Falsch getankt in Bodenmais?
Über dem Tal, in dem Bodenmais liegt, hängt im Herbst oft tagelang der Nebel. Erst gegen zehn bricht die Sonne durch und legt den Silberberg frei, dessen alte Silberstollen heute Besucher statt Bergleute anziehen. Dahinter schiebt sich der Kleine Arber ins Bild, und in der Rißlochschlucht fällt das Wasser über die Felsstufen. Wer hier lebt, plant seine Wege nach dieser Landschaft: die B85 hinauf Richtung Bayerisch Eisenstein, hinunter nach Regen, und die B11, auf der die Frühschicht nach Deggendorf rollt. Zwischen Glasmacherei, Wanderbetrieb und Wintersport bleibt wenig Zeit für den zweiten Blick auf die Zapfsäule. Dort entsteht der teure Moment: Diesel im Benziner, Benzin im Selbstzünder, AdBlue im falschen Einfüllstutzen. Springt der Motor danach nicht an oder läuft er unrund, zählt jede Minute, in der das Auto im Weg steht, am Straßenrand der B85, auf dem Parkplatz beim Bahnhof oder vor einer Werkstatt im Ort. Für solche Fälle kommt der Abpumpdienst Bodenmais mit Saugpumpe und dichten Behältern ins Tal, zieht den falschen Sprit heraus und macht das Fahrzeug wieder startklar. Das Einsatzgebiet reicht über den Markt hinaus in den Landkreis Regen, und der Kraftstoff-Notdienst ist 24/7 erreichbar. Bis der Techniker da ist, dauert es meist 30-45 Minuten, je nachdem, wo zwischen Arber und Regental Sie stehen geblieben sind. Der Markt Bodenmais gehört zum Landkreis Regen und liegt im Arberland, eingebettet zwischen Silberberg und dem Massiv des Arber. Nordöstlich steigt das Gelände zum Kleinen Arber an, im Westen öffnet sich die Rißlochschlucht mit ihren Wasserfällen, ein Ziel für Wanderer aus dem ganzen Landkreis. Die Bäche der Umgebung fließen Richtung Regen ab, dem Tal und Kreisstadt ihren Namen verdanken. Durch den Ort führt die B85 als Hauptachse, parallel verläuft die Waldbahnstrecke nach Zwiesel mit Anschluss in Richtung Plattling, dazu fahren RBO-Busse die umliegenden Dörfer an. Nachbargemeinden sind Böbrach im Westen, Langdorf und Zwiesel im Osten, Lohberg sowie Bayerisch Eisenstein im Nordosten, dazu im Süden die Täler um Drachselsried und Arnbruck. Der Ort selbst zieht sich in die Länge, vom Bahnhof unten bis zu den Hängen, an denen Hotels, Pensionen und die Glastradition des Marktes zu Hause sind.
Der Markt Bodenmais gehört zum Landkreis Regen und liegt im Arberland, eingebettet zwischen Silberberg und dem Massiv des Arber. Nordöstlich steigt das Gelände zum Kleinen Arber an, im Westen öffnet sich die Rißlochschlucht mit ihren Wasserfällen, ein Ziel für Wanderer aus dem ganzen Landkreis. Die Bäche der Umgebung fließen Richtung Regen ab, dem Tal und Kreisstadt ihren Namen verdanken. Durch den Ort führt die B85 als Hauptachse, parallel verläuft die Waldbahnstrecke nach Zwiesel mit Anschluss in Richtung Plattling, dazu fahren RBO-Busse die umliegenden Dörfer an. Nachbargemeinden sind Böbrach im Westen, Langdorf und Zwiesel im Osten, Lohberg sowie Bayerisch Eisenstein im Nordosten, dazu im Süden die Täler um Drachselsried und Arnbruck. Der Ort selbst zieht sich in die Länge, vom Bahnhof unten bis zu den Hängen, an denen Hotels, Pensionen und die Glastradition des Marktes zu Hause sind.
Wer in Bodenmais falsch getankt hat, braucht keine Werkstattkette, sondern eine Saugpumpe und jemanden, der weiß, wohin mit dem Sprit. Der Abpumpdienst prüft zuerst, welcher Kraftstoff im Tank liegt und wie weit er bereits in Leitungen, Filter und Einspritzung vorgedrungen ist. Danach folgt die Tankentleerung: Der falsche Inhalt wird abgesaugt, der Tank gespült, die Leitungen werden je nach Gemisch entlüftet. Das gilt für den fast vollen Tank genauso wie für den halben Liter, der beim Versehen danebenlief, und für AdBlue, das im Dieselstutzen gelandet ist. Zum Schluss kommt frischer Kraftstoff hinein, der Motor wird gestartet und auf einem kurzen Stück geprüft, bis das Fahrzeug wieder fahrbereit ist. Das geschieht auf dem Wanderparkplatz an der Rißlochschlucht genauso wie am Straßenrand der B85 oberhalb des Ortes, an den Pendlerstellplätzen beim Bahnhof oder auf einem Hof der Betriebe am Ortsausgang. Der abgesaugte Sprit wird mitgenommen und fachgerecht entsorgt, nicht in den Kanal, nicht in einen Kanister beim Nachbarn.
