Falsch getankt in Bergen?

Bergen liegt am Südrand des Chiemgaus, dort, wo die B305 von Traunstein her kommend zwischen den Hängen des Hochfelln und dem Talboden weiter nach Ruhpolding und Inzell führt, während die B304 die Gemeinde als Transitachse zum Alpenrand durchquert. Fehlbetankungen entstehen hier selten an einem abgelegenen Feldweg. Sie passieren an den Zapfsäulen der Ortsdurchfahrt, auf den Stellflächen der Gewerbebetriebe im Süden, am Parkplatz der Hochfellnseilbahn und an Tankstellen, an denen Berufspendler morgens in Eile noch schnell nachfüllen, bevor sie über die A8-Anschlussstelle bei Bergen auf die Autobahn fahren. Wird der falsche Kraftstoff bemerkt, bevor der Motor erneut gestartet wird, bleibt der Schaden meist begrenzt. Der Kraftstoff-Notdienst fährt die Zapfstelle, den Betriebsparkplatz oder den Standstreifen an, saugt Diesel, Benzin oder AdBlue ab und sorgt für die fachgerechte Entsorgung. Zwischen Anruf und Eintreffen am Fahrzeug liegen üblicherweise 30-45 Minuten, abhängig von Tageszeit und Verkehrslage auf B304 und B305. Das Einsatzgebiet umfasst alle Gemeindeteile und reicht bis Siegsdorf, Ruhpolding, Teisendorf, Grabenstätt und an die A8 heran. Gefahren wird zu jeder Tageszeit, auch an Feiertagen und nachts, wenn ein betriebsunfähiges Fahrzeug im Winter an der Durchfahrt schnell andere blockiert. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Traunstein und liegt eingebettet zwischen dem Hochfelln im Süden und den Ausläufern des Teisenberg im Nordwesten. Der Hauptort zieht sich entlang der B305, die von Traunstein über Siegsdorf nach Ruhpolding und weiter nach Inzell führt. Nach Westen grenzt das Gebiet an Siegsdorf, nach Norden an Grabenstätt und das Chiemseeufer, nach Osten an Teisendorf und Anger. Die Weiße Traun und ihre Zuflüsse entwässern den Talboden zwischen Ruhpolding und Siegsdorf, während aus dem Hochfellngebiet mehrere kleinere Bäche nach Norden abfließen. Über die B304 ist Traunstein in wenigen Minuten erreichbar, über die A8 mit der Anschlussstelle bei Bergen sind es Richtung Salzburg nur rund 30 Kilometer. Die Bahnstrecke Traunstein nach Ruhpolding bindet die Nachbargemeinden an, wichtigster Umsteigepunkt der Region bleibt jedoch der Bahnhof Traunstein, von dem Pendler nach München oder Salzburg fahren.

Die Gemeinde gehört zum Landkreis Traunstein und liegt eingebettet zwischen dem Hochfelln im Süden und den Ausläufern des Teisenberg im Nordwesten. Der Hauptort zieht sich entlang der B305, die von Traunstein über Siegsdorf nach Ruhpolding und weiter nach Inzell führt. Nach Westen grenzt das Gebiet an Siegsdorf, nach Norden an Grabenstätt und das Chiemseeufer, nach Osten an Teisendorf und Anger. Die Weiße Traun und ihre Zuflüsse entwässern den Talboden zwischen Ruhpolding und Siegsdorf, während aus dem Hochfellngebiet mehrere kleinere Bäche nach Norden abfließen. Über die B304 ist Traunstein in wenigen Minuten erreichbar, über die A8 mit der Anschlussstelle bei Bergen sind es Richtung Salzburg nur rund 30 Kilometer. Die Bahnstrecke Traunstein nach Ruhpolding bindet die Nachbargemeinden an, wichtigster Umsteigepunkt der Region bleibt jedoch der Bahnhof Traunstein, von dem Pendler nach München oder Salzburg fahren.

Der Abpumpdienst in Bergen deckt die Fahrzeugklassen ab, die auf den Straßen der Gemeinde unterwegs sind: den Diesel-Kombi des Außendienstlers, den Transporter des Handwerksbetriebs aus dem Gewerbegebiet im Süden, den Benziner der Pendlerfamilie und das Wohnmobil mit Dieselmotor und separatem AdBlue-Tank, das auf dem Weg zum Chiemsee oder über die B305 Richtung Inzell betankt wurde. Aufgenommen wird der falsche Kraftstoff direkt am Standort, mit Saugpumpe und dichten Behältern, damit weder Diesel noch Benzin in den Boden oder in die Kanalisation gelangen. Danach wird der Tank geprüft und bei Bedarf gespült. Der abgesaugte Kraftstoff geht in die fachgerechte Entsorgung, anschließend kann mit dem passenden Treibstoff neu getankt werden. Übernommen wird ebenso die Tankentleerung nach einer AdBlue-Fehlbetankung, bei der zu viel Harnstofflösung in den Dieseltank gelangt ist. Weil viele Fahrzeuge in der Gemeinde als Firmenwagen laufen, erhalten Betriebe eine kurze Rückmeldung zum Einsatz, damit Werkstatt oder Fuhrpark Bescheid wissen.

