Falsch getankt in Broetterode?
Zwischen den bewaldeten Kämmen des Thüringer Waldes hat sich die Truse ihr Tal gegraben, und mitten darin liegt Brotterode. Seit 2019 gehört der Ort zu Steinbach-Hallenberg. Diese Lage an der Nahtstelle zwischen Werra-Ebene und Rennsteig prägt den Tagesablauf: Über die B19 rollen Pendler aus Bad Salzungen, Breitungen und Wernshausen herauf in Richtung Schmalkalden und Suhl, die B62 zweigt bei Wernshausen ab und kommt durch das Trusetal herauf. Enge Kehren, plötzliche Steigungen, im Winter glatte Fahrbahnen. Wer die Strecke regelmäßig fährt, kennt das. Und genau dort passiert es. Vor der Auffahrt Richtung Rennsteig, auf dem Weg zum Inselberg oder nach einem langen Tag in Zella-Mehlis wird an einer der wenigen Zapfsäulen im Ort schnell noch nachgetankt. Der Kopf ist schon bei der Wanderung, beim Termin, beim Feierabend. Dann läuft Diesel in den Benziner, Benzin in den Selbstzünder, manchmal auch AdBlue in den falschen Stutzen. Ein Anruf beim Kraftstoff-Notdienst reicht, danach übernehmen wir. Einsatzgebiet ist Brotterode mit allen Hanglagen und Zufahrten, dazu das Umland zwischen Trusetal, Floh-Seligenthal und Steinbach-Hallenberg. Angefahren wird über die B19, die B62 oder von der A71 ab den Anschlussstellen Suhl/Zella-Mehlis und Meiningen-Nord. Nachts sind die Straßen leer, das verkürzt die Anfahrt spürbar. Im Tal der Truse liegt Brotterode auf rund 500 Metern Höhe, umgeben von den bewaldeten Kämmen des Thüringer Waldes. Nach Norden steigt das Gelände zum Großen Inselberg an, der mit seinen 916 Metern die Umgebung deutlich überragt. Die Nachbarorte sind alle in Sicht- oder Kurvenweite: Trusetal und Floh-Seligenthal im Tal, Steinbach-Hallenberg und Kleinschmalkalden gleich hinter den nächsten Hügeln, Wernshausen, Breitungen und Fambach unten in der Werra-Ebene. Die B19 durchzieht die Region als Nord-Süd-Achse, die B62 steigt von Wernshausen über Trusetal nach Brotterode herauf. Über den Rennsteig hinweg liegen Oberhof und Zella-Mehlis, an der A71 wartet der Rennsteigtunnel. Die Trusebahn, die früher von Wernshausen nach Brotterode fuhr, ist längst Geschichte; ihre Trasse dient heute Radfahrern.
Im Tal der Truse liegt Brotterode auf rund 500 Metern Höhe, umgeben von den bewaldeten Kämmen des Thüringer Waldes. Nach Norden steigt das Gelände zum Großen Inselberg an, der mit seinen 916 Metern die Umgebung deutlich überragt. Die Nachbarorte sind alle in Sicht- oder Kurvenweite: Trusetal und Floh-Seligenthal im Tal, Steinbach-Hallenberg und Kleinschmalkalden gleich hinter den nächsten Hügeln, Wernshausen, Breitungen und Fambach unten in der Werra-Ebene. Die B19 durchzieht die Region als Nord-Süd-Achse, die B62 steigt von Wernshausen über Trusetal nach Brotterode herauf. Über den Rennsteig hinweg liegen Oberhof und Zella-Mehlis, an der A71 wartet der Rennsteigtunnel. Die Trusebahn, die früher von Wernshausen nach Brotterode fuhr, ist längst Geschichte; ihre Trasse dient heute Radfahrern.
Beim Abpumpdienst in Brotterode geht es nicht darum, den Tank irgendwie leer zu bekommen, sondern darum, dass der Motor danach wieder rund läuft. Der falsche Kraftstoff wird über die Einfüllöffnung oder den Tankgeber abgesaugt, das Gemisch in geeignete Behälter gefüllt und getrennt erfasst. Ist bereits Benzin im Dieselsystem gelaufen, genügt Absaugen allein nicht: Dann spülen wir Leitungen und Tank nach, prüfen Filter und Vorförderpumpe und tauschen, was sich nicht retten lässt. AdBlue in Diesel oder im Benzintank ist ein eigener Fall. Die Harnstofflösung kristallisiert und greift Dichtungen an, deshalb wird hier besonders gründlich gearbeitet. Am Ende steht das Fahrzeug wieder fahrbereit da, die abgesaugte Flüssigkeit geht in die fachgerechte Entsorgung. Häufig treffen wir Wagen an den Wanderparkplätzen unterhalb des Inselbergs, an den Zapfsäulen entlang der B62 oder auf Firmenparkplätzen, von denen aus Beschäftigte aus Steinbach-Hallenberg und Schmalkalden zur A71 starten. Die Reaktionszeit liegt bei 30-45 Minuten.