Am Telefon reichen wenige Angaben: Standort, welcher Kraftstoff im Tank ist, wie viel danebenging und ob der Motor noch läuft. Damit startet der Techniker, fährt die B85 talwärts oder hinauf Richtung Bayerisch Eisenstein und ist meist in 30-45 Minuten da. Vor Ort wird der Einfüllstutzen geöffnet, der falsche Kraftstoff mit einer Pumpe abgesaugt und in dichte Behälter gefüllt. Danach spült der Techniker den Tank, entlüftet bei Bedarf die Leitungen und füllt den richtigen Sprit nach. Es folgt ein Startversuch, eine kurze Runde über den Parkplatz oder die nächste Ortsstraße, dann die Übergabe. Die abgesaugte Menge wird notiert, der Kraftstoff geht in die fachgerechte Entsorgung, und Sie erhalten einen Beleg für Versicherung oder Fuhrpark. Steht das Auto an einer ungünstigen Stelle, etwa in einer Kurve der B85, wird es vorher an den Rand geschoben oder auf einen nahen Parkplatz umgesetzt.
Vor Ort in Bodenmais
Bodenmais liegt nicht an einer Durchgangsstraße, die man beiläufig mitnimmt, sondern am Ende eines Tals, in das man bewusst hineinfährt. Umso voller wird es, wenn die Ferien beginnen. Die B85 windet sich am Ortsrand entlang, Motorradgruppen nutzen sie im Sommer als Kurvenstrecke, Wohnmobile und Radträger ziehen im Frühherbst Richtung Bayerisch Eisenstein. Auf der B11 pendeln dagegen die Berufstätigen nach Regen und weiter nach Deggendorf, oft im selben Rhythmus wie die Frühschicht in den Betrieben am Ortsausgang. Kind zur Bushaltestelle, Tankstopp, weiter: In diesem Ablauf bleibt der Griff zum falschen Zapfhahn keine Seltenheit. Dazu kommen die Gäste. Wer mit Mietwagen oder Firmenwagen anreist, findet an den dicht beieinanderliegenden Zapfsäulen im Ortsbereich nicht die gewohnte Anordnung, und nach einem langen Tag am Silberberg oder auf dem Arber ist die Konzentration ohnehin knapp. Am Bahnhof treffen Waldbahn und RBO-Busse ein, abgestellte Autos warten auf die Rückkehrer, und die letzten Besorgungen vor der Heimfahrt erledigt man schnell mit vollem Kofferraum. Auch die Zufahrten über die Staatsstraßen 2130 und 2139 aus den Nachbarorten bringen Verkehr ins Tal, der die kurzen Tankstopps noch hektischer macht.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: B85, B11, St2130, St2139, A92, A3, Autobahnkreuz Deggendorf.
Mein Wagen steht am Wanderparkplatz an der Rißlochschlucht und springt nach dem Tanken nicht mehr an. Kommen Sie auch dorthin?
Solche Parkplätze liegen im Einsatzgebiet, auch wenn die Zufahrt schmal ist. Nennen Sie am Telefon die genaue Zufahrt und ob das Auto an der Schlucht oder weiter oben Richtung Langdorf steht, dann bringt der Techniker die passende Absaugtechnik mit. Meist ist der Wagen danach innerhalb kurzer Zeit wieder fahrbereit.
Am Ferienwochenende habe ich an einer Tankstelle im Ortsbereich Benzin in den Diesel gefüllt. Muss der Wagen nach Deggendorf geschleppt werden?
In den meisten Fällen reicht das Abpumpen direkt am Standort, eine Schleppfahrt wird nur bei größeren Schäden nötig. Läuft der Motor noch unrund oder ist schon eine Strecke gefahren worden, prüft der Techniker, ob die Hochdruckpumpe betroffen ist. Ist das der Fall, organisiert er den Weitertransport zu einer Werkstatt in Regen oder Deggendorf.
Ich habe mit dem Firmenwagen am Bahnhof Bodenmais falsch getankt und brauche eine Abrechnung für den Arbeitgeber. Bekomme ich einen Beleg?
Ja, Menge des abgesaugten Kraftstoffs, Datum und Einsatzort werden schriftlich festgehalten. Der entsorgte Kraftstoff wird dabei separat ausgewiesen, damit die Fuhrparkverwaltung die Kosten sauber zuordnen kann. Viele Pendlerfahrzeuge stehen genau dort an den Stellplätzen neben den Gleisen, solche Einsätze sind nichts Ungewöhnliches.
An der B85 Richtung Bayerisch Eisenstein habe ich AdBlue statt Diesel eingefüllt. Was passiert jetzt?
AdBlue gehört nicht in den Kraftstofftank, deshalb sollte der Motor nicht gestartet werden. Der Tank wird abgepumpt, gespült und anschließend mit Diesel befüllt, bevor der erste Startversuch erfolgt. Wer an der Strecke stehen bleibt, wartet am besten hinter der Leitplanke, der Techniker kommt mit Warnweste und Absicherung.
Ebenfalls schnell vor Ort in: