Falsch getankt in Aham?
Zwischen vier und sechs Uhr morgens gehört die B299 nicht den Anwohnern, sondern den Pendlern aus dem Vilstal. Wer in Aham wohnt und zur Frühschicht ins BMW-Werk nach Dingolfing muss, kennt die Kolonne, den Zeitdruck und die Tankstelle kurz vor der Auffahrt zur A92. Genau dort passiert es. Handy in der einen Hand, Zapfpistole in der anderen, und nach zwei Minuten steckt Diesel im Benziner. Springt der Motor danach überhaupt noch an, ist der Weg zur Werkstatt weit. Was dann zählt, ist eine Tankentleerung direkt am Fahrzeug, ohne Abschleppwagen und ohne Termin in Vilsbiburg oder Landshut. Wir fahren Aham und seine Weiler an, von der Ortsmitte bis zu den Höfen Richtung Kröning, Gerzen und Loiching, dazu die Pendlerstrecken entlang der B299 und der B388 bis zur Anschlussstelle Dingolfing/Landau. Der Kraftstoff-Notdienst ist durchgehend besetzt, auch nachts, wenn die Spätschicht endet oder ein Landwirt vor dem Melken merkt, dass im Traktor der falsche Kanister gelandet ist. In der Regel stehen wir nach 30-45 Minuten am Wagen, saugen ab und machen das Fahrzeug wieder fahrbereit. Aham liegt im Landkreis Landshut, im Unterbayerischen Hügelland zwischen der Vils und dem Isartal. Wer eine Karte aufklappt, sieht schnell, warum hier alles nach Norden und Osten strebt: Vilsbiburg ist nur wenige Kilometer entfernt, Dingolfing und Landshut sind die großen Nachbarn, dazwischen reihen sich Frontenhausen, Marklkofen und Loiching auf. Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort und einer ganzen Reihe kleiner Weiler und Einöden, die über die Hügel verteilt liegen. Feldraine, Maisäcker, Hofstellen und kleinere Waldstücke prägen das Bild. Nach Süden und Westen wird es ruhiger, dort grenzen Gerzen und Kröning an. Die Vils fließt nördlich vorbei und bestimmt seit jeher die Wege im Tal. Einen Bahnhof gibt es im Ort nicht, die nächsten Züge halten in Vilsbiburg oder auf der Linie Landshut-Dingolfing-Plattling. Umso wichtiger sind die Straßen: B299 und B388 sind die Achsen, über die Aham an die A92 angebunden ist.
Aham liegt im Landkreis Landshut, im Unterbayerischen Hügelland zwischen der Vils und dem Isartal. Wer eine Karte aufklappt, sieht schnell, warum hier alles nach Norden und Osten strebt: Vilsbiburg ist nur wenige Kilometer entfernt, Dingolfing und Landshut sind die großen Nachbarn, dazwischen reihen sich Frontenhausen, Marklkofen und Loiching auf. Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort und einer ganzen Reihe kleiner Weiler und Einöden, die über die Hügel verteilt liegen. Feldraine, Maisäcker, Hofstellen und kleinere Waldstücke prägen das Bild. Nach Süden und Westen wird es ruhiger, dort grenzen Gerzen und Kröning an. Die Vils fließt nördlich vorbei und bestimmt seit jeher die Wege im Tal. Einen Bahnhof gibt es im Ort nicht, die nächsten Züge halten in Vilsbiburg oder auf der Linie Landshut-Dingolfing-Plattling. Umso wichtiger sind die Straßen: B299 und B388 sind die Achsen, über die Aham an die A92 angebunden ist.
Der Abpumpdienst in Aham hat es fast nie mit demselben Fall zu tun. Am häufigsten erwischen wir Benzin im Diesel, weil der Firmenwagen oder der Transporter des Zulieferers schnell noch vollgemacht werden musste. Ebenso oft landet Diesel im Benziner, meist bei Mietwagen oder wenn in der Garage die Kanister für Schlepper und Pkw nebeneinander stehen. AdBlue im Dieseltank ist die seltenste Fehlbetankung, und sie ist tückisch: Die ersten Kilometer laufen ruhig, der Fehler zeigt sich erst später. Wir saugen den kompletten Tankinhalt ab, trennen die Flüssigkeiten sauber und übergeben beides an einen zugelassenen Entsorger in der Region. Verlangt es der Fall, wird der Tank gespült und mit der richtigen Sorte neu befüllt. Einsatzorte sind die Zapfsäulen vor den Zufahrten zur A92, die Betriebshöfe an der B299, Parkbuchten am Ortsrand und die Hofstellen im Umland. Kühltransporter, Anhänger mit Zusatztank und Traktoren sind für uns kein Sonderfall. Vor Ort schauen wir zuerst, ob der Motor schon gestartet wurde. Blieb der Zündschlüssel draußen, hält sich der Schaden meist in Grenzen.
