor der Motor wieder angelassen wird.

Ein Sprinter steht im Gewerbegebiet Billbrook mit AdBlue im Dieseltank. Wie läuft so ein Einsatz ab?

Wir fahren auf das Betriebsgelände zwischen Billbrookdeich und der B5 und pumpen die falsche Flüssigkeit aus dem Tank. AdBlue greift in höherer Konzentration Dichtungen und Sensoren an, deshalb wird das System gespült und anschließend korrekt befüllt. Den Vorgang dokumentieren wir, damit die Spedition ihn in ihrer Fahrzeugakte ablegen kann.

Gilt die Tankentleerung auch für Sattelzüge, die auf dem Weg zum Altenwerder Terminal danebengegriffen haben?

Ja, wir arbeiten ebenfalls an Zugmaschinen und Aufliegern im Hafenverkehr. Abgesaugt wird über größere Behälter, je nach Tankvolumen sind das mehrere hundert Liter. Solche Einsätze stimmen wir mit der Disposition ab, damit der Slot am Terminal nicht komplett verfällt.

Ich stehe auf dem Rastplatz Stillhorn an der A1 und im Tank ist Diesel statt Benzin. Was passiert zuerst?

Bleiben Sie stehen und starten Sie den Motor nicht erneut, auch nicht für ein paar Meter zur nächsten Säule. Verfügbarkeit und voraussichtliche Ankunftszeit klären wir telefonisch. Danach wird abgepumpt, entsorgt und getestet, ob die Einspritzung unbeschadet geblieben ist.

Ebenfalls schnell vor Ort in: