Falsch getankt in Brand?
Brand tritt auf der Landkarte kaum hervor, und trotzdem sammeln sich hier Wege: die B22 zwischen Kemnath und Erbendorf, die Zufahrten zur A93 bei Pechbrunn, die Kreisstraßen nach Pullenreuth und Nagel. Wer in Fuhrmannsreuth oder im Kern von Brand wohnt und früh zur Bahn nach Neusorg muss, kennt den Ablauf: schnell noch tanken, dann zum Zug. Dass dabei der falsche Zapfhahn erwischt wird, passiert häufiger, als man denkt. Für solche Fälle fahren unsere Techniker das komplette Gemeindegebiet an, dazu die Ausfallstraßen Richtung B303 und die Strecken zum Autobahnkreuz Bayreuth/Kulmbach. Gemeldet wird ein falsch getanktes Fahrzeug in Brand meist per Telefon, danach beginnt die Anfahrt. Wer nach der Nachtschicht im Gewerbering von Neusorg oder auf dem Heimweg von Erbendorf merkt, dass der Motor rau läuft, lässt den Wagen besser stehen und dreht den Zündschlüssel nicht noch einmal um. Der Kraftstoff-Notdienst nimmt Anrufe zu jeder Stunde an, auch sonntags. Die Reaktionszeit liegt üblicherweise bei 30-45 Minuten, je nachdem, ob gerade Skiverkehr über Mehlmeisel rollt oder die A93 dicht ist. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Tirschenreuth und liegt am südlichen Rand des Fichtelgebirges, dort, wo die Ausläufer zum Steinwald hinüberziehen. Der Hauptort schmiegt sich an die B22, der Gemeindeteil Fuhrmannsreuth liegt nur wenige Minuten weiter westlich. Ringsum steigen die Hügel an: Kösseine und Ochsenkopf prägen die Silhouette, dazwischen liegen Mehlmeisel und Fichtelberg mit ihren Liften, im Sommer zieht es Ausflügler an den Fichtelsee. Die Fichtelnaab entwässert die Gegend in Richtung Neusorg und weiter ins Waldnaabtal. Nachbargemeinden sind Neusorg, Pullenreuth, Nagel, Ebnath und Pechbrunn, im Süden schließen Kemnath und Erbendorf an. Durch das Tal verläuft die Bahnstrecke Nürnberg-Marktredwitz, der Bahnhof Neusorg ist für viele Brander der tägliche Einstieg. Die Höhenlage zwischen 500 und 700 Metern bringt im Winter Schnee und im Frühjahr nasse Fahrbahnen, beides Faktoren, die den Verkehr auf der B303 und der B22 langsamer und unaufmerksamer machen.
Die Gemeinde gehört zum Landkreis Tirschenreuth und liegt am südlichen Rand des Fichtelgebirges, dort, wo die Ausläufer zum Steinwald hinüberziehen. Der Hauptort schmiegt sich an die B22, der Gemeindeteil Fuhrmannsreuth liegt nur wenige Minuten weiter westlich. Ringsum steigen die Hügel an: Kösseine und Ochsenkopf prägen die Silhouette, dazwischen liegen Mehlmeisel und Fichtelberg mit ihren Liften, im Sommer zieht es Ausflügler an den Fichtelsee. Die Fichtelnaab entwässert die Gegend in Richtung Neusorg und weiter ins Waldnaabtal. Nachbargemeinden sind Neusorg, Pullenreuth, Nagel, Ebnath und Pechbrunn, im Süden schließen Kemnath und Erbendorf an. Durch das Tal verläuft die Bahnstrecke Nürnberg-Marktredwitz, der Bahnhof Neusorg ist für viele Brander der tägliche Einstieg. Die Höhenlage zwischen 500 und 700 Metern bringt im Winter Schnee und im Frühjahr nasse Fahrbahnen, beides Faktoren, die den Verkehr auf der B303 und der B22 langsamer und unaufmerksamer machen.
Unser Abpumpdienst in Brand übernimmt genau eine Aufgabe: den falschen Kraftstoff aus dem Tank holen, bevor der Motor ernsthaften Schaden nimmt. Vor Ort wird zuerst geprüft, welche Flüssigkeit eingefüllt wurde und wie viel davon im Tank schwimmt. Danach folgt die Tankentleerung mit einer Pumpe, die auch bei randvollem Tank arbeitet. Zum Einsatzgebiet gehören die Stellflächen am Bahnhof Neusorg, die Werkstore der Metall- und Elektronikbetriebe zwischen Neusorg und Kemnath, die Rastplätze an der B22 sowie alle Adressen im Ortskern von Brand und in Fuhrmannsreuth. Auch AdBlue, das versehentlich in den Dieselstutzen lief, wird abgesaugt und fachgerecht entsorgt. Der entnommene Kraftstoff kommt in zertifizierte Behälter und wird später einer geordneten Verwertung zugeführt, in der Oberpfalz übernimmt das ein zugelassener Fachbetrieb. Anschließend wird der Tank mit dem richtigen Sprit befüllt, die Leitungen werden gespült, wo es nötig ist, und der Motor springt wieder an.