Der Ablauf beginnt mit einem Anruf. Am Telefon zählt weniger die Marke als der Kraftstoff, der im Tank gelandet ist, und der genaue Standort: Hofeinfahrt, Parkbucht an der B299 oder Seitenstreifen Richtung Vilsbiburg. Wir nennen sofort einen Zeitrahmen und schicken den nächsten freien Wagen los. Die Anfahrt führt über die B388 oder die B299, je nachdem, von welcher Seite der Techniker kommt. Vor Ort wird der Tankinhalt zuerst gemessen, damit klar ist, wie viel falscher Kraftstoff drin steckt. Dann läuft die Pumpe, der Inhalt geht in dichte Behälter, die wir mitnehmen. Entsorgt wird getrennt nach Sorte bei einem Fachbetrieb im Landkreis. Zum Schluss kommt der richtige Kraftstoff hinein, der Motor wird kurz geprüft, und der Wagen rollt wieder vom Hof. Abgerechnet wird der Einsatz, nicht die Wartezeit.
Vor Ort in Aham
Verkehr in Aham läuft nach Fahrplan, obwohl hier kein Zug hält. Zwischen halb fünf und halb sieben schiebt sich der Berufsverkehr über die B299 in Richtung Dingolfing, am späten Nachmittag wieder zurück. Die B388 bringt die Verbindung ins Rottal und nach Frontenhausen sowie Marklkofen, wo Zulieferer und Logistiker ihre Hallen stehen. Wer über die Anschlussstelle Dingolfing/Landau auf die A92 fährt, hat München und Deggendorf in Reichweite, und genau das macht die Tankstellen vor den Auffahrten voll. Leihwagen werden dort in wenigen Minuten betankt, bevor der Termin in Landshut oder Straubing wartet. Auf den landwirtschaftlichen Betrieben rund um Aham lagern AdBlue und Diesel oft im selben Raum, daneben der Benzinkanister für den Zweitwagen. Schlepper, Transporter, Auto: drei Maschinen, drei Sorten, ein Hof. Dazu kommt der Schichtbetrieb, der müde macht. Wer nach zehn Stunden in der Werkhalle falsch getankt hat, verwechselt schneller, als ihm lieb ist. Deshalb liegen unsere Einsatzorte selten in der Ortsmitte, sondern an Zufahrten, Betriebswegen und Parkstreifen entlang der Pendlerrouten.
Anfahrt und Verkehrswege
Autobahnen und Bundesstraßen in der Nähe: A92, B299, B388, B20, Kreuz Landshut, Anschlussstelle Dingolfing/Landau.
Ich habe an der Zapfsäule vor der Auffahrt zur A92 Super statt Diesel erwischt und bin noch bis zur B299 gerollt. Ist der Motor jetzt hin?
Das hängt davon ab, wie lange er gelaufen ist. Nach wenigen Kilometern reicht meist das Absaugen und Spülen, danach läuft der Motor wieder normal. Wir prüfen vor Ort, ob Kraftstoff in die Leitungen gedrückt wurde, und sagen ehrlich, ob eine Werkstatt in Vilsbiburg oder Landshut nötig ist.
Kommt der Notdienst auch auf einen Hof Richtung Kröning oder Gerzen, wenn im Schlepper AdBlue statt Diesel gelandet ist?
Ja, Hofstellen und Wirtschaftswege gehören zum Einsatzgebiet, auch wenn sie abseits der B299 liegen. Wichtig ist die Angabe, ob der Traktor schon gestartet wurde und wie viel AdBlue im Tank ist. Wir pumpen die Mischung ab und entsorgen sie getrennt.
Beim Schichtwechsel im Werk Dingolfing bleibt kaum Zeit. Wie schnell ist ein Wagen aus Aham wieder einsatzbereit, wenn ich nachts tanken musste?
Die Anfahrt dauert in der Regel 30-45 Minuten, das Abpumpen selbst meist eine knappe halbe Stunde. Wer die Spätschicht fährt, kann danach direkt weiter, solange der Motor nicht gestartet wurde. Beim Anruf hilft die genaue Standortangabe, etwa Parkbucht an der B388 oder Betriebshof an der B299.
Muss mein Fahrzeug nach dem Abpumpen abgeschleppt werden, wenn es auf einem Pendlerparkplatz zwischen Aham und Vilsbiburg steht?
In den meisten Fällen nicht. Wir saugen vor Ort ab, befüllen den Tank neu und der Wagen fährt aus eigener Kraft weiter. Nur wenn der Motor bereits länger mit dem falschen Kraftstoff gelaufen ist, empfehlen wir zusätzlich einen kurzen Check in einer Werkstatt der Umgebung.
Ebenfalls schnell vor Ort in: