Falsch getankt in Ahorntal?
Ein geschlossenes Ortszentrum sucht man in Ahorntal vergebens. Kirchahorn, Poppendorf, Oberailsfeld, Freiahorn und Hohenmirsberg ziehen sich als lockere Kette über die Hochfläche der nördlichen Fränkischen Schweiz. Dazwischen liegen Waldstücke, Hügel und Straßen, die sich in Serpentinen nehmen, bis sie unten auf die B470 treffen. Ohne Wagen bleibt hier kaum etwas erreichbar, weder die Arbeit in Pegnitz oder Bayreuth noch der Einkauf. Genau deshalb ist die Zapfsäule für viele ein täglicher Zwischenstopp und manchmal der Ort, an dem Hektik zum Fehler führt: Diesel im Benzintank, Benzin im Diesel, oder AdBlue, das im falschen Einfüllstutzen landet. Unsere Fahrer kennen die Weiler und kommen sieben Tage die Woche, auch nachts, von Reizendorf über Adlitz bis nach Christanz. Meist steht der Wagen nach 30 bis 45 Minuten neben dem Auto. Statt es per Schlepper nach Bayreuth zu bringen, wird der falsche Kraftstoff direkt an der Straße abgesaugt und mitgenommen. Wer im Ailsbachtal falsch getankt hat, holt sich den Abpumpdienst Ahorntal also auf einen Feldweg, an den Parkplatz oder an die Tankstelle. Ein Werkstatttermin in der Stadt wird damit überflüssig. Die Gemeinde liegt im Landkreis Bayreuth, mitten in der nördlichen Fränkischen Schweiz. Der Ailsbach zieht sich als schmales Tal durch das Gebiet und mündet bei Behringersmühle in die Wiesent. Über dem Tal dehnt sich eine Hochfläche mit Dörfern wie Hohenmirsberg, Kirchahorn oder Poppendorf, dazwischen Wälder, Wiesen und Dolomitfelsen. Umliegende Gemeinden sind Pottenstein im Westen, Waischenfeld und Plankenfels im Norden, Gößweinstein im Südwesten sowie Hollfeld im Nordwesten. Nach Osten fällt das Gelände Richtung Pegnitz und Mistelgau ab, im Südosten grenzt Glashütten an. Straßenseitig hängt die Gemeinde an der B470, die von Pegnitz über Pottenstein nach Ebermannstadt führt. Die A9 streift das Gebiet im Osten, mit den Anschlussstellen Pegnitz und Trockau. Eigene Bahnstrecken gibt es nicht, die nächsten Haltepunkte liegen in Pegnitz und Ebermannstadt.
Die Gemeinde liegt im Landkreis Bayreuth, mitten in der nördlichen Fränkischen Schweiz. Der Ailsbach zieht sich als schmales Tal durch das Gebiet und mündet bei Behringersmühle in die Wiesent. Über dem Tal dehnt sich eine Hochfläche mit Dörfern wie Hohenmirsberg, Kirchahorn oder Poppendorf, dazwischen Wälder, Wiesen und Dolomitfelsen. Umliegende Gemeinden sind Pottenstein im Westen, Waischenfeld und Plankenfels im Norden, Gößweinstein im Südwesten sowie Hollfeld im Nordwesten. Nach Osten fällt das Gelände Richtung Pegnitz und Mistelgau ab, im Südosten grenzt Glashütten an. Straßenseitig hängt die Gemeinde an der B470, die von Pegnitz über Pottenstein nach Ebermannstadt führt. Die A9 streift das Gebiet im Osten, mit den Anschlussstellen Pegnitz und Trockau. Eigene Bahnstrecken gibt es nicht, die nächsten Haltepunkte liegen in Pegnitz und Ebermannstadt.
Geboten wird eine Tankentleerung, die komplett am Standort des Fahrzeugs läuft. Zuerst wird geprüft, wie viel vom falschen Kraftstoff überhaupt im Tank liegt und ob das Gemisch schon in die Leitungen gedrückt wurde. Anschließend fördert eine Pumpe den Inhalt nach draußen, in dichte Kanister, die zu einer zugelassenen Annahmestelle gehen. Diesel und Benzin werden dabei getrennt erfasst, damit die fachgerechte Entsorgung sauber abläuft. Ein AdBlue-Zwischenfall lässt sich ebenfalls vor der Haustür klären, häufig reicht Spülen und Neubefüllen. Ist der Tank wieder mit der passenden Sorte gefüllt, folgt der Startversuch. Viele Motoren laufen danach so rund wie zuvor, ein Restrisiko bleibt bei Fahrzeugen, die schon längere Strecken mit dem falschen Gemisch gefahren sind. Solche Einsätze fallen in Ahorntal oft an den Zapfsäulen entlang der B470 an, etwa zwischen Pottenstein und Waischenfeld, oder auf den Rastplätzen an der A9 bei Trockau. Auch der Wanderparkplatz unterhalb von Rabenstein war schon Ziel einer solchen Fahrt.
