MÜNCHEN – Es dürfte ein heißes Wochenende werden auf Bayerns Straßen. Im Freistaat beginnen die Ferien, viele brechen mit dem Auto in den Urlaub auf, gen Süden und gen Norden. Weil zugleich die Tagesausflügler in die Naherholungsgebiete drängen, rechnet der ADAC auf so ziemlich alle Strecken mit langen Staus. Und das nicht nur am klassischen Samstag.

Die Karte verheißt nichts Gutes. Auf allen Autobahnen rund um Nürnberg rechnet der ADAC mit heftigen Staus. Egal, ob die A3, die A6 oder die A9: Auf der ADAC-Karte sind alle dunkelrot eingefärbt. Und das geht so weiter. die A8 ist rot von Karlsruhe bis zur bayerisch-österreichischen Grenze in Bad Reichenhall, die A7, längste innerdeutsche Autobahn und europaweit auf Platz zwei, trifft es ebenfalls. Natürlich auch die Inntalautobahn, die Garmischer Strecke oder die Lindauer Autobahn.

„Wir rechnen mit ganz massiven Behinderungen“, sagt Alexander Kreipl. Dies gelte nicht, wie sonst üblich, vor allem für die Routen nach Süden, sondern diesmal genauso für die Strecken in den Norden. Der Grund ist, natürlich, die Corona-Pandemie. Viele Urlaubsziele fahren erst allmählich wieder hoch, andere wie die Türkei sind vorerst nicht erreichbar. Die Urlauber orientieren sich um.

Und viele bleiben lieber im Land, als dass sie in die Ferne reisen. Der ADAC hat aus seinen Routenplanern die beliebtesten Urlaubsziele herausgefiltert. Auf Platz eins stehen Oberbayern und das Allgäu, dicht gefolgt von Schleswig-Holstein und der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern.

Tagesausflügler drängen an die Hotspots

Das bringt besondere Probleme mit sich. Denn die Reisewelle trifft auf die Karawane der Tagesausflügler, die an die touristischen Hotspots drängen. Und so gehen die Fachleute des Automobilclubs davon aus, dass sich die Staus nicht klassisch auf den Samstag beschränken werden, sondern sich durch das ganze Wochenende ziehen dürften.

Wer glaubt, er könne sie über Nebenstraßen umfahren, der dürfte sich täuschen. Salzburg hat bereits am vergangenen Wochenende alle Strecken für Touristen gesperrt, die kein Ziel in der Gegend anvisiert hatten. Im benachbarten Tirol gibt es ähnliche Pläne. Die beiden Bundesländer wollen damit verhindern, dass sich eine zweite Blechlawine durch die Ortschaften wälzt.

Ohnehin hält Alexander Kreipl vom beliebten Stauumfahren wenig. Ratsam sei das nur, wenn der Verkehrsfunk dazu auffordert, etwa, weil die Autobahn nach einem Unfall gesperrt ist. Erfahrungsgemäß breche aber der Verkehr auf den Ausweichrouten ebenfalls zusammen. Oft dauere es dort noch länger als auf der Hauptstrecke.

Quelle: https://www.nordbayern.de/region/adac-warnt-vor-reisewelle-droht-am-wochenende-das-stau-chaos-in-franken-1.10276536

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