Am Telefon brauchen wir nur wenige Angaben: Standort, Fahrzeug, welcher Kraftstoff getankt wurde und wie viel davon. Steht der Wagen an der B19 oder auf einem Parkplatz im Trusetal, beschreiben viele die Stelle mit der nächsten Ortsmarke, das genügt. Danach fährt der nächstgelegene Techniker los, meist innerhalb von 30-45 Minuten. Vor Ort wird zuerst geprüft, ob der Motor überhaupt gestartet wurde. Dann folgt das Abpumpen, bei größeren Mengen in zwei Durchgängen. Anschließend reinigen wir das Tanksystem je nach Fall mit passender Spülung, tauschen den Kraftstofffilter und kontrollieren die Leitungen. Das abgesaugte Gemisch kommt in dichte Behälter und wird bei einer zugelassenen Annahmestelle abgegeben. Zum Schluss bekommt der Tank die richtige Füllung, der Motor startet, und die Fahrt Richtung Oberhof, Schmalkalden oder zur A71 kann weitergehen. Auf Wunsch gibt es eine Bestätigung für Werkstatt oder Fuhrpark.
Vor Ort in Broetterode
Ein Gewerbestandort mit langen Werkshallen ist Brotterode nicht. Verkehrlich interessant macht den Ort etwas anderes: Hier treffen die Ströme zusammen, die aus der Werra-Ebene in den Thüringer Wald wollen. Auf der B19 sind Pendler aus Bad Salzungen, Breitungen und Wernshausen unterwegs, über die B62 kommen Fahrzeuge aus dem Trusetal herauf, beide Achsen laufen bei Wernshausen aufeinander zu und schicken Verkehr in Richtung Schmalkalden, Steinbach-Hallenberg und Suhl. Zapfsäulen gibt es in Brotterode selbst nur wenige. Die nächsten Cluster liegen in Steinbach-Hallenberg, Schmalkalden und Zella-Mehlis, dazu die Tankstellen an den A71-Anschlüssen. Genau diese Verteilung sorgt für Fehlbetankungen: Wer vor der Wanderung zum Rennsteig oder vor der Fahrt nach Oberhof noch schnell vollmacht, hält an einer ungewohnten Säule und greift zur falschen Pistole. Dazu kommt der Ausflugsverkehr an Wochenenden und in der Wintersaison. Mietwagen und Firmenwagen aus Suhl, Meiningen oder Schmalkalden haben teils Tankklappen und Zapfsysteme, die anders funktionieren als zu Hause. Die steilen Zufahrten zu den Wanderparkplätzen erhöhen den Zeitdruck zusätzlich. Unser Notdienst kennt diese Ecken und plant die Anfahrt entsprechend.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A71, A71 Anschlussstelle Suhl/Zella-Mehlis, A71 Anschlussstelle Meiningen-Nord, B19, B62.
Mein Auto steht auf dem Wanderparkplatz unterhalb des Inselbergs, im Tank schwimmt Benzin statt Diesel. Kommt der Abpumpdienst trotzdem dorthin?
Solche Stellen gehören zum Alltag. Nennen Sie am Telefon die nächstgelegene Ortsmarke und ob der Motor schon gelaufen ist, dann plant der Techniker die Anfahrt über die B62. Mit 30-45 Minuten ist zu rechnen, solange die Straße befahrbar ist.
Ich habe auf der Fahrt von Bad Salzungen nach Schmalkalden in Brotterode falsch getankt. Darf ich wenigstens bis Steinbach-Hallenberg weiterrollen?
Besser nicht. Schon wenige Meter mit dem falschen Kraftstoff können Pumpe und Injektoren schädigen. Stellen Sie den Motor ab, lassen Sie die Zündung aus und bleiben Sie am Fahrzeug.
Wohin kommt das abgepumpte Gemisch aus meinem Tank?
Es wird in dichten Behältern gesammelt und bei einer zugelassenen Annahmestelle abgegeben. Eine Bestätigung darüber hilft, wenn Werkstatt oder Fuhrpark Belege verlangen.
Übernehmen Sie auch Firmenfahrzeuge von Betrieben aus Zella-Mehlis oder Suhl, die auf der B19 unterwegs sind?
Ja. Oft sind Fahrer solcher Wagen auf dem Weg zum Rennsteig oder zur A71 und tanken unter Zeitdruck. Wir kommen zum Standort, dokumentieren die Fehlbetankung und geben das Fahrzeug fahrbereit zurück.
Ebenfalls schnell vor Ort in:
- Steinbach-Hallenberg
- Trusetal
- Floh-Seligenthal
- Falsch getankt in Schmalkalden
- Falsch getankt in Zella-Mehlis
- Falsch getankt in Suhl
- Falsch getankt in Oberhof
- Fambach
- Breitungen