Der Ablauf beginnt mit dem Anruf, und dabei helfen drei Angaben: Standort, Kraftstoffart und die ungefähre Menge. Oft reicht schon der Hinweis, dass der Wagen an der Ortsdurchfahrt von Brand steht oder auf dem Pendlerparkplatz in Neusorg. Danach startet das Fahrzeug, das gerade am nächsten disponiert ist, meist aus dem Raum Erbendorf oder Kemnath. Die Anfahrt läuft über die B22 oder, wenn es schneller geht, über die A93 mit Abfahrt Pechbrunn. Am Auto wird der Tankinhalt abgepumpt, Gemisch und reiner Kraftstoff werden getrennt und in sichere Behälter gefüllt. Die Entsorgung übernimmt ein anerkannter Fachbetrieb, damit nichts in Boden oder Kanalisation gerät. Zum Schluss kommt frischer Sprit in den Tank, der Motor wird kurz gestartet. Meist rollt der Wagen danach wieder aus eigener Kraft. Ist bereits ein Schaden entstanden, sagen wir das offen und organisieren den Weitertransport.
Vor Ort in Brand
Brand wirkt klein, ist verkehrstechnisch aber ein Knotenpunkt im Kleinformat. An der Anschlussstelle Pechbrunn trifft die A93 auf die Straßen des Fichtelgebirges, die B22 schiebt sich von Kemnath über Erbendorf weiter nach Weiden, und die B303 sammelt den Verkehr aus Richtung Gefrees und Marktredwitz ein. Dazu die Bahnstrecke Nürnberg-Marktredwitz mit dem Bahnhof Neusorg: Wer den Zug kurz nach sechs bekommen will, tankt abends schnell und gedankenverloren, und genau daraus entstehen die meisten Fehlbetankungen. Arbeitsplätze liefern die Gewerbegebiete von Neusorg, Kemnath und Erbendorf, wo Metallverarbeiter, Elektronikfirmen und Logistiker im Schichtbetrieb arbeiten. Zwischen 5 und 7 Uhr sowie nach der Spätschicht gegen 22 Uhr ist auf der B22 entsprechend Betrieb. Ein zweiter Schub kommt aus dem Freizeitverkehr: Im Winter rollen Skifahrer über Mehlmeisel und Fichtelberg Richtung Ochsenkopf, im Sommer Ausflügler zum Fichtelsee und in den Steinwald. Die Zapfsäulen entlang dieser Routen liegen dicht beieinander, oft mit ähnlich gefärbten Zapfpistolen und einem AdBlue-Stutzen direkt daneben. Wer anschließend über die A9 oder die A93 weiterfährt, merkt den Irrtum meist erst viele Kilometer später, an der nächsten Ausfahrt oder auf dem Rastplatz.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A9, A93, B22, B303, Anschlussstelle Pechbrunn (A93), Autobahnkreuz Bayreuth/Kulmbach.
Ich habe am Ortsrand von Brand versehentlich Benzin statt Diesel getankt und stehe auf einem Feldweg Richtung Fuhrmannsreuth. Was passiert jetzt?
Bleiben Sie stehen und starten Sie den Motor nicht erneut. Ein Techniker pumpt den falschen Kraftstoff direkt vor Ort ab und entsorgt das Gemisch fachgerecht. Danach wird der Tank mit Diesel befüllt, in der Regel läuft der Wagen anschließend wieder.
Mein Auto steht auf dem Pendlerparkplatz am Bahnhof Neusorg, ich sitze schon im Zug nach Nürnberg. Geht das trotzdem?
Das lässt sich regeln. Nennen Sie Fahrzeug, Stellplatz und eine erreichbare Nummer, dann stimmen wir Zugang oder Übergabe ab, etwa über einen Angehörigen mit Zweitschlüssel. Die Entleerung des Tanks kann auch ohne Sie vor Ort durchgeführt werden.
An der Anschlussstelle Pechbrunn und auf der A93 Richtung Regensburg passiert so etwas ständig. Fahren Sie auch Rastplätze und Autobahnparkplätze an?
Ja, Rastplätze und Parkbuchten entlang der A93 und der B303 gehören zum Einsatzgebiet. Wichtig ist eine möglichst genaue Beschreibung, etwa Fahrtrichtung und Kilometrierung. Dann findet der Wagen Sie auch im dichten Verkehr.
In der Frühschicht im Gewerbegebiet Neusorg habe ich AdBlue in den Dieselstutzen gefüllt. Wie schnell kann jemand da sein?
Von den Stützpunkten im Raum Erbendorf und Kemnath sind es meist 30-45 Minuten bis Neusorg, je nach Verkehr auf der B22. Das AdBlue wird abgesaugt, der Tank gespült und neu befüllt. Warten Sie mit dem Starten des Motors, bis alles erledigt ist.
Ebenfalls schnell vor Ort in:
- Neusorg
- Falsch getankt in Ebnath
- Mehlmeisel
- Falsch getankt in Fichtelberg
- Nagel
- Pullenreuth
- Kemnath
- Falsch getankt in Erbendorf
- Pechbrunn