Falsch getankt in Arbon?
Über der Arboner Bucht hängt am frühen Morgen oft eine flache Nebelschicht, dahinter schimmern die Apfelplantagen, die den Oberthurgau bis fast ans Ufer hinunterziehen. Arbon selbst bleibt ein Hafenort mit Industrievergangenheit: das Schloss über der Altstadt, das ehemalige Saurer-Areal gleich daneben, dazwischen der Bahnhof und der Bootshafen. Von Westen rollen Pendler aus Romanshorn und Egnach heran, aus dem Hinterland drücken Fahrzeuge über die Hauptstrasse 13 in die Stadt, und wer nach St. Gallen will, bleibt auf derselben Achse. An den Zapfsäulen entlang dieser Strecke wird getankt, während das Telefon klingelt oder das Navi neu rechnet. Dann greift jemand zum falschen Zapfhahn, und wenige Meter später steht das Auto mit Benzin im Diesel oder Diesel im Benzintank auf dem Parkplatz. Der Kraftstoff-Notdienst ist für solche Fälle im ganzen Stadtgebiet unterwegs, von der Altstadt über Seemoosriet und Frasnacht bis nach Stacherholz. Wer falsch getankt in Arbon hat, muss den Wagen nicht in eine Werkstatt im Rheintal schleppen lassen. Die Anfahrt dauert meist 30-45 Minuten, je nachdem, wie dicht der Verkehr auf der Seestrasse Richtung Rorschach oder stadtauswärts nach Amriswil steht. Auch Wohnmobile vom See und Lieferwagen aus dem Gewerbegebiet bleiben nicht einfach liegen. Arbon sitzt am Südufer des Bodensees, im Kanton Thurgau, zwischen Romanshorn im Westen und Rorschach im Osten. Die Stadt liegt auf einer flachen Uferterrasse, dahinter steigen die Hügel des Oberthurgaus an, durchzogen von Obstplantagen und kleinen Bächen, die dem See zulaufen. Zur Gemeinde gehören neben der Altstadt mit dem Schloss die Quartiere Stacherholz im Süden und Seemoosriet im Osten, ebenso das Dorf Frasnacht weiter im Hinterland. Nach Westen grenzen Egnach und Uttwil an, nach Süden Roggwil und Amriswil, nach Osten Steinach, Horn und Goldach. Der Bodensee bildet die natürliche Grenze zum deutschen Ufer. An klaren Tagen sind die Berge Vorarlbergs und der Säntis gleichzeitig zu sehen. Verkehrsgeografisch hängt Arbon an zwei Strängen: der Hauptstrasse 13, die dem See folgt und die Stadt mit Amriswil, Romanshorn und St. Gallen verbindet, und der Hauptstrasse 7, die weiter östlich Richtung Rorschach und Rheintal führt. Die Bahnstrecke der Seelinie durchquert Arbon mit dem Bahnhof im Zentrum und dem Halt Seemoosriet. Über die Anschlüsse bei St. Gallen und im Rheintal ist die A1 erreichbar, was die Stadt für Pendler und Logistiker interessant macht.
Arbon sitzt am Südufer des Bodensees, im Kanton Thurgau, zwischen Romanshorn im Westen und Rorschach im Osten. Die Stadt liegt auf einer flachen Uferterrasse, dahinter steigen die Hügel des Oberthurgaus an, durchzogen von Obstplantagen und kleinen Bächen, die dem See zulaufen. Zur Gemeinde gehören neben der Altstadt mit dem Schloss die Quartiere Stacherholz im Süden und Seemoosriet im Osten, ebenso das Dorf Frasnacht weiter im Hinterland. Nach Westen grenzen Egnach und Uttwil an, nach Süden Roggwil und Amriswil, nach Osten Steinach, Horn und Goldach. Der Bodensee bildet die natürliche Grenze zum deutschen Ufer. An klaren Tagen sind die Berge Vorarlbergs und der Säntis gleichzeitig zu sehen. Verkehrsgeografisch hängt Arbon an zwei Strängen: der Hauptstrasse 13, die dem See folgt und die Stadt mit Amriswil, Romanshorn und St. Gallen verbindet, und der Hauptstrasse 7, die weiter östlich Richtung Rorschach und Rheintal führt. Die Bahnstrecke der Seelinie durchquert Arbon mit dem Bahnhof im Zentrum und dem Halt Seemoosriet. Über die Anschlüsse bei St. Gallen und im Rheintal ist die A1 erreichbar, was die Stadt für Pendler und Logistiker interessant macht.
Abgepumpt wird direkt am Standort: auf dem Parkplatz an der Hauptstrasse 13, neben dem Bahnhof Arbon, am Hafen, in einer Tiefgarage im Zentrum oder auf einem Firmenareal im Süden der Stadt. Die Tankentleerung läuft über eine mobile Pumpe, der falsche Sprit verschwindet in dichten Behältern, die anschliessend einer zugelassenen Entsorgungsstelle übergeben werden. Bei einer Fehlbetankung mit Benzin im Dieseltank reicht es nicht, nur den Tank zu leeren. Leitungen und Filter werden gespült, damit der Motor nicht mit Restspuren startet. Umgekehrt, wenn Diesel im Benziner gelandet ist, kontrollieren wir Zündkerzen und Kraftstoffzufuhr, bevor der erste Startversuch unternommen wird. In Arbon kommt häufig ein zweiter Fall dazu: AdBlue im Dieseltank oder umgekehrt, gerade bei Transportern, die im Gewerbegebiet Stacherholz be- und entladen werden. Der Abpumpdienst in Arbon arbeitet bei jedem Wetter, ob bei Föhnsturm über dem See oder Regen aus dem Süden. Auf Wunsch wird nach dem Leeren die korrekte Menge des passenden Kraftstoffs eingefüllt, damit die Fahrt nach Romanshorn, Rorschach oder St. Gallen ohne Umweg weitergeht.