Ein Anruf beim Kraftstoff-Notdienst genügt: genannt werden Standort, Fahrzeug, der getankte Kraftstoff und die ungefähre Menge. Ist das Fahrzeug noch rollfähig, wird ein Treffpunkt an der Tankstelle oder am Parkplatz vereinbart; steht es im Weg, kommen die Techniker direkt dorthin. Nach der Anfahrt, bei freier Strecke in 30-45 Minuten, wird der Tankinhalt abgesaugt, in Behälter gefüllt und dokumentiert. Es folgt die Entsorgung des falschen Kraftstoffs über einen zugelassenen Fachbetrieb in der Region. Zum Abschluss prüfen die Techniker Kraftstoffsystem und Zündung, geben bei Bedarf eine kleine Menge des richtigen Treibstoffs hinzu und übergeben das wieder fahrbereite Fahrzeug am Standort, zwischen Bergen, Siegsdorf und Ruhpolding also meist unmittelbar an der Zapfsäule.

Vor Ort in Bergen

Bergen ist kein Ort, den man zufällig passiert, und genau deshalb ist der Verkehr hier dicht. Die B304 verbindet Traunstein mit dem südlichen Landkreis und den Zufahrten zur A8, die B305 läuft als Deutsche Alpenstraße mitten durch die Gemeinde. Im Süden liegen Gewerbebetriebe und Werkstätten, deren Lieferfahrzeuge fast durchweg mit Diesel laufen, während im Werksverkehr für Montagefahrten häufig Super E10 in die Fahrzeuge kommt. Stehen an einer Tankstelle beide Säulen nebeneinander, ist der Griff zur falschen Zapfpistole schnell geschehen, zumal die Stutzen von Benzinern und Dieselmodellen ähnlich sitzen. Hinzu kommen Berufspendler nach Traunstein, die morgens in Eile den günstigeren Kraftstoff zapfen, ohne auf die Beschriftung zu achten. Die Touristenströme zum Chiemsee und in Richtung Inzell über die B305 erhöhen den Andrang an den Säulen, und Wohnmobile mit Dieselmotor und zusätzlichem AdBlue-Tank sorgen hier besonders oft für Verwechslungen. Die örtliche Einsatzstatistik zeigt Spitzen am Freitagnachmittag und vor Feiertagen, wenn sich der Verkehr vor den Ausfallstraßen staut.

Anfahrt und Verkehrswege

Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A8, A93, B304, B305, B20.

An einer Tankstelle an der B304 Richtung Traunstein habe ich den falschen Kraftstoff gezapft. Muss ich das Fahrzeug selbst in eine Werkstatt bringen?

Nein, das Fahrzeug sollte nach dem Falschtanken nicht mehr gestartet werden. Der Notdienst kommt zur Zapfsäule, saugt den Kraftstoff ab und übergibt den Wagen wieder fahrbereit. Ein Abschleppen in eine Werkstatt wird damit in den meisten Fällen überflüssig.

Am Freitagnachmittag steht der Werksverkehr im Gewerbegebiet im Süden. Kommen Sie trotzdem bis zum Fahrzeug durch?

Ja, die Techniker kennen die Ausfallstraßen und weichen über die Nebenstrecken der Gemeinde aus. Bei stockendem Verkehr vor Feiertagen kann sich die Anfahrt gegenüber den üblichen 30-45 Minuten verlängern, deshalb ist eine kurze Rückrufnummer hilfreich. Der Standort wird in solchen Fällen telefonisch exakt abgeglichen.

Betrifft die AdBlue-Fehlbetankung auch die Wohnmobile, die hier Richtung Chiemsee und Inzell unterwegs sind?

Gerade bei diesen Fahrzeugen tritt sie gehäuft auf, weil der Harnstofftank neben dem Dieseleinfüllstutzen sitzt. Wurde zu viel AdBlue in den Diesel gefüllt, muss die Mischung abgesaugt und der Tank geprüft werden. Das übernimmt der Notdienst direkt am Stellplatz oder am Straßenrand.

Was geschieht mit dem Benzin oder Diesel, das aus dem Tank gesaugt wird?

Der Kraftstoff wird in dichten Behältern aufgenommen und an einen zugelassenen Fachbetrieb der Region zur Entsorgung übergeben. Über Menge und Kraftstoffart erhält der Fahrer oder der Fuhrpark eine kurze Dokumentation, die sich für die Werkstatt oder die Versicherung verwenden lässt.

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