Der Ablauf beginnt mit einem kurzen Telefonat, in dem Fahrzeug, Kraftstoff und Standort geklärt werden. Hilfreich sind Angaben wie der nächste Weiler oder die Richtung zur B470, denn mit Hausnummern kommt man in Ahorntal selten weiter. Danach startet die Anfahrt, über die Kreisstraßen zwischen den Siedlungen oder von der Anschlussstelle Trockau herunter. Vor Ort wird der Tank mit einem Schlauchsystem geleert, das Gemisch aufgefangen und sofort verladen. Die Flüssigkeit wandert später in die fachgerechte Entsorgung, nichts davon bleibt am Straßenrand zurück. Sobald der Tank sauber ist, kommt frischer Kraftstoff in der richtigen Sorte hinein, dann der Startversuch. Läuft der Motor, ist das Auto wieder fahrbereit und die Fahrt Richtung Hollfeld, Gößweinstein oder Bayreuth kann weitergehen. Falls nicht, wird besprochen, welche Werkstatt in der Umgebung als nächstes angefahren wird.
Vor Ort in Ahorntal
Ahorntal hat keinen eigenen Bahnhof, und das prägt den Tagesablauf der Menschen hier. Die nächsten Gleise liegen in Pegnitz, wo Züge Richtung Bayreuth und Nürnberg halten, oder in Ebermannstadt mit der Museumsbahn ins Wiesenttal. Wer in Bayreuth arbeitet, schraubt sich morgens über die B470 Richtung Pottenstein oder nimmt den Umweg zur A9. Pendelströme treffen dabei auf Ausflugsverkehr, der zur Sophienhöhle, zur Burg Rabenstein oder zu den Kletterfelsen am Ailsbach will. Eng wird es in den Ferien auf der Strecke durch das Ailsbachtal. Tankstellen liegen in der Fläche verstreut, oft am Siedlungsrand: klein, ohne große Auswahl, manchmal nur eine Zapfsäule pro Sorte. Wer dort zum ersten Mal steht, aus dem Auto springt und zwischen zwei Zapfhähnen entscheidet, vertut sich schneller als an einer großen Station mit klarer Beschilderung. Dazu kommt der Zeitdruck von Leuten, die noch nach Hollfeld oder Plankenfels müssen. Größere Industrie gibt es in der Gemeinde kaum, dafür Handwerk, Landwirtschaft und Ferienvermietung. Fehlbetankung passiert deshalb selten in einem Gewerbegebiet, sondern am Rand einer Straße, zwischen Feldern, auf einem Dorfplatz oder am Parkplatz eines Ausflugsziels.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A9, B470, B2, Anschlussstelle Pegnitz, Anschlussstelle Trockau, Raststätte Fränkische Schweiz.
Wir stehen mit dem Wohnmobil am Parkplatz der Sophienhöhle und der Motor springt nicht mehr an. Fährt der Notdienst so weit hinein?
Ja, auch die Parkplätze an der Sophienhöhle und unterhalb von Burg Rabenstein werden angefahren. Wichtig ist eine genaue Beschreibung, etwa ob das Fahrzeug am oberen Parkplatz oder direkt an der Zufahrt steht. Von dort geht es über die Straße Richtung Kirchahorn wieder heraus.
An der A9 bei Trockau habe ich Diesel statt Benzin erwischt. Soll ich bis zur nächsten Werkstatt weiterfahren?
Auf keinen Fall starten, solange der falsche Kraftstoff im Tank ist. Der Motor zieht das Gemisch sonst weiter in die Leitungen, was die Sache deutlich teurer macht. Der Wagen wird direkt an der Raststätte oder auf dem Pendlerparkplatz abgepumpt und neu befüllt.
Zwischen Oberailsfeld und Plankenfels gibt es weit und breit keine Werkstatt. Wie komme ich danach weiter?
Nach dem Absaugen und Neubefüllen ist das Fahrzeug meist direkt wieder fahrbereit, ein Werkstattbesuch ist dann nicht zwingend nötig. Nur wenn der Motor schon länger mit dem falschen Sprit gelaufen ist, sollte eine Fachwerkstatt in Pegnitz oder Bayreuth drüberschauen. Das klären wir beim Termin an der Straße.
Was passiert mit dem abgesaugten Kraftstoff aus meinem Tank?
Das Gemisch wird in verschlossenen Behältern mitgenommen und einer zugelassenen Sammelstelle übergeben. Neben dem Auto bleibt nichts zurück, auch keine Lache. Die getrennte Erfassung von Diesel und Benzin gehört dabei zum Standard.
Ebenfalls schnell vor Ort in:
- Pottenstein
- Waischenfeld
- Plankenfels
- Falsch getankt in Gößweinstein
- Hollfeld
- Pegnitz
- Falsch getankt in Ebermannstadt
- Falsch getankt in Glashütten
- Mistelgau