Der Ablauf beginnt mit einem kurzen Anruf: Fahrzeugtyp, ungefährer Tankinhalt, welcher Kraftstoff eingefüllt wurde und wo der Wagen steht. Wer die Tankbelege zur Hand hat, kann die Menge einschätzen, muss es aber nicht. Danach macht sich der Techniker auf den Weg, meist aus dem Raum Arbon und Rorschach, sodass die Ankunft innerhalb von 30-45 Minuten liegt. Vor Ort wird zuerst geprüft, ob der Motor noch gestartet werden darf. In den meisten Fällen bleibt der Zündschlüssel stecken. Dann folgt das Abpumpen: ein Schlauch am Tankstutzen, das Gemisch aus falschem Sprit und Restkraftstoff läuft in einen geschlossenen Behälter. Dieser Behälter geht danach an eine Fachstelle, die Altkraftstoff und Gemische vorschriftsgemäss verwertet. Zum Schluss wird der Tank mit dem richtigen Treibstoff befüllt, der Motor kurz kontrolliert, und das Fahrzeug rollt wieder. Der Einsatzort bleibt dabei oft derselbe Parkplatz, nur diesmal fährt der Wagen weiter, statt auf den Abschlepper zu warten.
Vor Ort in Arbon
Zwei Achsen bestimmen den Verkehr in Arbon. Die Hauptstrasse 13 zieht sich als durchgehende Linie durch die Stadt und sammelt den Verkehr aus Amriswil, Romanshorn und Egnach, bevor er weiter Richtung St. Gallen läuft. Entlang dieser Strecke reihen sich Tankstellen, Einkaufsmärkte und Einfahrten, und genau dort passiert der Grossteil der Fehlbetankungen. Die zweite Route folgt dem See Richtung Rorschach, beliebt bei Urlaubsgästen mit Wohnmobil, Anhänger oder Boot am Haken. Wer vom Hafen in Eile weg muss, verwechselt an der ungewohnten Zapfsäule schon mal die Hebel. Südlich der Altstadt liegt das ehemalige Saurer-Areal, ein grosses Industrie- und Gewerbegebiet, in dem Transporter mit ausländischen Kennzeichen laden und entladen. Nach langer Fahrt und mit Termindruck sinkt die Aufmerksamkeit beim Tanken. Dazu kommen die Pendlerströme zum Bahnhof Arbon, wo der Zug der Seelinie Richtung Romanshorn oder Rorschach wartet, und die vielen Berufsfahrer zwischen St. Gallen, Amriswil und dem See. Tankstellencluster gibt es im Zentrum, an der Ausfallstrasse nach Amriswil und bei den Gewerbebetrieben im Süden. Aus dieser Mischung aus Alltagsverkehr, Tourismus und Logistik entstehen die Einsätze, die den hiesigen Pannenservice regelmässig an den See führen.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A1, A1.1, Hauptstrasse 13, Hauptstrasse 7.
Auf dem Parkplatz beim Hafen in Arbon steht unser Wohnmobil, im Tank ist Benzin statt Diesel. Kommt der Notdienst bis ans Wasser?
Ja, Hafenparkplatz und Seepromenade sind für den Abpumpdienst normale Einsatzorte. Gerade am Wochenende stehen dort viele Gespanne mit Anhänger oder Bootstrailer. Die Anfahrt dauert meist 30-45 Minuten, das Leeren des Tanks je nach Grösse weitere 20-40 Minuten.
Ich habe an der Hauptstrasse 13 zwischen Arbon und Egnach falsch getankt und muss noch heute nach St. Gallen. Lohnt sich der Notdienst überhaupt?
Ein Abschleppen nach St. Gallen oder ins Rheintal kostet deutlich mehr Zeit als das Abpumpen vor Ort. Der Techniker leert den Tank, spült Leitungen und Filter und füllt den richtigen Kraftstoff nach, danach ist der Wagen wieder fahrbereit.
Uns ist im Gewerbegebiet im Süden von Arbon AdBlue in den Dieseltank eines Transporters gelaufen. Wohin kommt die Flüssigkeit?
Der Tank wird vollständig entleert und das Gemisch in geschlossenen Behältern aufgenommen. Die Übergabe erfolgt an eine zugelassene Stelle, die solche Reststoffe fachgerecht verwertet. Bis dahin sollte der Motor nicht gestartet werden, damit nichts in die Einspritzanlage gelangt.
Kann der Abpumpdienst auch in einer Tiefgarage im Arboner Zentrum arbeiten?
Ja, dafür wird eine mobile Pumpe mit langen Schläuchen verwendet, die auch bei knapper Deckenhöhe passt. Der falsche Kraftstoff wird direkt vor Ort abgesaugt und in dichte Behälter gefüllt. Anschliessend kommt der passende Sprit in den Tank, sodass die Ausfahrt aus der Garage möglich ist.
Ebenfalls schnell vor Ort in:
- Falsch getankt in Romanshorn
- Egnach
- Falsch getankt in Amriswil
- Falsch getankt in Steinach
- Horn
- Goldach
- Rorschach
- St. Gallen
- Uttwil